McLaren: Boullier deutet Trennung von Honda an

Zu sagen, dass die Ehe zwischen McLaren und Honda bislang nicht so gelaufen ist, wie sich die Partner das vorgestellt haben, wäre eine schamlose Untertreibung. McLaren-Mann Mansour Ojjeh brachte es kürzlich so auf den Punkt:

Honda habe den Job völlig unterschätzt. Man sei noch nie so wenig konkurrenzfähig gewesen wie jetzt – nicht einmal in dem Jahr mit Peugeot, dass die meisten McLaren-Fans inzwischen erfolgreich verdrängt haben dürften. Lange muss man bei McLaren aber wohl nicht mehr unter Honda leiden. Teamchef Eric Boullier deutet den Abschied vom ungeliebten Motorenpartner an. Wenn du weitere Infos über dieselben Themen brauchst, dann kannst du dir diese auch bei der Formel 1 App holen.

Qualifying Grand Prix Österreich

Wikimedia, emperornie (CC BY-SA 2.0)

MotoGP Wetten

Boullier: „Werden 2018 konkurrenzfähig sein“

Boullier erklärte bei „Sky Sports“, dass McLaren 2018 unbedingt wieder konkurrenzfähig sein müsse und es auch sein werde. Was auch immer es dafür brauche, „wir werden uns darum kümmern.“ Deutlicher könnte er den Abschied von Honda nur machen, wenn er diesen direkt aussprechen würde. Um wirklich konkurrenzfähig zu sein, bräuchte McLaren entweder einen Mercedes- oder ein Ferrari-Motor. Es ist fraglich, ob diese beiden Teams aber den Konkurrenten von einst durch ihre Motoren wieder stark machen möchten. Wahrscheinlicher erscheint ein Deal mit Renault.

Motoren-Fragen auch in der MotoGP

Nicht nur in der Königsklasse des Motorsports, der Formel 1, sondern auch in der MotoGP gibt es immer wieder Fragen nach der Sinnhaftigkeit von Kooperationen bei Motoren oder generell im Management. Bei jeder Zusammenarbeit ändern sich auch die Quoten der MotoGP Wetten, da man eventuell eine bessere Motorenleistung oder andere Verbesserungen am Motorrad erhält. Das nächste MotoGP Rennen ist übrigens jenes beim Großen Preis von Tschechien 2017. Am 6. August 2017 findet der zu dieser Zeit sechs europäische Motogp der Saison statt. Das Rennen in Brno ist Jahr für Jahr ein Leckerbissen für die Fans des Motorsports und könnte möglicherweise eine Vorentscheidung im WM-Kampf bringen.

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Red Bull: Horner wünscht sich Regeln wie 2009

Die neuen Regeln zur Formel 1 Saison 2017 werden von allen Seiten gelobt – zumindest fast. Bei Red Bull stoßen sie auf wenig Gegenliebe. Teamchef Christian Horner vertritt die Ansicht, dass man beim Reglement vom richtigen Weg abgekommen sei. Er wünsche sich Regeln wie 2009. Damals waren zahlreiche Einheitsteile vorgeschrieben.

Die Einheitsregeln wurden anschließend jedoch nach und nach aufgeweicht. Dabei seien die Einheitsteile doch eigentlich eine Möglichkeit, um die explodierten Kosten in den Griff zu kriegen, findet Horner. Regeländerungen haben natürlich immer Auswirkungen auf die Formel 1 Quoten. Gibt es schnellere Autos, betrifft das jeden einzelnen Rennstall in irgendeiner Form.

Daniel Ricciardo Red Bull Racing

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Red Bull war eigentlich gegen Einheitsteile

Einer gewissen Ironie entbehrt diese Einlassung Horners allerdings nicht. Niemand hatte 2009 die Einführung der Einheitsteile stärker bekämpft als Red Bull. Sie beschränke die Freiheit der Formel 1, Adrian Newey verliere deshalb die Lust an der Königsklasse, hörte man damals regelmäßig von den Bullen und nicht zuletzt von Horner selbst. Mit der Frage wer wird Formel 1 Weltmeister 2017? wird Red Bull in dieser Saison wohl nichts zu tun haben. Mit Daniel Ricciardo steht der beste Red Bull-Pilot mit nur 117 Punkten auf Rang vier im Formel 1 Weltmeister-Ranking. Sebastian Vettel hat exakt 60 Punkte mehr als Ricciardo.

Vielleicht hat Horner seine Meinung auch deshalb geändert, weil Red Bull durch die neuen Regeln 2017 doch deutlich hinter Mercedes und Ferrari zurückgefallen ist. Zwar konnte man in Baku gewinnen, doch wie der Sieg zustande kam, ist inzwischen legendär. Zwar haben Max Verstappen und Daniel Ricciardo in dieser Saison immer wieder aufzeigen können, jedoch gab es in dieser Saison nur einen Red Bull-Sieg, nämlich beim GP von Aserbaidschan.

Drohung mit Ausstieg

Red Bull-Berater Dr. Helmut Marko sagte in der österreichischen Tageszeitung „Salzburger Nachrichten“ folgendes: „Seit dieses Motoren-Reglement in Kraft ist, ist es drastisch bergab gegangen. Seit 2014 sind die Einschaltziffern und Zuschauerzahlen alle zurückgegangen.“ Dies kann auch mit einer Drohung verstanden werden. Bereits schon öfter wurde damit spekuliert, dass sich auch Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz mit einem Ausstieg eines Unternehmens aus der Formel 1 auseinandersetzt.

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Hamilton gewinnt zum vierten Mal in Silverstone

Nun ist auch der Grand Prix von Silverstone 2017 Geschichte. Topfavorit Lewis Hamilton konnte sich in Großbritannien gegen seine Konkurrenten durchsetzen und hat zum vierten Mal in Folge beim Heim Grand Prix von Mercedes gewonnen. Der Brite und Sebastian Vettel sind jetzt nur noch einen Punkt in der WM-Wertung getrennt. Beim GP von Ungarn 2017 in knapp zwei Wochen geht das Duell offenbar in die nächste Runde. Hier das Ergebnis vom GP von Silverstone:

  1. Lewis Hamilton: 1:21:27, 430
  2. Valtteri Bottas: +14,063
  3. Kimi Räikkönen: +36,570
  4. Max Verstappen: +52,125
  5. Daniel Ricciardo: +1:05,955
  6. Nico Hülkenberg: +1:08:109
  7. Sebastian Vettel: +1:33:989
  8. Esteban Ocon: 1 Runde
  9. Sergio Perez: 1 Runde
  10. Felipe Massa: 1 Runde
  11. Stoffel Vandoorne: 1 Runde
  12. Kevin Magnussen: 1 Runde
  13. Roman Grosjean: 1 Runde
  14. Marcus Ericsson: 1 Runde
  15. Daniil Kwjat: 1 Runde
  16. Lance Stroll: 1 Runde
  17. Pascal Wehrlein: 1 Runde

ausgeschieden sind: Palmer, Sainz, Alonso

57. Sieg für Hamilton

Lewis Hamilton hat den GP von Silverstone nicht nur zum vierten Mal in Folge gewonnen, sondern auch seinen 57. Karriere-Sieg eingefahren. „Ich kann das Gefühl gar nicht beschreiben. Ich bin stolz, dass ich das für euch alle geschafft habe“, sagte er nach dem Rennen. Sebastian Vettel hatte einen Reifenschaden und ist daher froh gewesen, das Rennen überhaupt beendet zu haben.

„Das ist bitter, mehr war nicht drin. Wir haben Glück, dass wir überhaupt ins Ziel gekommen sind“, sagte Vettel enttäuscht gegenüber Medien. Für die F1 Quoten ist dieses Ergebnis natürlich großartig. Beim Grand Prix von Ungarn Ende Juli können die beiden Superstars Hamilton und Vettel wieder gegeneinander antreten. Valtteri Bottas sitzt den Beiden indes im Nacken. Dem Finnen fehlen in der WM-Gesamtwertung nur knapp 20 Punkte auf die Spitzen.

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Formel 1-Boss: Traditionsbewusst in die Zukunft

Die wenigsten Formel 1-Fans kennen seinen Namen: Der US-Amerikaner Chase Carey wurde von Liberty Media als neuer Chef der Königsklasse eingesetzt. Vom ersten Tag an sah er sich des Vorwurfs ausgesetzt, er wolle die Formel 1 amerikanisieren. Nichts könne falscher sein, widerspricht Carey. Man sei stolz auf die Geschichte und Tradition der Formel 1. Sie würden das Herzstück des Sports bedeuten. Auch die Formel 1 Quoten haben sich nach der Übernahme von Liberty Media etwas geändert.

Man wolle zwar neue Märkte erobern, aber man wolle dies traditionsbewusst tun. Es gehe darum, neue Energien und Innovationsbereitschaft freizusetzen ohne zu vergessen, wer man sei und was einen ausmache.

Careys erste Arbeitsnachweise wurden sehr gelobt

Tatsächlich kamen die ersten Arbeitsnachweisen von Carey sehr gut in der Szene und bei den Fans an. Er war es beispielsweise, der dem kleinen weinenden Jungen in Barcelona das Treffen mit seinem Idol Kimi Räikkönen ermöglichte. Solche Szenen kannst du übrigens auch in der Formel 1 App nachlesen. Dort findest du viele viele spannende Informationen zur Welt des Motorsports.

Seit Carey da ist, werden von der Formel 1 regelmäßig Videos und Fotos in den sozialen Netzwerken gepostet, die Blicke hinter die Kulissen gestatten und die Fans näher heranholen. Carey organisiert außerdem regelmäßig Fahrten im Formel 1-Doppelsitzer, ausdrücklich auch für Fans. Es sind Maßnahmen, bei denen man sich unwillkürlich fragt, wieso sie nicht längst Standard in der Königsklasse sind.

GP von Silverstone steht vor der Tür

Am 16. Juli findet übrigens der Formel 1 Grand Prix von Silverstone statt. Topfavorit ist einmal mehr Lewis Hamilton, der das Rennen bereits in den vergangenen drei Jahren gewinnen konnte. Sebastian Vettel hingegen hat bereits 2009, damals noch als Red Bull-Pilot, gewonnen. Hamilton ist aber schon vor dem Grand Prix unangenehm aufgefallen. Bei einem Live-Event in London waren alle aktiven Fahrer anwesend – ausgerechnet Hamilton hat gefehlt. „Jeder hat das Recht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Ich habe einfach gefühlt, dass ich mich in der intensiven Saison bestmöglich auf das anstehende Wochenende vorbereiten muss“, sagte der Brite darauf angesprochen.

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Quoten zum GP von Silverstone 2017

Nachdem Valtteri Bottas den Grand Prix von Österreich für sich entscheiden konnte, liegen die Nerven bei Ferrari und Mercedes blank. Zwar liegt Vettel nach wie vor mit 20 Punkten vor Hamilton, jedoch sitzt ihnen der Finne Bottas im Nacken. Nach zwei Saisonsiegen hält der 27-Jährige schon bei 136 WM-Punkten. Nun kommt es vom 14.-16. Juli 2017 zum Großen Preis von Silverstone 2017. Beim Heimrennen von Mercedes wäre alles andere als ein Sieg von Lewis Hamilton die große Überraschung. Wir haben uns für euch die Quoten des Wettanbieters Betfair angesehen.

Betfair Quoten Silverstone 2017

>>> Quote von 1.83 für Sieg Hamilton!<<<

Kann Bottas erneut zuschlagen?

Neben den Formel 1 Weltmeister Wetten hat der Brite Hamilton auch beim GP von Silverstone die Nase vorne, zumindest wenn es nach den Buchmachern geht. Für einen Sieg des Superstars gibt es die Quote von 1.83. Jene von Sebastian Vettel liegt schon bei 3.50. Valtteri Bottas, der schon den Grand Prix von Sochi und jenen in Österreich gewonnen hat, hat nur die Quote von 6.00. Daniel Ricciardo (Quote von 19.00), Max Verstappen (Quote von 17.00) und Kimi Räikkönen (Quote von 26.00) haben nur noch Außenseiterchancen. Der Große Preis von Silverstone gehört zu den absoluten Klassikern im Formel 1 Rennzirkus. Seit 1950 ist die Strecke bei der Königsklasse des Motorsports dabei.

>>> Wer gewinnt den GP von Silverstone?!<<<

Mercedes hadert

In den letzten Rennen haben die Ingenieure vor allem mit Lewis Hamilton einiges an Arbeit gehabt. „Sowohl in Baku als auch in Spielberg haben wir Punkte liegen gelassen. Der Grund dafür waren Probleme am Auto, die nichts mit unseren Fahrern zu tun hatten“, sagt Merecedes-Chef Toto Wolff. Der Österreich ging sogar noch einen Schritt weiter und sagte: „Es hätte in den zurückliegenden beiden Rennen viel schlimmer kommen können. Aber seine Performance und Pace verdienten viel mehr“. Selbstverständlich haben Ingenieure sehr beliebte Formel 1 Jobs , doch ist es einer der schwierigsten. Im Vorjahr hat jedenfalls bei Mercedes alles zusammengepasst. Lewis Hamilton hat sogar die letzten drei Grand Prixs in Folge in seinem Heimatland gewinnen können. Sebastian Vettel kennt das Gefühl auch, wenn man in Silverstone ganz oben steht. Im Jahr 2009 hat der Deutsche, damals noch als Red Bull-Pilot, den Sieg einfahren können.

>>> Vettel oder Hamilton beim GP von Großbritannien?!<<<

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