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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Fährt McLaren bald mit BMW-Power?

Bislang war die Liaison zwischen McLaren und Honda nicht eben die Erfolgsgeschichte, auf die beide Seiten gehofft hatten. Das erste Jahr war ein einziges Desaster. Das zweite war besser, aber auch noch immer weit entfernt von gut. Ein drittes wird es fraglos geben, aber auch ein viertes? Derzeit macht eine besondere Nachricht Schlagzeilen: McLaren Automotive hat bekanntgegeben, neue innovative Antriebsaggregate entwickeln zu werden. Schlüsselpartner dabei ist BMW. Mit den Bayern arbeitete man bereits in den 90er Jahren zusammen.

Keine voreiligen Schlüsse ziehen

BMW Formel 1 Motor

Wikimedia, Maggot666PL

McLaren Automotive ist eine 100-prozentige Tochter von McLaren als Autohersteller sowie dem Rennstall. Allerdings handelt es sich um komplett getrennte Einheiten. McLaren Automotive ist so etwas wie die Forschungsabteilung für beide. Es könnte also sein, dass es einen neuen Motor für die Autoherstellung geben soll. So war es in den 1990er Jahren. Allerdings musste man schon damals die Zusammenarbeit mit BMW beenden als Mercedes der Motorenpartner in der Formel 1 wurde.

Wäre die Ehe zwischen McLaren und Honda 100-prozentig glücklich, hätte man wohl eher die Japaner für das Automative-Projekt als Partner gewählt. Und das BMW in der Lage ist, ausgezeichnete Formel 1 Motoren zu bauen, ist nun längst kein Geheimnis. Das Ganze wirkt wie eine Absicherung von McLaren: Läuft 2017 nicht so, wie es soll, will man eine Alternative zu Honda haben.

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Tests beendet: Halo bereit für Formel 1

Ursprünglich sollte das umstrittene Sicherheitssystem Halo – eine Art nach oben kreisförmig offener Überrollbügel über dem Cockpit – schon 2017 in der Formel 1 eingeführt werden. Allerdings gab es massive Widerstände, weshalb dieser Schritt auf 2018 verschoben wurde – sollte das Ganze nicht doch noch gekippt werden. Was Tests und wissenschaftliche Untersuchungen angeht, ist Halo ab jetzt bereit für die Königsklasse. Das hat FIA-Sicherheitsdirektor Laurent Mekies im Rahmen einer großen Automobilshow bekanntgegeben. „Jetzt muss sich nur noch einer entscheiden, das Ganze einzuführen“, fügte der Offizielle dabei mit einem vielsagenden Augenzwinkern an.

Ferrari mit Halo Cockpit Sicherheitssystem

Wikimedia, Jen_ross83 (CC BY 2.0)

17 Prozent mehr Sicherheit

Die wissenschaftlichen Untersuchungen haben demnach ergeben, dass Halo den Piloten 17 Prozent mehr Sicherheit bringt. Ein derartiger Zugewinn, rechtfertige die Einführung, ist Mekies überzeugt. Problemlos wird diese wohl dennoch nicht, weiß der Sicherheitsdirektor der FIA: „Ich bin sicher, es werden noch mehr Grundsatzdiskussionen auf uns zukommen.“

Ein Stück weit sind all diese Diskussionen allerdings unehrlich: Oft geht es gar nicht darum, ob Halo ein Zugewinn an Sicherheit bringt. Das Design des „Heiligenscheins“ gewinnt keine Schönheitspreise und stößt deshalb vielerorts auf Ablehnung.

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Autos 2017: Ferrari schießt gegen Mercedes und Red Bull

Noch ist kein Fahrzeug für die kommende Saison offiziell vorgestellt, aber die Formel 1 hat schon jetzt ihren ersten Technikstreit für die Weltmeisterschaft 2017. Ferrari schießt gegen Red Bull und Mercedes. Die Scuderia ist mit einem technischen Kniff der beiden anderen Spitzenteams nicht einverstanden. Konkret geht es um die Dämpfung der Fahrzeuge.

Ferrari plant „extreme hydraulische Dämpfung“

Ex Ferraristi zweifelt an Qualität der Scudaria

Wikimedia, Leo Hidalgo (CC BY 2.0)

Mercedes und Red Bull setzen seit der letzten Saison eine hydraulische Dämpfung ein. Jene sorgt dafür, dass die Autos weniger stark ausschlagen, wenn sie über Bodenwellen und Curbs fahren. Ferrari plant eine „extreme Variante“ – laut eigener Aussage. Demnach möchte die Scuderia die Energie, die durch die Dämpfung in der Aufhängung entsteht, speichern, um die Aufhängung aerodynamisch perfekt auszurichten. Die Formel 1 schob diesen Plänen allerdings einen Riegel vor. Sie gingen zu weit.

Ferrari zeigte deshalb mit dem Finger auf Mercedes und Red Bull. Damit hatten die Italiener allerdings nur teilweise Erfolg. Die beiden anderen Topteams speichern die Energie nicht. Red Bull darf allerdings in Zukunft den Anstellwinkel der Dämpfung nicht mehr verhindern – dies hätte manuell in etwa denselben Effekt gehabt, den Ferrari elektronisch über die gespeicherte Energie erreichen wollte.

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Mercedes findet Rosberg Ersatz

Mercedes ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den amtierenden Weltmeister, Nico Rosberg, fündig geworden. Der Finne Valtteri Bottas wird der neue Teamkollege von Lewis Hamilton. Nach wochenlangen Verhandlungen unterschrieb der 27-Jährige am Montag den Vertrag bei den Silberpfeilen.

Vorzug vor Wehrlein

Valtteri Bottas nach Sieg in DTM

Wikimedia, Lutz H (gemeinfrei)

Der Finne bekommt damit den Vorzug vor Pasqual Wehrlein. Dem Fahrer aus der eigenen Jungend traut man den Schritt zum derzeit besten Team der Formel 1 noch nicht zu. Für Bottas hingegen, geht mit dem Wechsel ein Traum in Erfüllung.

Mit der Entscheidung von Mercedes lüfteten sich weitere Geheimnisse im Fahrerkarussell. Wehrlein kann sich mit einem Cockpit bei Sauber trösten, während bei Williams ein alter Bekannten einen neuen Vertrag bekommt. Felipe Massa, der letzte Saison eigentlich schon seinen Abschied aus der Königsklasse bekannt gab, wird nun doch noch ein Jahr dranhängen.

Für Bottas geht „Traum in Erfüllung“

Valtteri Bottas reagierte enthusiastisch in einem ersten Statement: „Ich glaube, dass es eine Weile dauern wird, bis ich realisiert habe, dass dies wirklich passiert. Für mich geht definitiv ein Traum in Erfüllung, für ein weiteres Team mit solch einer großartigen Geschichte fahren zu dürfen. Ich bin unglaublich stolz darauf, nun ein Teil dessen sein zu dürfen, und möchte mich bei allen bei Mercedes dafür bedanken, dass sie Vertrauen in meine Fähigkeiten setzen und mir diese Chance ermöglichen.“

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Williams: Lowe als neuer Teamchef?

Bei Williams findet auf allen Ebenen ein Generationenwechsel statt. Offiziell ist immer noch Frank Williams Teamchef, aber jener kann diese Position aus gesundheitlichen Gründen schon seit Jahren nicht mehr ausfüllen und wird von seiner Tochter Claire Williams vertreten. Nun soll sich dies ändern: Wie es auch britischen Medien verlautet, könnte Mercedes-Technikchef Paddy Lowe als neuer Teamchef zu Williams wechseln. Als Technikchef soll demnach zusätzlich James Key von Torro Rosso zu den Briten kommen. Allerdings hat jener noch für 2017 einen Vertrag bei den Italienern – bis 2018 müsste also eine Übergangslösung her.

Bottas als Schlüssel?

Möglicherweise würde Lowe in einer Art Doppelfunktion erst einmal beide Ämter besetzen. Würde Mercedes ihn aber einfach ziehen lassen? Hier kommt Valteri Bottas ins Spiel: Jener hat noch einen Vertrag bei Williams, soll aber bei Mercedes Ersatz für Nico Rosberg werden. Und Williams hat damit den idealen Verhandlungspfand in der Hand, um sich die Dienste von Lowe zu sichern.

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