Formel 1 Fahrer werden

Viele Menschen haben einen Traum: Sie wollen Formel 1 Fahrer werden. Doch wie ist dies konkret möglich? Welche Schritte muss man unternehmen, um den Traum zu leben? Wie kann man tatsächlich Formel 1 Fahrer werden? Ein Blick auf die Historie der Piloten in der Königsklasse zeigt: Man muss vor allem früh mit dem Rennfahren beginnen. In diesem Artikel zeigen wir ein paar Wege, wie du auch ein F1 Held werden kannst. Gleich zu Beginn können wir dir sagen: Es gibt eine Fülle von Formel 1 Jobs. Um der nächste Lewis Hamilton zu werden braucht es aber ganz besonderes Talent.

Sergio Perez Force India

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Formel 1 Fahrer werden: Die ersten Schritte

Wer Formel 1 Fahrer werden will, muss sich zuerst im Kart beweisen. Die kleinen Renner bringen die Basistechniken in der Disziplin bei, ein Fahrzeug so schnell wie möglich über einen Kurs zu bewegen. Erwachsene, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein Kart fahren, sind immer wieder überrascht, wie anstrengend dies eigentlich ist. Hier lernt man gleich den nächsten Schritt, wenn man Formel 1 Fahrer werden möchte: Regelmäßiges Fitnesstraining ist unverzichtbar. Red Bull Pilot Max Verstappen zum Beispiel, wurde von seinem Vater Jos schon mit vier Jahren in ein Kart gesetzt. Mit sieben Jahren fuhr er sein erstes Rennen. Bis zu seinem ersten Grand Prix-Sieg in Spanien 2016 sollten aber dennoch einige Jahre vergehen. Und selbst damals haben die Formel 1 Quoten dem jungen Niederländer wenig Chance gegeben. Der Weg zum Profi ist hart und steinig.

Der nächste Schritt: Die Jugend-Formel-Serien

Wer sich im Kart bewiesen hat, kann nun den nächsten Schritt unternehmen, um Formel 1 Fahrer zu werden – den Einstieg in eine der Junior- bzw. Jugend-Formel-Serien. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten wie z.B. die Formel BMW. Der Rennsport ist in dieser Phase sehr teuer. Man sollte nach Möglichkeit schon jetzt Sponsoren haben oder so ein Talent haben, dass man von einem großen Team direkt gefördert wird.

Dies ist auch eine Lektion, wenn man Formel 1 Fahrer werden möchte: Rennsport ist kostspielig und man sollte deshalb stets für eine Finanzierung gesorgt haben. Für ein Outdoor-Kart legt man gut und gerne einmal 8000-9000€ auf den Tisch und muss auch mit ständigen Kosten für beispielsweise neue Reifen, neue Ausrüstung etc. rechnen. Laut Experten ist vor allem der Übergang in den Formel-Bereich extrem kostspielig. 70000-80000 Euro kostet demnach nur einmal ein Cockpit.

Formel 1 Fahrer werden über die GP2 oder die Formel 3

Der letzte Schritt, bevor man tatsächlich Formel 1 Fahrer werden kann, ist fast immer der Gang über die GP2 („Formel 2“) oder die Formel 3. Einige Piloten beweisen sich auch in der US-amerikanischen Indy-Serie – aber selten. Die Formel 1 Teams schauen insbesondere auf die GP2 sehr genau. Der Sohn von Michael Schuhmacher, Mick Schuhmacher, kämpft sich beispielsweise derzeit durch die Formel 3. Obwohl der 1999 geborene Rennfahrer bereits Angebote aus höheren Rennklassen bekommen hat, will er sich erstmal in dieser Serie einen Namen machen und das ist schwer genug.

Formel 1 Fahrer – beim Testen beweisen

Wer sich in der GP2 beweist, könnte tatsächlich Formel 1 Fahrer werden. Der nächste logische Schritt ist die Einladung eines Teams zu Testfahrten. Oft ist es eine einmalige Einladung, die später erneut ausgesprochen wird. Nun gibt es drei Möglichkeiten: Es bleibt dabei, man wird zum regelmäßigen Testfahrer gemacht oder man wird Einsatzpilot – was ja eigentlich wirklich alle Personen sich wünschen, die Formel 1 Fahrer werden wollen. Der häufigste Fall: Man wird zum regelmäßigen Testfahrer ernannt, lernt ein Jahr (oder zwei) und wird dann zum Einsatzpiloten. Solltest du mehr Interesse an Neuigkeiten über die Welt des Motorsports haben, können wir dir die Formel 1 App ans Herz legen. Dort findest du viele nützliche Informationen rund um die Formel 1, MotoGP und alle weiteren Rennserien die die Massen begeistern.