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News und Nachrichten zur Formel 1 Saison 2019. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellesten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Schumacher wird Ferrari-Junior

Wie der Vater, so der Sohn: Mick Schumacher, der älteste Sprössling von Rekordweltmeister Michael, ist ab sofort Mitglied im Juniorteam von Ferrari. Der 19-jährige, in der kommenden Saison erstmals in der Formel 2 am Start, könnte damit seinem erfolgreichen Vater folgen, der mit der Scuderia fünf Mal Weltmeister wurde.

Nächster Schritt Formel 1?

Schumi junior wird damit zum insgesamt elften Piloten in der Ferrari Driver Academy. Aushängeschild des Nachwuchsprogramms ist der Monegasse Charles Leclerc, der die Saison 2019 für das Werksteam in der Formel 1 bestreitet und bei den Wetten auf die F1 bereits unter den Top-Kandidaten ist. Auch Antonio Giovinazzi fährt für Sauber Alfa Romeo in der Königsklasse. Mit dem Racing Point-Duo Sergio Perez und Lance Stroll haben zwei weitere ehemalige Mitglieder den Sprung nach oben geschafft. Für den Deutschen könnte sich damit bald auch die Möglichkeit für den ersten Formel-1-Test ergeben. Zwar gab es dazu noch keine Angaben, es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Drittplatzierte der abgelaufenen Formel-3-Saison bei einem Young Driver Test noch dieses Jahr die Chance erhält, einen Ferrari oder ein Kundenauto von Haas oder Sauber zu fahren.

Schumacher zeigte sich über die Bekanntgabe des Deals erfreut. „Ich bin überglücklich, dass Ferrari eine Partnerschaft mit mir eingegangen ist und dass meine Zukunft als Teil der Ferrari-Familie in rot sein wird“, so der 19-jährige, der weiters von „einem weiteren Schritt in die richtige Richtung“ sprach. Angesichts der jahrelangen Zusammenarbeit zwischen Vater Michael und den Italienern verwies Schumacher auch auf die „große Bedeutung, die Ferrari seit meiner Gebut in meinem Herz und in den Herzen unserer Familie hat.“

Ferrari-Legende Schumacher

Michael Schumacher wechselte 1996 als zweimaliger Weltmeister zu Ferrari und machte sich bei den Roten unsterblich. 2000 bescherte er dem Team den ersten Fahrertitel seit 1979, in den folgenden vier Jahren dominierte das deutsch-italenische Duo die Königsklasse nach Belieben, neben fünf WM-Titeln standen 72 gemeinsame GP-Siege – bis heute Rekord.

Bottas verliert wichtigen Sponsor

Schlechte Nachrichten für Valtteri Bottas. Der Finne wird nicht mehr länger vom Wihuri-Konzern unterstützt, der sich aus der Königsklasse zurückzieht und damit zukünftig weder Bottas, noch seinen Mercedes-Rennstall sponsert. Mit dem Verlust seinen wichtigsten Sponsors wird auch der Druck auf den ohnehin in der Kritik stehenden 29-jährigen immer größer.

Ausstieg nach zehn gemeinsamen Jahren

Wieviel der Verpackungskonzern in das Sponsoring von Mercedes und Bottas investiert hat, ist nicht bekannt, allerdings würde es sich finanziell nich lohnen, wie Firmenchef Antti Aarnio-Wihuri bekanntgab. Seit zehn Jahren hatte Wihuri den WM-Fünften der abgelaufenen Saison unterstützt, von diversen Nachwuchsklassen bis zu seinem Aufstieg in die Formel 1, die im Wechsel zu Weltmeister Mercedes gipfelte. Nun ist die Partnerschaft zu Ende, womit die Fragezeichen um die Zukunft des dreifachen GP-Siegers immer größer werden.

Die farblose Performance in der Saison 2018, als er kein Rennen gewann und sein Teamkollege Lewis Hamilton überlegen Weltmeister wurde, rief viele Kritiker auf den Plan. Obwohl Teamchef Toto Wolff seinen Schützling öffentlich immer wieder verteidigt, wird sich Bottas bei den F1 Rennen 2019 definitiv steigern müssen, um 2020 noch im Silberpfeil zu sitzen. Wolff erklärte bereits, dass er heuer einen „anderen“ Bottas erwarte, der auf dem Niveau des Weltmeisters Hamilton agiert. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte sein Engagement bei Mercedes mit Saisonende enden. Als Nachfolger steht Esteban Ocon, der 2019 Ersatzfahrer ist, in den Statrlöchern, auch Williams-Rookie George Russell könnte mit einem überzeugenden Debütjahr ein Thema werden.

Wann kommt neuer Mercedes-Bolide?

Der Startschuss zur neuen Saison fällt mit den Testfahrten in Barcelona Mitte Februar, ehe es Ende März in Australien erstmals ernst wird, wenn das erste von 21 Saisonrennen auf dem Programm steht. Die Silberpfeile, die sich anschicken, den sechsten Fahrer- und Konstrukteurstitel in Folge einzufahren und damit den Rekord von Ferrari einzustellen, haben noch kein Präsentationsdatum für den neuen Boliden veröffentlicht. Bei den Wetten auf die F1 Saison 2019 ist Mercedes natürlich absoluter Favorit auf den Titelgewinn.

Positive Toro Rosso-Bilanz

Für die Scuderia Toro Rosso stand die Saison 2018 unter schwierigen Voraussetzungen. Nach dem Wechsel zum bisher deutlich unterlegenen Honda-Motor ging die Mannschaft von Teamchef Franz Tost ein Risiko ein, das sich aber auszahlte. In der F1 Saison 2019 rüsten die Japaner auch Red Bull Racing aus.

Ab 2019 auch Red Bull mit Honda

Im Vorfeld waren sich viele Experten einig, dass die Partnerschaft Toro Rosso-Honda zum Scheitern verurteilt wäre. Zu groß war der Rückstand des japanischen Herstellers auf die Konkurrenz, nach den katastrophalen McLaren-Jahren befürchtete man, dass Honda erneut hinterhinken würde. Zur Überraschung vieler lief die Saison für das Red Bull B-Team aber besser als gedacht, auch die neuen Aggregate erwiesen sich als deutlich leistungsfähiger als noch im Vorjahr. Mit Pierre Gaslys viertem Platz in Bahrain gelang es, das beste Honda-Ergebnis seit der Rückkehr 2015 einzufahren. Die Fortschritte waren sogar so vielversprechend, dass im nächsten Jahr auch Red Bull Racing auf die Japaner setzt.

Im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ bestätigt Tost, dass man mit vielen Fragezeichen in die Saison gegangen war. „Ich erinnere mich noch daran, dass bei unsere Bekanntgabe vor einem Jahre manche meinten, ich sei total verrückt“, schmunzelt der Österreicher angesichts des Risikos, auf Honda zu setzen. „Aber ich habe damals schon gewusst, dass Honda nicht so schlecht ist, wie viele sagten“, so Tost, der von einer „sehr positiven Zusammenarbeit“ spricht. Mittlerweile sieht er die Japaner sogar mindestens auf Augenhöhe mit Renault, lediglich die Klassenführer Mercedes und Ferrari seien noch ein gutes Stück vorne.

Späte Revanche an Alonso

Auch bei Honda äußerte man sich über die Toro Rosso-Partnerschaft ausschließlich positiv. Kein Vergleich zu den vergangenen drei Saisonen mit McLaren, wo besonders Superstar Fernando Alonso die Japaner immer wieder mit seinen Aussagen öffentlich demütigte. Die Retourkutsche erfolgte übrigens vor wenigen Tagen, als bekannt wurde, dass Honda dem streitbaren Spanier für 2019 keinen Motor beim Indy500 zur Verfügung stellen wird.

Nettigkeiten zum Ricciardo-Abschied

Nach insgesamt zehn gemeinsamen Jahren gehen Red Bull und Daniel Ricciardo 2019 getrennte Wege. Der Australier wechselt zum Renault-Werksteam und wird von Pierre Gasly ersetzt. Sein nunmehriger Ex-Teamkollege Max Verstappen hat zum Abschied ebenso warme Worte für seinen Kollegen übrig wie Ricciardo für den Youngster.

Gegenseitiges Lob

Besonders das teaminterne Verhältnis hob der Niederländer hervor. Anders, als es in der Königsklasse sonst oftmals der Fall ist, habe es zwischen den Beiden „keine Spielchen“ gegeben. Auch durch die Kollisionen in Budapest 2017 und Baku 2018 wurde das Verhältnis der Red Bull-Piloten nicht getrübt. „Es gibt nicht viele im Fahrerlager, mit denen das so möglich ist,“ lobt Verstappen seinen Konkurrenten. Ähnlich äußert sich Ricciardo, der seinem erst 21-jährigen Ex-Teamkollegen eine „große Reife“ attestiert.

Sportlich schenkten sich Verstappen und Ricciardo in den drei gemeinsamen Jahren nichts. Das hochklassige, aber immer von Respekt geprägte Duell hat sowohl den Niederländer als auch den Australier auf ein neues Level gebracht. Besonders Verstappen gilt für viele als zukünftiger Weltmeister, Ricciardo bestätigt diese These. „Er hat eine Menge Potenzial und kann ein ganz Großer werden“, so der „Aussie“, warnt aber auch: „Es wird von den Umständen abhängen, ob er auch in einem Auto sitzt, das dazu in der Lage ist“. Andernfalls könne der Frust über das unterlegene Material seine Karriere zerstören.

Riccardo bei Renault vor Übergangsjahr

Während Verstappen 2019 mit Red Bull und dem neuen Motorenpartner Honda einen Angriff auf den WM-Titel starten wird, sieht Ricciardo seine erste Saison bei Renault als Aufbaujahr. Die Franzosen etablierten sich heuer zwar als Nummer vier im Feld, der Rückstand auf die Spitze ist allerdings nach wie vor groß. Gemeinsam mit Neo-Teamkollege Nico Hülkenberg will Ricciardo das Team spätestens bis zur Regelnovelle 2021 an die Spitze geführt haben, um dann womöglich endlich um den heiß ersehnten WM-Titel kämpfen zu können. Bei den Quoten auf den Formel 1 Weltmeister findet sich kein Renault-Fahrer unter den Top 6 Fahrern. Ricciardo lauert erst hinter Mercedes, Ferarri und Red Bull.

Vettel will 2019 zurückschlagen

Obwohl Sebastian Vettel in dieser Saison fünf Rennen gewinnen konnte und damit wie im Vorjahr Vizeweltmeister wurde, blickt der 31-jährige Deutsche auf ein enttäuschendes Jahr zurück. Das große Ziel, es seinem Idol Michael Schumacher gleichzutun und mit Ferrari Weltmeister zu werden, verpasste der Vierfach-Champ auch heuer. 2019 will sich Vettel den Traum vom Titel in Rot endlich erfüllen. Die F1 Weltmeister Quoten findest du natürlich bei uns.

Aus den Fehlern gelernt?

Für den Heppenheimer ist klar, dass sowohl er als auch sein Team heuer nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben. „Wir waren insgesamt einfach nicht schnell genug und haben ncht alles rausgeholt“, bilanziert der 52-malige GP-Sieger und verweist besonders auf die zweite Saisonhälfte, in der Mercedes der Scuderia meist davonfuhr. Auch mit seiner eigenen Vorstellung hadert Vettel, im Gegensatz zu seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton habe er „nicht immer eine optimale Leistung abgerufen“. Die teilweise harsche Kritik von Experten und Fans will sich der Ex-Weltmeister nicht zu Herzen nehmen „Du bist nie so schlecht, wie sie sagen, aber auch nie so gut“, so das Credo des zweifachen Familienvaters.

Für die kommende Saison sieht Vettel sein Team gut gerüstet. „Wir haben aus der Krise im Herbst viel gelernt und werden versuchen, es nächstes Jahr besser zu machen“, hofft „Super Seb“. Nach zehn Jahren ohne Titelgewinn steht nicht nur Ferrari unter Druck, auch der jüngste Weltmeister aller Zeiten steht vor einer entscheidenden Saison. Sollte es ihm nicht gelingen, Neo-Teamkollege Charles Leclerc im Griff zu haben, könnten die Roten auf den 20-jährigen Monegassen setzen. Schon einmal wurde Vettel als vermeintliche Nummer eins von einem jungen Stallgefährten in den Schatten gestellt – 2014 verließ er Red Bull Racing nach einer klaren Niederlage gegen Daniel Ricciardo.

Hätten Alonso und Hamilton den Titel geholt?

Zuletzt gab es mit Flavio Briatore und Luca di Montezemolo prominente Kritiker. Der extravagante Ex-Benetton-Teamchef äußerte, dass sein Schützling Fernando Alonso im Ferrari den Titel gewonnen hätte. Ähnlich äußerte sich di Montezemolo, von 1973 bis 2014 Chef in Maranello, der glaubt, Mercedes-Pilot Hamilton hätte auch in der roten Göttin triumphiert.