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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Vorschau: Formel 1 GP Abu Dhabi 2022 Wetten & Quoten

Das 22. und letzte Rennen der Formel 1 Saison 2022 steht auf dem Programm! Wie von 2009 bis 2010 und seit 2014 üblich, endet das Jahr in der Wüste. Die WM-Titel sind bereits an Max Verstappen und Red Bull Racing vergeben. Dennoch stehen in Abu Dhabi noch einige spannende Entscheidungen an. Sergio Perez und Charles Leclerc kämpfen punktgleich um die Vizemeisterschaft. In der Konstrukteurswertung sind ebenfalls noch einige Plätze hart umkämpft. Wir liefern dir alle Infos zur Strecke, den Favoriten und die besten Formel 1 Wettquoten zum letzten Grand Prix des Jahres!

Die Strecke: Yas Marina Circuit 🇦🇪

Streckenprofil der Strecke in Abu Dhabi

Streckenprofil des GP von Abu Dhabi

Seit 2009 ist Abu Dhabi fixer Bestandteil des Rennkalenders. Bis auf die Saisons 2011, 2012 und 2013 bildete man dabei immer den Schlusspunkt des GP-Jahres. Das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird bei Tag gestartet und endet unter Flutlicht – das gibt es sonst nur in Bahrain. Die Kulisse in Abu Dhabi sorgt überhaupt regelmäßig für spektakuläre Bilder. Leider trifft das auf die Strecke nur bedingt zu. Der Yas Marina Circuit gehört bei Fahrern und Fans nicht zu den beliebtesten Kursen. Viele enge Kurvensektionen machen Überholen sehr schwierig, daran änderte auch ein Umbau im Vorjahr wenig. Zudem gilt die Strecke als fahrerisch nicht besonders anspruchsvoll. In den F1-Geschichtsbüchern ist Abu Dhabi aber dennoch verewigt. Dramatische Titelentscheidungen wie 2010, 2016 und besonders 2021 sind der Königsklasse noch immer in bester Erinnerung.

Die Favoriten: Verstappen gegen Mercedes?

SIEGER quoten formel 1 ABU DHABI 2022
Logo vom Sportwetten Anbieter BwinLogo vom Sportwetten Anbieter Tipico
🇳🇱 M. Verstappen2,252,25
🇬🇧 L. Hamilton3,503,50
🇬🇧 G. Russell4,504,50
🇲🇽 S. Perez9,0011,00
🇲🇨 C. Leclerc11,0011,00
🇪🇸 C. Sainz15,0015,00

*Quoten Stand 18.11.2022

max verstappen auto

Jake Archibald from London, England, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Die Formel 1 Buchmacher Quoten sehen wiedermal Max Verstappen in der Favoritenrolle. Der Niederländer gewann zuletzt zweimal in Abu Dhabi und hat in dieser Saison schon 14 GP-Erfolge vorzuweisen. Größter Widersacher könnte diesmal Mercedes sein. Der Sieg von George Russell in Brasilien bewies: die Silberpfeile sind wieder da. Deshalb muss man dem Briten und Teamkollegen Lewis Hamilton auch in der Wüste viel zutrauen. Leichter Außenseiter ist diesmal das zuletzt schwächelnde Ferrari-Team. Unterschätzen darf man aber auch Charles Leclerc und Carlos Sainz nicht.

⭐ Unser Spezial-Tipp: Alonso beendet das Rennen nicht – Bwin Quote 4,00

Warum? Fernando Alonso ist einer der Pechvögel des Jahres. Der Spanier zeigte zwar eine starke Saison, wurde aber oft in aussichtsreicher Position Opfer von Defekten und Crashes. In seinem letzten Rennen für Alpine wäre es ein trauriger, aber passender Abschluss, wenn er das Rennen wieder nicht beenden könnte. Daher tippen wir bei Bwin, dass Alonso seinen Boliden vorzeitig abstellen muss mit der Quote 4,00.

So lief das Rennen 2021

Der finale Grand Prix des Vorjahres wird bis heute heiß diskutiert. Die Entscheidung des WM-Kampfs zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton brachte eine der kontroversesten Tage der Sportgeschichte. Lange Zeit war der Brite dem Titel entgegen gefahren, ehe eine nicht korrekt durchgeführte Safety Car-Phase dem Niederländer doch noch eine Chance gab. In der letzten Runde zog Verstappen vorbei und holte so den Sieg und WM-Titel.

Ergebnis 2021:

  1. Max Verstappen (Red Bull)
  2. Lewis Hamilton (Mercedes)
  3. Carlos Sainz (Ferrari)

Fix: Hülkenberg ersetzt Schumacher

Das letzte Cockpit für die Formel 1 Saison 2023 ist vergeben. Wie erwartet beerbt Nico Hülkenberg seinen Landsmann Mick Schumacher bei Haas F1. Seit langem galt der Deal als offenes Geheimnis. Für Schumacher ist die Karriere in der Königsklasse nach zwei Jahren beim US-Rennstall somit erstmal vorbei.

Steiner: Erfahrung ausschlaggebend

Nico Hulkenberg Force India

Wikimedia, Gil Abrantes (CC BY 2.0)

Schon seit einigen Monaten wurde über die Ablöse des ehemaligen F2-Champions spekuliert. Besonders Teamchef Günther Steiner äußerte immer wieder öffentliche Kritik an Schumachers Leistungen. Speziell die ersten Saisonhälfte verlief für den Deutschen nicht nach Wunsch. Während Teamkollege Kevin Magnussen einige Punkte einfahren konnte, schrieb Schumi jr. eher durch Unfälle Schlagzeilen. Im Endeffekt sprach aber laut Steiner vor allem die größere Erfahrung für Hülkenberg. Der 35-jährige hat bereits neun volle F1-Saisons absolviert und soll dem Team damit in der Entwicklung mehr helfen können als Schumacher. Seit 2019 war der Routinier ohne Stammcockpit gewesen, hatte 2020 und zu Saisonbeginn aber vier Rennen als Ersatzmann für Racing Point/Aston Martin bestritten (Wetten Formel 1 berichtete).

Für Hülkenberg ist es nicht das erste „Comeback“. Nach seiner Debütsaison 2010 bei Williams folgte ein Jahr ohne Stammplatz, ehe ihn Force India verpflichtete. 2013 gab es ein kurzes Intermezzo bei Sauber, auf das drei weitere Jahre im indischen Team folgten. Danach fuhr „Hulk“ drei Saisons im Renault-Werksteam. Ein Podiumsplatz blieb dem Deutschen in seiner bisherigen Karriere verwehrt. Highlight war die Pole-Positions im Formel 1 Qualifying des Brasilien-GP 2010.

Schumacher zu Mercedes?

lewis hamilton test 2020

Alberto-g-rovi, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

Für Schumacher ist die F1-Laufbahn erstmal ebenfalls vorbei. Was der Youngster im kommenden Jahr machen wird, ist noch offen. Am wahrscheinlichsten scheint ein Engagement als Ersatzfahrer. Mercedes soll bereits die Fühler nach Schumacher ausgestreckt haben. Damit würde sich ein Kreis schließen. Von 2010 bis 2012 war Vater Michael erster Fahrer für die Silberpfeile nach dem Comeback als Werksteam. Ein GP-Sieg gelang der Formel 1-Legende in diesem Zeitraum aber nicht.

Wachablöse bei Mercedes?

Seit vergangenem Wochenende darf sich George Russell als Formel 1-Rennsieger bezeichnen. Der Brite lieferte in Sao Paulo eine souveräne Vorstellung ab und verwies Teamkollege Lewis Hamilton auf Rang zwei. Damit ist auch so gut wie fix, dass der 24-jährige die F1 Saison 2022 vor dem Superstar beenden wird. Ist damit die Wachablöse bei den Silberpfeilen erfolgt?

Mehr Punkte, Siege und Poles

george russell

Jen Ross, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

25 Zähler liegt Russell ein Rennen vor Schluss vor Hamilton. Nur eine Nullrunde des Brasilien-Siegers bei einem gleichzeitigen Erfolg des siebenfachen Weltmeisters könnte diesen in der Gesamtwertung noch in Front bringen – ein äußerst unwahrscheinliches Szenario. Im Normalfall wird Russell der dritten Pilot, der den Rekordchampion im direkten Teamduell besiegen kann. Zuvor war dies nur Jenson Button (2011) und Nico Rosberg (2016) gelungen. Hamilton droht außerdem das erste sieglose Jahr seiner Karriere. Auf den ersten Blick scheint also 13 Jahre Jüngere als großer Sieger aus dem ersten gemeinsamen Jahr zu gehen. Doch dieser Schluss ist etwas trügerisch.

Hamilton wird nicht Müde zu betonen, die erste Saisonhälfte hauptsächlich für Set Up-Experimente geopfert zu haben. Das macht durchaus Sinn. Gerade ab Kanada erwies sich nämlich der 37-jährige meist als der schnellere Mercedes-Pilot. Immer wieder ließ der Superstar aber auch Punkte liegen – wie etwa bei den selbstverschuldeten Unfällen in Spa und Singapur (Wetten Formel 1 berichtete).

Revanche für Monaco?

lewis hamilton test 2020

Alberto-g-rovi, CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons

Im Gesamtpaket war über die Saison gesehen Hamilton meist der schnellere Pilot, vor allem im Rennen. Die Leistung George Russells ist dennoch mehr als bemerkenswert. Im ersten Mercedes-Jahr machte der Jungspund kaum Fehler und bewies wohl die meiste Konstanz von allen Piloten. Auch wenn er aufgrund des unterlegenen Boliden nicht in dem WM-Kampf eingreifen konnte, kann der 24-jährige eine mehr als zufriedene Bilanz ziehen. Die Wachablöse mag noch ausgeblieben sein, im nächsten Jahr könnte der Brite seinen Landsmann aber endgültig in den Schatten stellen.

Zoff bei Red Bull: Ende des Teamfriedens?

Obwohl George Russell in Brasilien seinen ersten GP-Erfolg feierte und Mercedes so vor einer sieglosen Saison bewahrte, gehörten die Schlagzeilen wiedermal Red Bull Racing. Weltmeister Max Verstappen widersetzte sich der Teamorder und ließ Stallgefährten Sergio Perez nicht passieren. Der Niederländer hat sich damit wohl öffentlich und teamintern keinen Gefallen getan.

Ich-AG Verstappen?

max-verstappen

Morio, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Viele Experten und Fans bewerteten die Aktion des Weltmeisters als egoistischen Arroganz-Anfall. Der 25-jährige lag eine Runde vor Schluss auf Rang 6, konnte aber Fernando Alonso vor ihm nicht mehr gefährden. Daher erhielt er die Anweisung, seinen Teamkollegen vorbeizulassen, um diesem wichtige Punkte im Kampf um WM-Rang 2 zu sichern. Das verweigerte der 34-fache GP-Sieger aber und fuhr als Sechster über die Linie. Anschließend wurde er vom sichtlich irritierten Renningenieur danach gefragt und gab eine klare Antwort. Er habe seine Gründe und wolle danach nicht mehr gefragt werden, so Verstappen. Die Szene erweckte den Eindruck, dass bei Red Bull alles nach der Pfeife des Superstars tanzt. Dieser verfestigte sich auch nach dem Rennen.

Fast schon hilflos wirkten die Interviews von Helmut Marko und Christian Horner im Anschluss. Die beiden Teambosse schienen bemüht, den internen Frieden zu wahren. Perez dagegen machte aus seiner Enttäuschung kein Hehl. Kryptisch äußerte sich Verstappen. Er habe seine Gründe, die er aber nicht nennen wolle. Eine brisante Theorie kommt jetzt aus den Niederlanden.

Revanche für Monaco?

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Jen Ross, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Offenbar soll es sich nämlich um ein Revanchefoul gehandelt haben. Rückblick: in Monaco crashte Perez in Q3 und kostete seinem Teamkollegen damit wohl die Pole-Position (Wetten Formel 1 hat berichtet). Dabei soll der Mexikaner dies mit Absicht gemacht haben, wie er danach auch der Teamleitung gebeichtet haben soll. Geht die FIA dieser Vermutung nach, droht Red Bull und dem 32-jährigen im Nachgang womöglich Ärger. Was auch immer in den nächsten Tag passiert: der Haussegen scheint. im Bullenstall vorerst schief zu hängen.

Alonso-Kritik an Alpine

Schon seit einigen Monaten steht fest, dass Fernando Alonso und Alpine nach den letzten beiden Formel 1 Rennen 2022 getrennte Wege gehen. Die ehemalige Weltmeisterkombo konnte das alte Feuer nicht wieder entfachen. Nun stichelt der Spanier in bekannter Manier gegen seinen baldigen Ex-Arbeitgeber.

Frust nach Defektserie

fernando alonso

Box Repsol | Flickr, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Konkret kritisiert Alonso die mangelnde Zuverlässigkeit beim französischen Rennstall. Zuletzt beim GP von Mexiko musste der 41-jährige zum wiederholten Mal in aussichtsreicher Position aufgeben. (Wetten Formel 1 hat berichtet). Anschließend platzte dem Asturier der Kragen. Er sei „froh, wenn das Kapitel Alpine für mich zu Ende ist“, ließ Alonso die anwesenden Journalisten wissen. Zudem deutete der zweifache Weltmeister an, dass es kein Zufall sein könne, dass immer nur sein Bolide von den Defekten betroffen ist. Das ist allerdings nicht die ganze Wahrheit. Während Alonso fünf Rennen  mit Zuverlässigkeitsproblemen aufgeben musste, erwischte es seinen Teamkollegen Esteban Ocon auch immerhin drei Mal.

Obwohl der 32-fache GP-Sieger nach eigener Aussage die stärkste Saison seiner Karriere fährt, droht ihm ein seltenes Schicksal. Erstmals seit 2015 und zum erst vierten Mal insgesamt dürfte er in der WM hinter seinem Stallgefährten landen. Vor Ocon war dies nur Tarso Marques im Debütjahr 2001, Lewis Hamilton 2017 und Jenson Button vor sieben Jahren gelungen.

Zerrüttetes Verhältnis zum Team?

Alonso Pit-Stop Renault

Alonso zurück zu Renault? Wikimedia, Bert van Dijk (CC BY-SA 2.0)

Dass die Beziehung zwischen Alonso und Alpine nicht mehr die beste ist, ist indes kein Geheimnis. Schon nach der Verkündung seines Wechsels zu Aston Martin konnte sich der Spanier einige Spitzen Richtung seines Teams nicht verkneifen. Dabei hat der Topstar Renault seine größten Erfolge zu verdanken. Gemeinsam gewann man zwei Fahrertitel und 17 Rennen. Von der alten Liebe scheint aber nicht mehr viel übrig zu sein. Bei den Formel 1 Quoten für den kommenden Sao Paulo Grand Prix ist Seriensieger Max Verstappen wieder der große Gejagte.