Der Qualifying-Modus der Formel 1

Nico Rosberg beim Qualifying in China

Wikimedia, emperornie (CC BY-SA 2.0)

Nach vor Beginn der Saison 2016 wurde der Qualifying-Modus in der Formel 1 überarbeitet. Dieser sollte in Zukunft für mehr Spannung sorgen. Doch wie funktioniert dieses neue Format nun eigentlich? Der Modus des Qualifikationstrainings wird gängig mit den Worten „Ausscheidungsfahren“ oder „Knock Out“ beschrieben. Die Qualifikation teilt sich in drei Phasen: Q1, Q2 und Q3. Soweit nichts Neues. Dieser Modus bekommt beim Grand Prix von Bahrain 2016 noch eine Chance nachdem er eigentlich schon vor dem Aus stand.

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Seit dem Grand Prix von China ist er jedoch bereits wieder Geschichte. Hier siehst du was für ein Format vorgesehen gewesen wäre:

So läuft Q1 im neuen Qualifikationsmodus der F1

Der erste Abschnitt des Qualifying ist in zwei Phasen gegliedert. Q1 startet mit sieben Minuten Anlaufzeit. Nach diesen ersten sieben Minuten scheidet alle 90 Sekunden ein Pilot aus. Am Ende von Q1 bleiben 15 Piloten übrig, die in die nächste Runde einziehen.

So funktioniert Q2 im neuen Quali Modus

Nach Ende des ersten Abschnitts werden alle Zeiten gestrichen und das Prozedere aus Q1 wiederholt sich. Mit einer Ausnahme: Die Anlaufzeit beträgt nicht mehr sieben, sondern nur noch sechs Minuten. Nach dieser sechsminütigen Zeitspanne wird erneut alle 90 Sekunden ein Fahrer eliminiert. Weitere sieben Fahrzeuge scheiden in Q2 aus.

So läuft Q3 im neuen Qualifying Modus der F1 ab

Nach Ende von Q2 befinden sich noch acht Wagen im Rennen um die Pole Position. Im letzten Qualifyingabschnitt bleiben nach 12:30 Minuten zwei Piloten übrig. Die Fahrer in den verbleibenden beiden Autos dürfen die restlichen Sekunden nutzen, um das Duell um die Pole Position für sich zu entscheiden. Der Cut erfolgt beim Showdown der letzten zwei Piloten jedoch nicht exakt nach 90 Sekunden. Ausnahmsweise dürfen die beiden verbliebenen Fahrer auch nach Ablauf der Zeit ihre aktuelle Runde noch beenden, wie dies aus früheren Qualifikationsmodellen bekannt ist.

Der Qualifying Modus sollte zu Beginn der Saison 2016 abgeschafft werden. Beim Grand Prix von Australien kam ein neuer Modus zum Einsatz, der jedoch nicht überzeugen konnte. Weiter unten siehst du wie das Formel 1 Qualifying revolutioniert werden sollte. Bevor wir uns jedoch um ein Format kümmern, das bereits wieder Geschichte ist, wollen wir euch erklären, wie der aktuelle Modus abläuft.

Weitere Infos zum Qualifying der Formel 1



Der alte Formel 1 Qualifying Modus

Das Q1 ist 18 Minuten lang. Alle 22 Piloten sind am Start. Die letzten sechs Fahrer scheiden aus. Sie müssen allerdings der 107-Prozent-Regel genügen. Dies bedeutet, ihre Runde darf höchstens sieben Prozent langsamer als die des Schnellsten im Q1 gewesen sein. Trifft dies nicht zu, können sie um Gnade ersuchen. Sollten die sechs langsamsten Piloten in den sonstigen Einheiten schnell genug gewesen sein, dürfen sie im Rennen doch starten.

Im Q2 scheiden erneut sechs Fahrzeuge aus. Dieser Abschnitt des Qualifyings dauert 15 Minuten. Die 107-Prozent-Regel greift hier nicht mehr. Im letzten Abschnitt – also im Q3 – wird schließlich um die Pole Position gefahren. Die Einheit ist zwölf Minuten lang. Die zehn Piloten bekommen hierfür einen zusätzlichen Satz Reifen, den sie allerdings anschließend wieder zurückgeben müssen. Die anderen zwölf Piloten dürfen den zusätzlichen Reifensatz im Rennen einsetzen. Die Startaufstellung bestimmt sich nach den schnellsten Runden in dem jeweils letzten Abschnitt, an dem die Fahrer teilnehmen durften. Wer nur im Q1 am Start war, bekommt also die Plätze 17 bis 22 zugewiesen. Die Fahrer, die noch im Q2 gefahren sind, die Ränge elf bis 17 und schließlich die Pilotem im Q3 die Plätze eins bis zehn.

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