News

News und Nachrichten zur Formel 1 Saison 2020. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellesten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Formel 1 bestätigt vorläufigen Kalender

Die Ungewissheit um die Formel-1-Saison 2020 hat ein Ende. Wie nach mehrwöchigen Spekulationen und Verhandlungen nun endgültig fix ist, markiert der 5. Juli den Auftakt mit dem Großen Preis von Österreich. Insgesamt sind bis Anfang September acht Rennen in Europa geplant, weitere in Asien und Amerika sollen folgen.

15 bis 18 Rennen geplant

Gestartet wird mit einem Back-to-Back-Rennen in Spielberg. Veranstalter und Streckeneigentümer Red Bull hatte bereits seit mehreren Wochen mit der österreichischen Regierung und F1-Inhaber Liberty Media über ein mögliches „Doppelrennen“ verhandelt. Unter strengsten Sicherheitsauflagen und ohne Zuschauer wurde dieses Vorhaben nun von allen Seiten endgültig abgesegnet. Den Auftakt mach der Grand Prix von Österreich am 5. Juli. Am darauffolgenden Sonntag wird erneut in Spielberg gefahren, aufgrund von Lizenzbestimmung geht das Rennen unter dem Namen „Großer Preis der Steiermark“ über die Bühne. Bereits eine Woche darauf folgt der Grand Prix von Ungarn in Budapest. Danach wird eine einwöchige Pause eingelegt, bis in Silverstone mit dem Großen Preis von Großbritannien und dem „70-Jahr-Jubiläums-Grand Prix“ zwei weitere Veranstaltungen an einem Ort stattfinden. Den Abschluss der verkürzten Europasaison bilden Rennen in Barcelona, Spa-Francorchamps und Monza.

Mit den vorerst acht Rennen ist zumindest jene Zahl erfüllt, die benötigt wird, um der Saison Weltmeisterschaftsstatus zu sichern. Dennoch sind weitere Rennen in Planung, sowohl in Asien, als auch in Nord- und Südamerika werden je nach Möglichkeit Grand Prix veranstaltet. Insgesamt plant Liberty Media mit 15 bis 18 Veranstaltungen, wobei bereits klar ist, dass die Rennen in Australien, Monaco, den Niederlanden und Frankreich ersatzlos gestrichen wurden und mit Sicherheit nicht mehr nachgeholt werden. Gestartet wird mit „Geisterrennen“ ohne Zuschauer, wobei Liberty-Boss Chase Carey nicht ausschließt, dass es im weiteren Saisonverlauf noch Rennen mit Publikum geben könnte.

Spielberg-Auftakt als Novum

Zum ersten Mal in der Formel-1-Geschichte finden damit Rennen ohne Zuschauerbeteiligung statt. Außerdem ist der Große Preis von Österreich erstmals Auftaktort, nachdem die Saison seit 1996 mit zwei Ausnahmen stets in Melbourne begonnen hatte. Auch die Formel 1 Wetten für den Auftakt stehen schon bereit:

quoten f1 gp österreich 2020

Auch wie in der Vorsaison geht Lewis Hamilton als großer Favorit in die neue Saison. Die Siegquote beim GP vn Österreich am 5. Juli 2020 steht aktuell bei 2,85. Diese Quoten haben wir vom Buchmacher bwin, der immer ein gutes Wettprogramm für die Königsklasse des Motorsports am Start hat. Hinter Hamilton lauern mit Max Verstappen und Charles Leclerc die üblichen Verdächtigen. Durch den späten Saisonstart ist im ersten Rennen natürlich einiges möglich.

Mercedes-Zukunft ungewiss

Aufgrund der aktuellen Corona-Pause begann nicht nur die Silly Season in der Formel 1 früher, der Ferrari-Aus von Sebastian Vettel löste eine ganze Welle an Fahrerwechseln aus. Doch nicht nur die Zukunft einiger Piloten ist ungewiss, auch einige Teams prüfen derzeit, ob und wie es in der Königsklasse weitergeht.

Corona verstärkt Fragezeichen

Heißestes Gesprächsthema ist dabei Mercedes. Die Serienweltmeister verabschiedeten sich im Vorjahr aus der DTM, um sich einem Formel E-Engagement zu widmen. Die Verantwortlichen in Stuttgart sollen in der Elektroserie die Zukunft sehen, weshalb auch die Teilnahme an der Formel 1 am Prüfstand stehen soll. Da man angesichts der Auswirkungen der Corona-Krise Einsparungen befürchten muss, könnte sich Mercedes noch vor der Reglement-Revolution 2022 aus dem Sport verabschieden. Obwohl man bei den Silberpfeilen derartige Überlegungen stets dementiert, gab Teamchef Toto Wolff zuletzt zu, dass die Zukunft des Erfolgsrennstalls durchaus ungewiss ist.

https://twitter.com/LewisHamilton/status/1263515423527632898

Der nächste Vertrag mit der Königsklasse würde bis 2025 gelten – fraglich, ob sich Mercedes so lange an das F1-Projekt binden will. Auch die Tatsache, dass über 2020 noch keine Fahrerverträge verlängert wurden, sorgt für Spekulationen um einen vorzeitigen Ausstieg. Auch die Zukunft von Renault gilt als ungewiss. Bei den Franzosen gibt es schon seit längerer Zeit Gerüchte um ein Ende als Formel 1 Team, da das, seit dem Wiedereinstieg als Werksteam 2016 gestartete, Engagement bislang erfolglos verlief. Nach dem Abgang von Daniel Ricciardo zu McLaren mit Ende des Jahres werden zwar Budgetkapazitäten frei, als mögliche Alternativen vom gleichen Kaliber sind aber lediglich Sebastian Vettel und Fernando Alonso, die beide wohl nicht billiger zu haben wären. Bekommt Renault keinen Topfahrer, ist ein Aufstieg in die Riege der Topteams weiterhin unrealistisch.

Vettel vor Rücktritt?

Dass Vettel bei Renault unterkommt gilt als sehr unwahrscheinlich. Vielmehr verdichten sich die Anzeichen, dass der vierfache Weltmeister mit Saisonende seine Karriere in der Formel 1 beendet. Einzig Mercedes gilt als Alternative, falls die Silberpfeile ihr Engagement fortsetzen und sich Weltmeister Lewis Hamilton beim Poker um einen neuen Vertrag ordentlich verpokert.

Wechselerdbeben in der Formel 1

Sebastian Vettels Abschied bei Ferrari mit Saisonende hat eine regelrechte Transferorgie in der Königsklasse ausgelöst. Auf den Deutschen folgt Carlos Sainz bei den Roten, der aktuelle McLaren-Pilot wird von Daniel Ricciardo abgelöst. Bei Vettel verdichten sich hingegen die Anzeichen auf ein Karriereende. Hier findt ihr die aktuellen Formel 1 Wetten für die Saison 2020, die am 5. Juli mit dem GP von Österreich eröffnet wird.

Jüngste Ferrari-Paarung

Sainz und Ricciardo galten als Favoriten auf die Nachfolge des vierfachen Weltmeisters in Maranello, auch über einen Sensationstransfer von Lewis Hamilton wurde spekuliert. Ferrari setzte den Diskussionen frühzeitig ein Ende und gab zwei Tage nach der Trennung von Vettel bekannt, dass der Sohn des zweifachen Rallyeweltmeisters den Zuschlag bekommt. Für Sainz junior ist es die bereits vierte Station in der Formel 1. Begonnen hatte seine Karriere 2015 bei Toro Rosso, ehe er mit Ende 2017 zu Renault wechselte. Auf ein enttäuschendes Jahr bei den Franzosen folgte er 2019 dem Ruf von McLaren, wo der 25-jährige im Vorjahr mit Rang sechs die beste WM-Platzierung seiner Laufbahn erreichte und in Brasilien als Dritter erstmals aufs Podium fuhr. Gemeinsam mit Charles Leclerc bildet der Spanier 2021 die jüngste Fahrerpaarung in der Geschichte der Scuderia.

Auch McLaren reagierte rasch und verpflichtete Daniel Ricciardo von Renault. Der Australier, der auch auf das Ferrari-Cockpit geschielt haben soll, verlässt die Franzosen damit nach zwei gemeinsamen Jahren. Was anfänglich als Langzeitprojekt galt, endete für den siebenfachen GP-Sieger enttäuschend. Beim aufstrebenden Traditionsrennstall aus Woking soll Ricciardo die Führungsrolle neben Jungstar Lando Norris einnehmen und das Team zu altem Glanz zurückbringen.

Alonso-Sensation?

Immer weniger Optionen gibt es hingegen für Sebastian Vettel, der als Favorit für das McLaren-Cockpit galt. Ein Wechsel zu Renault gilt als sehr unwahrscheinlich, auch Aston Martin soll keine Option sein. Gerüchten zufolge spekuliert der Heppenheimer damit, dass sich Weltmeister Lewis Hamilton verpokert und es nicht zur Einigung mit Mercedes über einen neuen Vertrag kommt. Für die Silberpfeile könnte Vettel dann eine attraktive Option darstellen. Auch für das freie Renault-Cockpit bahnt sich ein Hammer an: Fernando Alonso soll unmittelbar vor einem Comeback beim Werksteam stehen.

Vettel verlässt Ferrari

Die Spekulationen um die Zukunft von Sebastian Vettel bei Ferrari haben ein Ende. Der 32-jährige Deutsche verlässt den Traditionsrennstall nach sechs gemeinsamen Jahren mit Saisonende. Wohin es den viermaligen Weltmeister zieht ist noch nicht bekannt, neben den Option Renault und McLaren steht auch ein Karriereende im Raum.

Renault, McLaren oder Karrieende?

„Um die bestmöglichen Ergebnisse in diesem Sport zu erzielen, ist es unerlässlich, dass alle Parteien in perfekter Harmonie zusammenarbeiten“, kommentierte Vettel die Trennung in einem Statement und stellte klar, dass es keinen gemeinsamen Wunsch gebe, die Zusammenarbeit über die aktuelle Saison hinaus fortzusetzen. Nachdem sich die Vertragsgespräche zwischen Ferrari und dem WM-Fünften der abgelaufenen Saison bereits seit Monaten hinzogen, ist der Abschied des Heppenheimers keine große Überraschung. Spekulationen, wonach Vettel eine deutliche Gehaltskürzung nicht in Kauf nehmen wollte und die Scuderia deshalb verlässt, dementierte der 53-fache GP-Sieger. „So denke ich nicht, wenn es darum geht, bestimmte Entscheidungen zu treffen, und so wird es auch nie sein“, so Vettel. Sollte es im heurigen Jahr noch eine Rennsaison geben, gehe es darum, „gemeinsam noch ein paar schöne Momente zu erleben“.

Wohin es den viermaligen Weltmeister zieht, ist indes noch unklar. Heißeste Option ist offenbar Renault, wo Daniel Ricciardo unzufrieden sein soll. Der Australier gilt auch als Kandidat für die Vettel-Nachfolge in Rot. Auch McLaren soll bereits bei Vettel angefragt haben, ein Tausch mit Carlos Sainz könnte eine Möglichkeit sein. Ob der ehemalige Red Bull-Star überhaupt weiterfährt gilt alles andere als fix. Bereits nach der Saison 2018, als Vettel mit einigen Fahrfehlern den WM-Titel verschenkte, wurden Rücktrittsgerüchte laut.Die Corona-Krise könnte diese zusätzlich befeuern. „In Zeiten wie diesen denkt man darüber nach, was im Leben wichtig ist“, so Vettel kryptisch.

Ziele nicht erreicht

2015 hatte sich Vettel nach vier WM-Erfolgen mit Red Bull seinen Kindheitstraum erfüllt und zu Ferrari gewechselt. Dort gelang es ihm aber nicht, an die Heldentaten seines Idols Michael Schumacher anzuknüpfen, 2017 und 2018 reichte es nur zum Vizemeistertitel. Gelingt 2020 kein kleines Wunder, bleibt die Geschichte von Sebastian Vettel bei Ferrari eine unvollendete.

Hier findet ihr den vorläufigen F1 Kalender für die Saison 2020.

Formel-1-Auftakt in Spielberg realistisch

Der Große Preis von Österreich könnte den Startschuss der Formel-1-Saison 2020 bilden. Laut ‚Ö3‘ können am Red Bull-Ring alle Sicherheitsmaßnahmen erfüllt werden, womit die Königsklasse mit fast vier Monaten Verzögerung doch noch beginnen könnte. Geplant sind in der Steiermark gleich zwei Grand Prix, was auch für die F1 Wetten den Auftakt bedeuten würde.

Doppel-GP unter strengen Auflagen

Diese Pläne bestätigte Red Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko, der in dem Radiobeitrag von „zwei Rennen, jeweils am Sonntag, dem 5. und 12. Juli“ sprach. Bereits seit Beginn der Woche war darüber spekuliert worden, ob die Formel 1 einen Saisonstart in der Alpenrepublik plant, nun ist klar, dass Red Bull als Veranstalter, die österreichischen Bundes- sowie steirischen Landesregierung und Liberty Media über die Austragung des Rennens verhandeln. Grundsätzlich könnte Spielberg alle Forderungen erfüllen, einziger möglicher Stolperstein wäre offenbar eine zweite Infektionswelle des Coronavirus in der Steiermark. 400 Mitarbeiter rund um die Strecke und der Tourismusbehörden in der Boxenanlage wurden bereits auf das Virus getestet. Die Testreihe war ein Pilotprojekt für den Formel-1-Tross, der nur unter strengen Auflagen nach Österreich einreisen darf. Laut Marko wird „von den Teams organisiert“, dass die Mitarbeiter „schon mit dem entsprechenden Testzeugnis anreisen“. An beiden Rennwochenenden sollen weniger als 2000 Mitarbeiter vor Ort sein, Zuschauer und Journalisten von unabhängigen Medien sind nicht zugelassen. Die FOM wird einzig und allein das internationale TV-Signal produzieren, um eine professionelle Live-Übertragung im Fernsehen sicherstellen zu können.

Weiter Ungewissheit

Wie die Saison nach einem möglichen Auftakt-Doppel in Spielberg weitergehen könnte, steht indes noch nicht fest. Laut Marko haben bereits andere europäische Veranstalter Interesse signalisiert, ein oder mehrere Grand Prix auszutragen. Silverstone soll dabei den 19. und 26. Juli anpeilen. Klar ist bereits, dass es heuer keinen Großen Preis von Monaco geben wird. Auch eine Nachholung der verschobenen F1-Rückkehr ins niederländische Zandvoort soll laut Medienberichten äußerst unwahrscheinlich sein. Um einen Weltmeister küren zu können, müssen acht Rennen in die Wertung einfließen.