DRS – Drag Reduction System

Frontansicht der DRS-Systems von F1-Mercedes

Wikimedia, Morio (CC BY 2.0)

Im Jahr 2011 führte die Formel 1 das sogenannte Drag Reduction System ein, das zumeist kurz als DRS bezeichnet wird. Übersetzt bedeutet der Begriff „System zur Verminderung des Luftwiderstands“. Ziel der Einführung war es, in der Formel 1 Überholmöglichkeiten zu schaffen, da viele der Rennen daran krankten, dass die Aerodynamik der Fahrzeuge Überholmanöver unmöglich machte. Allerdings legte man zugleich großen Wert darauf, dass es nicht zu einfach werden sollte, am Gegner vorbeizufahren.

So funktioniert das DRS

Der Heckflügel der Formel 1 Fahrzeuge muss eigentlich zugeklappt sein, wodurch sich ein großer Luftwiderstand ergibt. Durch das DRS kann jedoch das mittlere Segment hochgefahren werden. Die Luft kann dadurch frei durch den Heckflügel fließen. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhöht sich entsprechend. Durchschnittlich fährt ein Rennwagen der Königsklasse zehn Stundenkilometer schneller mit hochgeklapptem Heckflügel.

Video mit Erklärung des DRS-Systems

Im folgenden Video wird euch das DRS-System kurz und bündig erklärt.

Die Regularien für das DRS

Im Qualifying dürfen die Piloten das DRS nach eigenem Wunsch verwenden. Im Rennen sieht dies jedoch anders aus: Hier sind bestimmte Zonen festgelegt, auf die der Einsatz des Systems beschränkt ist. Aktiviert werden kann es zudem nur dann, wenn man eine Sekunde oder weniger hinter dem Vordermann liegt. Diese Regel weist allerdings derzeit noch eine Schwäche auf: Da es technisch noch nicht möglich, zwischen einem echten Duell und einem Überrundungsmanöver zu unterscheiden, dürfen auch Piloten, die weniger als eine Sekunde hinter einem zu überrundeten. Weitere Regeln und Reglementänderungen bekommt ihr hier! 

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