Jos Verstappen könnte Talentscout werden

Der Vater des Formel 1 Shootingstars Max Verstappen, Jos Verstappen, könnte bald einen neuen Job bekommen. Der Niederländer, der selbst insgesamt 107 Grand Prixs bestritten hat, könnte neuer Talentscout bei Red Bull werden und damit direkt an Dr. Helmut Marko berichten. Laut der niederländischen Zeitung „De Telegraf“ haben bereits Verhandlungen stattgefunden. In der Zwischenzeit ist der F1 Zirkus voll im Gange. Auch bei den Formel 1 Wetten überschlagen sich im Moment die Ereignisse.

Strenger Mentor seines Sohnes

„Helmut hätte das gerne und ich bin offen dafür“, wird Jos Verstappen von der Zeitung zitiert. Demnach soll der 45-Jährige bereits am kommenden Wochenende beim Formel 3 Rennen in Frankreich Talente sichten. Ein offizielles Engagement wurde aber noch nicht bestätigt. Jos Verstappen gilt in F1 Kreisen als strenger Mentor seines 19-jährigen Sohnes Max Verstappen. „Ich habe jedes Manöver, jeden Fehler, den er gemacht hat, analysiert und mit ihm darüber gesprochen. Ich habe ihn nie angeschrien, aber wir haben über alles geredet und ihm wurde alles erklärt“, erklärt Papa Verstappen gegenüber Medien. Natürlich wären für ihn auch andere Formel 1 Jobs möglich gewesen, aber eine Arbeit im Nachwuchsbereich erscheint als wahrscheinlich.

Schlagzeilen durch Gewaltausbrüche

Obwohl das Fachwissen von Jos unbestritten ist, ist er doch immer wieder mit unrühmlichen Schlagzeilen aufgefallen. Im Jahr 2000 wurde er zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt weil er einem Konkurrenten bei einem Kart-Rennen den Schädel gebrochen hatte. Außerdem machte er mit Gewaltdelikten gegen seine Ex-Frau und gegen seinen Vater Frans auf sich aufmerksam. Helmut Marko hat allerdings erklärt: „Ich habe klargemacht, dass Red Bull nur einen Vertrag mit Max hat. Was sonst in der Familie passiert, ist nicht unser Thema.“

Max Verstappen hat bis dato 45 Formel 1 Rennen absolviert und dabei einen Sieg eingefahren. Er gilt als Jahrhunderttalent in der Welt des Motorsports.

 

Veröffentlicht unter News