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News und Nachrichten zur Formel 1 Saison 2022. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellesten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Chaos pur bei Alpine

Die Formel 1 Saison 2022 hat ihren ersten echten Aufreger! Der überraschende Wechsel von Fernando Alonso zu Aston Martin hat einen Dominoeffekt ausgelöst. Denn obwohl Alpine wie erwartet Oscar Piastri als Nachfolger verkündet hat, ist dieser Deal offenbar alles andere als fix. Der Australier will von einem Engagement bei den Franzosen nämlich nichts wissen. Viel deutet darauf hin, dass sich Alpine ordentlich verzockt hat.

Piastri schon fix bei McLaren?

oscar piastri

JJHowlett, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Auf Twitter dementierte Piastri, bei Alpine unterschrieben zu haben. Derzeit ist er Ersatzfahrer des Teams und wäre die logische Nachfolge für Alonso gewesen. Der ehemalige F2-Champion ging aber sogar soweit, zu verkünden, dass er im nächsten Jahr nicht für Alpine an den Start gehen wird. Ein echter Hammer, der mehrere Optionen offen lässt. Die wahrscheinlichste ist, dass Piastri bereits bei McLaren unterschrieben hat. Es gilt als offenes Geheimnis, dass sich das Traditionsteam für die Dienste des 21-jährigen interessiert. Zudem soll Alpine bis 31. Juli eine Frist besessen haben, um Piastris Vertrag zu verlängern. Diese Option hat man aber offenbar zu spät gezogen. Auch Williams könnte eine Anlaufstelle für das Supertalent sein, gilt aber eher als unwahrscheinlich. Alles deutete auf einen Wechsel zu McLaren hin.

Das würde bedeuten, dass Daniel Ricciardo seinen Platz räumen muss. Obwohl beide Seiten zuletzt immer wieder betont haben, über einen Vertrag für 2023 zu verfügen, ist man bei McLaren unzufrieden. Auch im zweiten Jahr ist der Australier deutlich langsamer als Lando Norris. Besonders CEO Zak Brown kritisierte seinen Starpiloten immer wieder öffentlich.

Szafnauer unter Druck

Besonders auf einen wirft die Causa kein gutes Licht: Otmar Szafnauer. Der Alpine-Teamchef dürfte sich bei der Fahrerwahl verschätzt haben. Kommt Piastri tatsächlich nicht, bleiben kaum mehr Optionen. Eine Rückkehr Ricciardos ist wohl eher unwahrscheinlich. Mick Schumacher oder ein Rookie wie Nyck de Vries wären weitere mögliche Kandidaten. Wie auch immer die Causa ausgeht: Alpine bleibt wohl als großer Verlierer übrig. Bei den Formel 1 Weltmeister Quoten 2022 spricht übrigens alles für eine Titelverteidigung von Max Verstappen.

Domino-Effekt nach Alonso-Wechsel?

Die Ankündigung schlug ein wie eine Bombe: Fernando Alonso verlässt Alpine nach der Formel 1 Saison 2022 und wechselt zu Aston Martin. War es bis dahin relativ ruhig am Transfermarkt gewesen, hat die Silly Season pünktlich zur Sommerpause voll Fahrt aufgenommen. Löst der Alonso-Deal nun sogar eine Fahrerrochade aus?

Ricciardo vor McLaren-Aus?

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XaviYuahanda, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Alles klar ist derzeit nur bei den Topteams. Red Bull hat keinen Grund, das Erfolgsduo Max Verstappen/Sergio Perez zu trennen. Auch Ferrari hat sich auf Charles Leclerc und Carlos Sainz festgelegt. Lewis Hamilton wird aller Voraussicht nach weitermachen, dann ist auch bei Mercedes die Tür zu. Dahinter könnte es aber durchaus noch spannend werden. Trotz zahlreicher öffentlicher Beteuerungen sitzt Daniel Ricciardo bei McLaren alle andere als fest im Sattel. Der Australier liefert die zweite enttäuschende Saison in Folge ab. Trotzdem zählt der 33-jährige zu den Spitzenverdienern der Königsklasse. Nicht auszuschließen, dass man sich in Woking nach Alternativen umsieht. Besonders McLaren-CEO Zak Brown soll eine andere Lösung anstreben.

Als möglicher Nachfolger wurde Sebastian Vettel gehandelt, diese Option ist nach dessen Rücktritt aber vom Tisch. Nun könnte der Fokus auf Oscar Piastri liegen. Der Australier gilt als Supertalent und wäre zudem deutlich billiger als sein Landsmann. Einziger Haken: der 21-jährige steht bei Alpine als Ersatzfahrer unter Vertrag. Dort wird nach Alonsos Abgang ein Cockpit frei – die Franzosen könnten nun aber in einem Dilemma stecken.

Hat sich Alpine verzockt?

fernando alonso auto

Lukas Raich, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Gerüchten zufolge hat Piastri nämlich bereits bei Williams unterschrieben. Damit dürfte Alpine geplant haben, Alonso noch ein Jahr zu verlängern und ihn dann durch den Youngster zu ersetzen. Da der Spanier da nicht mitgespielt hat, könnte man nun einen Ersatz für eine Saison benötigen. Da kommt erneut Ricciardo ins Spiel. Ob der Routinier nach seinem Abgang 2020 aber für das französische Team in Frage kommt darf bezweifelt werden. Sollte es tatsächlich so kommen, könnte McLaren einen Fahrer aus der IndyCar-Serie holen. Colton Herta und Pato O’Ward gelten als Kandidaten. Sollte Piastri nicht zu Williams wechseln, haben dort Nyck de Vries und Logan Sargeant wohl die besten Karten. Bei den F1 Weltmeister Quoten 2022 hat diese übrigens Titelverteidiger Max Verstappen.

Alonso wechselt zu Aston Martin

Transferhammer in der Königsklasse! Unmittelbar nach dem dreizehnten Formel 1 Rennen 2022 in Ungarn verkündet Fernando Alonso seinen Wechsel zu Aston Martin. Der zweifache Weltmeister verlässt Alpine mit Saisonende und ersetzte beim britischen Rennstall Sebastian Vettel, der seine Karriere beendet. Der spanische Superstar soll einen Vertrag über mehrere Jahre unterschrieben haben.

Überraschende Wende

fernando alonso auto

Lukas Raich, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

In den vergangenen Wochen hatte Alonso stets betont, auch im kommenden Jahr Formel 1 fahren zu wollen. Dabei galt Alpine immer als Alternative Nummer eins. Mit den Franzosen gewann der 41-jährige in den Jahren 2005 und 2006 seine einzigen beiden WM-Titel. Nach einer soliden Comebacksaison 2021 machte Alpine in diesem Jahr zudem einen Schritt nach vorne. Derzeit rangiert das Team auf dem vierten Platz in der Konstrukteurs-WM. Ganz anders läuft es bislang hingegen für Aston Martin. Das Team vom Milliardär Lawrence Stroll wollte unter dem neuen Reglement die Spitze angreifen, findet sich aber im hinteren Teil des Feldes wieder. Von den Topteams Red Bull Racing und Ferrari ist die Traditionsmarke meilenweit entfernt.

Von daher kommt die Entscheidung Alonsos durchaus überraschend. Bei Aston Martin war durch den Rücktritt von Sebastian Vettel ein Cockpit freigeworden. Als Favorit für dieses galt anfangs Mick Schumacher, der Deutsche bleibt wohl aber bei Haas. Mit Alonso holte Stroll nun einen weiteren ehemalige Weltmeister, der das Team endlich nach vorne bringen soll. Billig wird diese Angelegenheit nicht: der 32-fache GP-Sieger gehört nach wie vor zu den Spitzenverdienern in der Königsklasse. Bei den Formel 1 Weltmeister Quoten 2022 ist mittlerweile übrigens klar, dass der Titel erneut nur über Max Verstappen führt.

Piastri vor Alpine-Engagement

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JJHowlett, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons

Der Nachfolger Alonsos steht schon ante portas. Alles andere als ein Engagement von Supertalent Oscar Piastri wäre eine Überraschung. Mit dem Australier und Esteban Ocon, der zum Teamleader aufsteigt, verfügt das französische Team damit wohl über eine der talentiertesten Fahrerpaarungen im Feld. Ansonsten dürfte es auf dem Transfermarkt ziemlich ruhig bleiben. So gut wie alle Cockpits sind vergeben, einzig hinter Nicholas Latifis Platz bei Williams steht ein Fragezeichen. Die Zeit des Kanadiers in der Formel 1 dürfte abgelaufen sein. Piastri galt als Favorit für die Nachfolge, nun darf sich wohl Nyck de Vries die größten Hoffnungen machen.

Leclerc gewinnt in Spielberg

Die Pechsträhne von Charles Leclerc ist endlich vorbei! Der Ferrari-Pilot sicherte sich beim Formel 1 Rennen 2022 in Österreich seinen dritten Saisonsieg. In einem spannenden Kampf bezwang der 24-jährige Weltmeister Max Verstappen. Damit meldete sich Leclerc auch im Titelrennen wieder zurück und liegt zur Saisonhalbzeit in Schlagdistanz.

Zittern bis zum Schluss

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Dabei hatte es am Freitag und Samstag noch so ausgesehen, als hätte Red Bull beim Heimspiel die Oberhand. Sowohl im Qualifying, als auch im Sprint setzte sich Verstappen knapp vor Leclerc durch. Am Rennsonntag hatten die Bullen aber Probleme mit dem Reifenverschleiß, der Ferrari präsentierte sich als das schnellere Auto. Mit alternativer Strategie versuchte Verstappen vor zahlreichen holländischen Fans trotzdem mit den roten Rennern mitzuhalten, dies gelang aber nicht. Gleich drei Mal überholte Leclerc seinen Kontrahenten auf der Strecke. Am Ende wurde der dritte Saisonerfolg des 24-jährigen aber dennoch zu einer ordentlichen Zitterpartie. Wenige Runden vor Schluss meldete Leclerc Probleme mit dem Gaspedal. Für Ferrari bahnte sich ein Super-GAU an. Schon zuvor hatte ein Motorschaden bei Carlos Sainz den sicher geglaubten Doppelsieg verhindert.

Das Pech der letzten Wochen ereilte Leclerc diesmal aber nicht. Mit seinem insgesamt fünften Karriereerfolg brachte sich der Ferrari-Star auch im Titelkampf wieder in eine bessere Position. Noch fehlen zwar 38 Punkte auf Leader Verstappen, mit der Form der letzten Wochen darf man Ferrari aber noch nicht abschreiben. Nicht mehr eingreifen können wohl Sergio Perez und Carlos Sainz, die beide einen bitteren Ausfall hinnehmen mussten. Ihnen winkt für die restliche Saison wohl die Rolle des Nummer 2-Piloten.

Fans sorgen für Ärger

GP Kanada Aufwärmrunde

Wikimedia, ericok (CC BY-2.0)

Bei den Formel 1 Weltmeister Quoten 2022 deutet ebenfalls alles auf einen Zweikampf hin. Für Ärger sorgten in Spielberg einige Zuschauer. Offenbar kam es zu Beleidigungen und Übergriffen, zahlreiche Frauen berichteten von Belästigungen. Die Formel 1 und die Veranstalter haben bereits angekündigt, Untersuchungen einzuleiten. Sebastian Vettel forderte für solche „Fans“ bereits ein lebenslanges Streckenverbot.

Silly Season: verlässt Hamilton Mercedes?

Nach zehn von insgesamt 22 Formel 1 Rennen 2022 hat auch die Silly Season wieder einmal Einzug gehalten. Zahlreiche Transfergerüchte machen derzeit die Runde. Ein besonders heißes wird nun von niemandem geringerem als Bernie Ecclestone geschürt. Der langjährige F1-Zampano prognostiziert das baldige Mercedes-Aus von Lewis Hamilton – weil Teamchef Toto Wolff diesen offenbar loswerden will.

Trennung mit Saisonende?

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Morio, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Hamilton fährt seit 2013 für Mercedes. In den bislang neun gemeinsamen Saisons schrieb man gemeinsam die Rekordbücher um. 81 Siege, 76 Poles uns sechs WM-Titel haben den Briten zum erfolgreichsten Piloten aller Zeiten gemacht. Zudem gewannen die Silberpfeile in diesem Zeitraum acht Konstrukteursmeisterschaften. Heuer läuft es aber noch alles andere als nach Wunsch. Nach zehn Rennen ist Mercedes noch ohne Sieg, Hamilton belegt in der Fahrerwertung nur Rang sechs. Damit liegt er auch noch hinter Neo-Teamkollege George Russell, der als Zukunft des Rennstalls gilt. Obwohl nach außen hin Harmonie und Kampfgeist propagiert wird, soll laut Ecclestone der Haussegen schief hängen. Der mittlerweile 91-jährige wirft seinem Landsmann Lustlosigkeit vor und glaubt, dass der Rekordchampion seine Leidenschaft für die Königsklasse verloren hat.

Dies soll offenbar auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff so sehen. Aufgrund der starken Leistungen des deutlich günstigeren Russell scheint der Österreicher Hamilton auf der Abschussliste zu haben. Ob an den Gerüchten etwas dran ist, wird sich zeigen. Klar ist aber: mit nun 37 Jahren hat Hamilton wohl nicht mehr viele Saisons vor sich. Langsam aber sicher muss sich die Marke mit dem Stern wohl nach einem Nachfolger umsehen.

Plant Mercedes Mega-Coup?

charles-leclerc-autoBei den Formel 1 Weltmeister Quoten 2022 spielt Mercedes keine Rolle mehr. Nun könnten die noch amtierenden Champions einen ganz großen Coup planen. Ferrari-Pilot Charles Leclerc könnte nach der jüngsten Enttäuschung in Silverstone langsam aber sicher die Geduld mit seinem Team verlieren. Nicht auszuschließen, dass sich der Monegasse nach Alternativen umsieht. Russell und Leclerc bei Mercedes – was noch nach Utopie klingt, könnte laut Bernie Ecclestone schon bald Realität werden.