Nur Poker? Hamilton flirtet mit Ferrari

Lewis Hamilton ist derzeit der größte Gegenspieler von Ferrari und unternimmt alles, um der Scuderia den ersten Weltmeister seit 2007 streitig zu machen. Doch eigentlich sei er ein „Riesenfan von Ferrari und allem, was sie erreicht haben.“ Hamilton stellt dabei klar, dass er sich sowohl auf das Formel 1 Team der Italiener wie auch auf deren Straßenwagen bezieht. Gefragt, ob er für Ferrari fahren wollte, antwortete der Brite, dass er sich damit überhaupt nicht beschäftigen würde, aber wer wisse, was die Zukunft bringe. Dieser Wetten würde einen Tornado für die F1 Wetten bedeuten. Gerade zum größten Konkurrenten der Formel 1 zu wechseln, wäre dahingehend eine Sensation.

Lewis Hamilton Mercedes Box

Wikimedia, Alberto-g-rovi (CC BY-SA 4.0)

Hamilton hat bei Mercedes noch ein Jahr Vertrag

Lewis Hamilton hat bei Mercedes noch einen Vertrag bis Ende 2018. Laut Nikki Lauda hat der dreifache Weltmeister gebeten, in Verhandlungen um eine vorzeitige Verlängerung des Kontrakts einzusteigen. Ist der Ferrari-Flirt also nur ein Poker-Versuch von Hamilton, um seinen Preis in die Höhe zu treiben? Möglicherweise. Fragen wie, wer wird Formel 1 Weltmeister 2017 kann man damit aber auch nicht beantworten.

Allerdings sollte man auch bedenken, dass sich extrem hartnäckig die Gerüchte halten, dass Mercedes gerne Sebastian Vettel im Cockpit der Silberpfeile sehen würde. Vettels Vertrag bei Ferrari läuft 2017 aus. Dass Hamilton und der Deutsche in einem Team fahren, war nie sonderlich wahrscheinlich und dürfte spätestens seit Baku ausgeschlossen sein. Vielleicht kommt es ja doch zu einem Sensationstausch der Cockpits. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass beide Piloten bei ihren derzeitigen Teams bleiben.

Immer wieder haben Ferrari-Fahrer den berühmten Rennstall zu großen Erfolgen geführt. Von Niki Lauda, über Michael Schuhmacher, bis zu Fernando Alonso, Felipe Massa oder Kimi Räikkönen gibt es eine ganze Reihe von Superstars bei der Scuderia. Ob Lewis Hamilton aber tatsächlich beim italienischen Rennstall anheuern wird, darf zu diesem Zeitpunkt bezweifelt werden. Aber wie der Brite schon sagte, man kann nie wissen was in der Zukunft passiert.