Berger: Vettel hätte es wie Schumacher machen sollen

Als Sebastian Vettel 2015 zu Ferrari wechselte, war die Euphorie in Deutschland und Italien groß. Es werde laufen wie bei Michael Schumacher, glaubte man. Vettel werde mit Ferrari eine neue Ära begründen und Weltmeisterschaften in Serie gewinnen. Während 2015 durchaus Anlass zur Hoffnung gab, dass es wirklich so kommen könnte, war 2016 bekanntlich ein Desaster. Ferrari gewann kein Rennen und fiel hinter Red Bull zurück. Vettels Wechsel sei ein Fehler gewesen, hört man nun vielerorts.

Berger übt Kritik an Vettel

Sebastian Vettel im Ferrari

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Dies findet auch Gerhard Berger. Allerdings stört sich der frühere Ferrari-Pilot weniger an Vettels Wechsel zur Scuderia, sondern vielmehr an der Tatsache, dass der Deutsche nicht wie Schumacher vorgegangen sei. „Er hätte die Schlüsselfiguren von Red Bull mit zu Ferrari bringen müssen. So wie früher Schumacher die Schlüsselfiguren von Benetton mitgebracht hat“, ist Berger überzeugt. Mit Schumacher wechselte beispielsweise auch Ross Brawn das Team. Solltest du an Wettquoten zur Formel 1 Saison interessiert sein, findest du hier alle Formel 1 Buchmacher und Wettanbieter.

Auch an Schumacher gab es lange Zweifel

Was allerdings gerne vergessen wird: Auch an Schumacher gab es bei Ferrari lange Zweifel. Seinen ersten Titel konnte er mit der Scuderia erst im fünften Jahr gewinnen. In den Jahren zuvor hatte Schumacher wiederholt deutlich Nerven gezeigt, erinnert sei an den Crash mit Villeneuve im letzten Rennen 1997 oder mit David Coulthard in Spa 1998. Vettels Ferrari-Projekt ist so mitnichten nach einem schwachen Jahr bereits gescheitert. Greift Sebastian Vettel in der Saison 2017 wieder an? Hier findet ihr die Quoten für den Formel 1 Weltmeister 2017.

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