Formel 1 Fahrer & Teams

In der Formel 1 Saison 2022 sitzen zahlreiche Fahrer in neuen Autos, mit Zhou Guanyu sitzt auch erstmals ein Pilot aus China in einem F1-Boliden. Schön langsam zeichnet sich auch ein Generationenwechsel ab, Kimi Räikkönen wird zum Beispiel 2022 nicht mehr zu sehen sein. Altmeister Fernando Alonso hingegen hat Blut geleckt und wird auch in der Saison 2022 für Alpine an den Start gehen. Um den Überblick über die verschiedenen Rennställe und ihre Stars zu behalten, haben wir einen Blick auf die Änderungen im Fahrerlager geworfen. Das spielt natürlich auch für die Formel 1 Quoten eine sehr wichtige Rolle.

Fahrerwechsel vor der Formel 1 Saison 2022

Die größte Änderung gibt es eigentlich bei Mercedes, wo der Vertrag von Valtteri Bottas nicht verlängert wurde. Er wird vom Briten George Russell ersetzt, der für die Zukunft aufgebaut werden soll. Bottas hat seine Karriere aber nicht beendet, er übernimmt das Cockpit von Räikkönen bei Alfa Romeo. Das Cockpit von Russell bei Williams geht an den Thailänder Alexander Albon, der bereits in der Formel 1 bekannt ist. Der zweite Pilot Alfa Romeo ist der Chinese Zhou Guanyu, der 2022 seine F1-Premiere feiern wird.

Formel 1 Pilot Lewis Hamilton

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Am spannendsten sind vor der Formel 1 Saison 2022 wohl die Frage, wie die neu zusammengespannten Teams funktionieren werden. Hamilton hätte zum Beispiel in der Saison 2021 mehr Unterstützung von seinem Teamkollegen gebraucht, 2022 könnte Russell mehr Hilfe leisten als Bottas zuvor.

Nachfolgend daher eine kompakte Auflistung, um die einzelnen Fahrer zumindest dem jeweiligen Team zuordnen zu können.

Alle Formel 1 Fahrer der Saison 2022 und ihre Teams

Mercedes

Lewis Hamilton (Großbritannien)

George Russell (Großbritannien)

Red Bull

Max Verstappen (Niederlande)

Sergio Perez (Mexiko)

Ferrari

Charles Leclerc (Monaco)

Carlos Sainz jr. (Spanien)

McLaren

Lando Norris (Großbritannien)

Daniel Ricciardo (Australien)

Alpine

Fernando Alonso (Spanien)

Esteban Ocon (Frankreich)

Alpha Tauri

Pierre Gasly (Frankreich)

Yuki Tsunoda (Japan)

Aston Martin

Sebastian Vettel (Deutschland)

Lance Stroll (Kanda)

Alfa Romeo

Valtteri Bottas (Finnland)

Guanyu Zhou (China)

Haas

Mick Schumacher (Deutschland)

Nikita Masepin (Russland)

Williams

Alexander Albon (Thailand)

Nicholas Latifi (Kanada)

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Testfahrer und Fahrer der letzten Saison (u.a.)

Kimi Räikkönen (Finnland)

Romain Grosjean (Frankreich)

Kevin Magnussen (Dänemark)

Nico Hülkenberg (Deutschland)

Sergej Sirotkin (Russland)

Lance Stroll (Kanada)

Marcus Ericsson (Schweden)

Stoffel Vandoorne (Belgien)

Fernando Alonso (Spanien)

Pastor Maldonado (Venezuela)

Jean-Eric Vergne (Frankreich)

Will Stevens (Großbritannien)

Roberto Merhi (Italien)

Nico Rosberg (Deutschland)

Felipe Massa (Brasilien)

Jolyon Palmer (Großbritannien)

Pasqual Wehrlein (Deutschland)

Rio Haryanto (Indonesien)

Jenson Button (Großbritannien)

Esteban Gutierrez (Mexiko)

Felipe Nasr (Brasilien)

Das passierte 2020

Die F1 Saison 2020 bringt weniger neue Gesichter mit sich als die Vorsaison. Alexander Albon hat seinen Platz bei Red Bull gefestigt, er wird gemeinsam mit Verstappen das Fahrerduo bilden. Bei Renault ersetzt Esteban Ocon den Dauerbrenner Niko Hülkenberg, der kein F1-Cockpit bekommen hat. Antonio Giovinazzi wird der bei Alfa Romeo der neue Fahrer neben Legende Kimi Räikkönen. Bei Williams ist die Zeit von Robert Kubica nach nur einem Jahr wieder zu Ende, der wird vom einzigen Neuling – Nicholas Latifi – ersetzt.

Das passierte 2017

Während im Jahr 2016 mit Haas F1 ein neues Formel 1 Team die Bühne betreten hat, war es im Jahr 2017 ein wenig ruhiger. Zwar gab es etwa Drohungen vom Ferrari-Chef die Formel 1 zu verlassen, da man mit dem Reglement unzufrieden war, aber am Ende ist nichts passiert. Der 21-jährige Pierre Gasly sorgte für Staunen, also er im Renault sein Formel 1 Debüt gegeben hat. Er hat sich gegen andere Testfahrer und auch aktive Fahrer wie Daniil Kwjat und Carlos Sainz Jr. durchgesetzt. Quasi aus dem Nichts beendete Nico Rosberg als amtierender Weltmeister völlig überraschend seine Karriere in der Formel 1. Nach derzeitigem Stand wird sein Nachfolger wohl zwischen Valtteri Bottas und Pascal Wehrlein ermittelt. Doch nicht nur Rosberg fuhr sein letztes Rennen in der Königsklasse. Nach einer langen und erfolgreichen Karriere strichen auch die beiden Fanlieblinge Jenson Button und Felipe Massa die Segel. Während der Brite eine große Lücke hinterlassen wird, könnte der Brasilianer Massa doch wieder ins Cockpit zurückkehren. Nämlich dann, wenn sein einstiger Teamkollege Bottas Rosberg bei Mercedes ersetzt. Für Jenson Button wurde bereits Ersatz gefunden. Der Belgier Stoffel Vandoorme, der den ehemaligen Weltmeister bereits bei einzelnen Rennen vertrat, wird sein Nachfolger bei McLaren. Lance Stroll aus Kanada wird das zweite Cockpit bei Williams besetzen, wie geplant als Ersatzmann von Massa oder doch für Bottas wird sich noch klären.

Das passierte 2016

Für die größte mediale Aufmerksamkeit sorgte die Ankündigung, dass mit Haas F1 ein neues Team die Bühne der Formel 1 betritt. Der US-amerikanische Rennstall konnte mit Romain Grosjean einen namhaften Fahrer von Lotus zu sich holen. Neben dem Franzosen erhielt Esteban Gutierrez das zweite Cockpit bei den US-Amerikanern.

Durch den Abgang von Grosjean wurde bei Lotus ein Platz frei. Pastor Maldonado, der zur Nummer 1 im Team aufsteigt, darf den Newcomer Jolyon Palmer an seiner Seite begrüßen. Palmer ist für den Venezolaner jedoch kein Unbekannter, denn der Brite fungierte bei Lotus im Jahr 2015 bereits als Testfahrer.

Rätselraten herrscht indes rund um Manor Marussia. Das Team hat bis dato noch keine Fahrer für 2017 genannt. Ob Marussia in der kommenden Saison an den Start geht, ist derzeit mehr als ungewiss. Die restlichen Teams, allen voran Konstrukteurs-Weltmeister Mercedes (Hamilton/Rosberg), Ferrari (Vettel/Raikkonen), Red Bull Racing (Ricciardo, Kvyat) und Williams Martini Racing (Bottas/Massa), hielten an ihren Fahrer-Paarungen fest und werden auch 2016 mit altbekannten Gesichtern an den Start gehen.

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