Brandl erklärt seinen Ausstieg aus der MotoGP Serie

Viele Fans waren enttäuscht, als sich Stefan Brandl entschied, der MotoGP Serie den Rücken zu kehren und in die Superbike WM zu wechseln – zumal noch eine Maschine in der MotoGP für ihn verfügbar gewesen wäre. Sein Abschied sei ihm nicht leicht gefallen, versichert der 26-Jährige deshalb auch im Gespräch mit „Motorsport-Magazin.com“. Aber er müsse nicht um jeden Preis MotoGP fahren. Der für ihn verfügbare Platz (Avintia Ducati) sei einfach nicht reizvoll genug gewesen. Es sei für ihn sehr viel interessanter, mit Honda in der Superbike WM an den Start zu gehen.

Stefan Bradl Abschied

Wikimedia, Steve from Austin ( CC BY-SA 2.0)

Chance auf Siege in der Superbike WM

Nach seinem Gesamtsieg in der Moto2 im Jahr 2011 wechselte Brandl in die MotoGP. Hier erlebte er enttäuschende fünf Jahre. In der gesamten Zeit konnte er nur einmal aufs Treppchen fahren. In der Superbike WM dürften die Erfolgsaussichten deutlich besser sein. Honda entwickelt eine brandneue Maschine, mit der Brandl im kommenden Jahr an den Start gehen wird. Jener wird durchaus das Potenzial zugetraut, regelmäßig um die Podiumsplätze mitzufahren. Auch Siege könnten im Bereich des Möglichen liegen. Ab 2018 erwartet Honda derartige Erfolge wohl auch von Brandl und seinem künftigen Teamkollegen Nicky Hayden wohl auch. Es wäre ein Gefühl, das Brandl schon fast gar nicht mehr kennen dürfte.