Formel 1 Fahrer Sergio Perez

Sergio Perez ist seit dem Jahr 2011 in der Formel 1 aktiv. Der Mexikaner startete zunächst mit Sauber und fährt seit 2014 für Force India. Im Laufe der Zeit wurde der in Guadalajara geborene Rennfahrer aber immer besser und konnte auch schon starke Ergebnisse einfahren.

In der Formel 1 Saison 2016 landete er am Ende auf Rang sieben, was ein hervorragendes Ergebnis ist. Für die Formel 1 Wettanbieter ist Perez aber nicht im Spitzenfeld des Rennsports einzuordnen. Dennoch ist der sympathische Pilot immer wieder für Überraschungen gut.

Keyfacts über Sergio Perez

  • Nationalität: Mexikanisch
  • Geburtsdatum: 26.01.1990 (in Guadalajara)
  • Team: Force India
  • Weltmeistertitel: 0
  • Rennsiege: 0
  • Pole Positions: 0

Perez besitzt Durchhaltevermögen

Perez ist von den Anlagen her ein begnadeter Rennfahrer. Er hat eine hohe Grundschnelligkeit, ist stark im Zweikampf und besitzt Durchhaltevermögen. Er kann ein Auto auf abgefahrenen Reifen auch noch über viele Runden schnell bewegen. Sein Temperament kam ihm in der Vergangenheit ab und zu in den Weg, doch auch hier hat er sich verbessert. Wenn Perez abruft, was er kann, ist er stets für eine große Überraschung gut.

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Ist Perez zu cool geworden?

Die Jahre in der Formel 1 und der Reichtum, der damit einhergeht, sind dem Mexikaner jedoch seit einiger Zeit scheinbar etwas zu Kopf gestiegen. Perez ist begeisterter Partygänger, gibt Pina Colada als sein Lieblingsgetränk an und genießt die schönen Seiten des Lebens in vollen Zügen. Seine Arbeit für das Team hat darunter gelitten. Von dem Jungen, der über Jahre auf Peter Saubers Couch schlief, nur um fahren zu können, ist nicht mehr viel zu sehen.


Infos aus den vergangenen Saisonen

Die Aussichten von Sergio Perez für die Saison 2015

Der Force India hat derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen, die vor allem aus den finanziellen Problemen des Teams herrühren. Die Erwartungen an die Fahrer sind entsprechend gering, was im Umkehrschluss bedeutet, dass das Team eigentlich nur positiv überraschen kann. Perez wird dies aber nur gelingen, wenn er den Sport erneut an die höchste Stelle stellt und diesem alles andere unterordnet.

Formel 1 Fahrerfeld 2015 

Formel 1 Pilot Sergio Perez vor dem F1 Jahr 2014

Der Rennfahrer Sergio Perez Mendoza wechselte zur Saison 2014 von McLaren zum Sahara Force India F1 Team und geht dort neben Teamkollege Nico Hülkenberg auf Punktejagd. Sein Debüt in der Formel 1 gab der 24-Jährige 2011 für Sauber und war damit der erste mexikanische Formel 1-Fahrer seit 30 Jahren. Für Perez ist es seine insgesamt vierte Rennzeit in der Königsklasse des Motorsports und bereits das dritte Team, für das er antritt. Allerdings ist es so gut wie sicher, dass er diese Serie nicht weiter ausbaut und auch nächstes Jahr wieder im Cockpit von Force India Platz nimmt.

Keyfacts über Sergio Perez:

  • Nationalität: Mexikanisch
  • Geburtsdatum: 26.01.1990 (in Guadalajara)
  • Team: Force India
  • Weltmeistertitel: 0
  • Rennsiege: 0
  • Pole Positions: 0

Sergio Perez: Von Mexiko in die Formel 1

Sergio Perez Force India Racing F1 Team

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 2.0)

Nachdem Perez von 1996 bis 2003 fünf Kartmeisterschaften in Mexiko und den USA gewonnen hatte, trat er 2004 in der Skip-Barber-Meisterschaft an. Doch schon damals im Alter von 14 Jahren gab es für ihn nur ein Ziel: die Formel 1. Für seinen Traum zog er ein Jahr später von der mexikanischen Millionenmetropole Guadalajara in die deutsche Kleinstadt Vilsbiburg in Bayern und ging als jüngster Teilnehmer in der Formel BMW an den Start. Nach seiner zweiten Saison in dieser Rennserie zog es ihn nach Großbritannien, wo er 2007 die nationale Formel-3-Meisterschaft gewann und auch in der A1GP-Serie antrat. Im Jahr 2010 konnte Perez sich durch seinen zweiten Gesamtplatz in der GP2 Asia-Serie für höhere Aufgaben empfehlen und noch bevor er das finale Rennen in dieser Serie gefahren hatte, unterschrieb er seinen ersten Formel 1-Vetrag bei Sauber. Doch damit hat der talentierte und ehrgeizige Rennfahrer nur die erste Etappe seines Ziels erreicht, denn schon damals sagte er: „Ich bin nicht in der Formel 1, um mitzufahren. Ich will eines Tages Weltmeister werden.“

Formel 1 um jeden Preis

Obwohl Perez sicherlich ein Ausnahmetalent ist, so ist sein rasanter Aufstieg nicht alleine auf das fahrerische Können zurückzuführen. Seit Beginn seiner Karriere wird er vom mexikanischen Telekommunikationsriesen Telmex, der in der Hand des milliardenschweren Unternehmers Carlos Slim Helu ist, finanziell unterstützt, wodurch er die Nachwuchsklassen im Rennsport zügig durchlaufen konnte und schließlich ein Cockpit bei Sauber erhielt. Nachdem Checo, wie Perez genannt wird, in den Jahren 2011 und 2012 sein Können bei Sauber unter Beweis gestellt hatte und aufgrund seines reifenschonenden Fahrstils als Reifenflüsterer bekannt wurde, nahm McLaren ihn – auch dank der Unterstützung aus Mexiko – für den scheidenden Lewis Hamilton unter Vertrag. Allerdings konnte der Mexikaner den hohen Erwartungen dort nicht entsprechen und fiel eher durch ungestüme Manöver auf. Daher musste er am Ende der Saison 2013 sein Cockpit schon wieder räumen. Zusammen mit mexikanischen Sponsoren konnte aber Force India überzeugt werden, dem hitzköpfigen Mexikaner für die aktuelle Saison eine Chance zu geben. Auch die Anstellung zur kommenden Rennzeit beim Team von Vijay Mallya scheint aufgrund der engen Verzahnung von Perez und den Sponsoren Roshfrans und Claro gesichert.

Die Aussichten für Perez in der Formel 1 Saison 2014

Drei Rennen vor Ende der Saison liegt Sergio Perez mit 47 Punkten auf dem elften Rang in der Fahrerwertung. Dies bedeutet, dass sein deutscher Teamkollege Hülkenberg die Nase im internen Duell mit 29 Zählern mehr auf dem Konto vorne hat. In elf von 16 absolvierten Rennen kam der Mexikaner unter den ersten zehn ins Ziel und konnte dadurch wichtige Punkte sammeln. Auf der anderen Seite zwangen ein Defekt und zwei Unfälle den 24-Jährigen dazu, sein Auto frühzeitig in der Box abzustellen. Doch mit dem dritten Platz beim Großen Preis von Bahrain holte er auch den bisher einzigen Podestplatz für Force India in dieser Saison.