Die Geschwindigkeitsrekorde in der Formel 1

Formel 1 ist nicht nur Rennen Bolide an Bolide, Kopf an Kopf. Ein Großteil der Faszination der Königsklasse geht von dem puren Speed aus, den die Boliden erreichen. Die Formel 1 rühmt sich völlig zu Recht damit, die schnellste Rennserie der Welt zu sein. Es gibt keine Strecke im Feld, wo 300 Stundenkilometer nicht möglich sind. Selbst in Monaco fällt diese Marke durch DHS inzwischen eins ums andere Mal. Grund genug einen Blick auf die absoluten Geschwindigkeitsrekorde der Königsklasse überhaupt und in dieser Saison zu werfen. Solche Infos findest du übrigens auch in unserer Formel 1 App. Bemerkenswert dabei: Im Mittelpunkt steht ausnahmslos Monza. Kein Wunder also, dass diese Strecke nicht nur bei den Tifosi, sondern rund um den Globus so beliebt ist.

Geschwindigkeitstachometer Rennwagen F1

Wikimedia, Tokino (CC BY-SA 3.0)

Geschwindigkeitsrekorde der Formel 1 in der Übersicht

  • Höchste gemessene Geschwindigkeit F1 im Wettbewerb – 369,9 km/h – Antonio Pizzonia – Monza 2004
  • Höchste gemessene Geschwindigkeit in einem Formel 1 Auto – 372,6 km/h – Juan Pablo Montoya (außerhalb eines Wettbewerbs)
  • Schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Rennen – Michael Schumacher- 247,5 km/h – Monza 2003
  • Schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit in einer Runde – Juan Pablo Montoya (2003) 262 hm/h – Monza 2003

Der absolute Geschwindigkeitsrekord der Formel 1 überhaupt

Der schnellste Formel 1 Fahrer aller Zeiten ist ein Mann, dessen Namen wohl nur noch Eingeweihte und Experten im Kopf haben dürften: Antonio Pizzonia fuhr 2003 für Jaguar (das heutige Red Bull) und 2004 sowie 2005 für Williams. Im Jahr 2004 kam er in Monza auf die sensationelle Geschwindigkeit von 369,9 Stundenkilometern. Bis zum heutigen Tag war nicht ein Fahrer schneller.

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Der Geschwindigkeitsrekord der Saison 2014

Cockpit Formel 1 McLaren

Wikimedia, Tony Hisgett (CC BY 2.0)

Viele Fans, Experten und auch Formel 1 Wettanbieter hatten gehofft, dass der Geschwindigskeitsrekord der Formel 1 im Jahr 2014 durch das Comeback der Turbos und aufgrund von DHS wackeln würde. Diese Hoffnungen wurden enttäuscht. Schnellster Mann war Daniel Ricciardo im Red Bull. Er fuhr in Monza 362,1 Stundenkilometer. Dass es ausgerechnet Ricciardo war, der die Bestmarke setzte, sorgte vielerorts für Kopfschütteln. Jener fährt mit einem Renault-Motor, der eigentlich weit davon entfernt ist, der beste im Feld zu sein. Ganz so schlecht ist er aber offenbar auch nicht.

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Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit der Formel 1

Ebenfalls in Monza wurde die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit aller Zeiten erreicht. Diesen Titel müssen sich Deutschland und Italien teilen: Michael Schumacher, der einen der begehrtesten Formel 1 Jobs, nämlich jenen des Rennfahrer hatte, kam 2003 im Ferrari bei seinem Sieg auf einen durchschnittlichen Speed von 247,5 Stundenkilometern. Lewis Hamilton kratzte 2014 an dieser Marke, scheiterte aber knapp. Den höchsten Speed auf einer Runde im Durchschnitt erreichte Juan Pablo Montoya mit 262 Stundenkilometern. Zudem hält dieser mit 372,6 Stundenkilometern auch den Rekord für den höchsten Top-Speed, der mit einem Formel 1 Wagen je erreicht wurde. Allerdings war dies in keiner Wettbewerbsfahrt, weshalb er nicht als der generelle Bestwert zählt.

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