Formel 1 Team Mercedes AMG F1

Der Weltmeister der Jahre 2014, 2015, 2016 und 2017 wird auch 2018 zweifelsohne nur ein Ziel haben: Den Titel zu verteidigen. Dies gilt gleichermaßen für das Team wie auch für Fahrer-Champion Lewis Hamilton. In Gestalt von Valtteri Bottas verfügt die silberne Mannschaft zudem über einen zweiten Piloten, der ohne Frage das Zeug zum Champion hat. Die Erwartungshaltung an Mercedes ist riesig. Dadurch ist der Druck ebenso. Für die F1 Quoten wird einer der beiden Fahrer den Formel 1 Weltmeister 2018 stellen.

Mercedes W05 Formel 1 2015

Wikimedia, J.H. Sohn (CC BY 2.0)

Keyfacts zum F1 Team Mercedes 2018:

  • Fahrer 2018: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas
  • Gegründet: 1954 (Neugründung 2010)
  • Anzahl Rennsiege: 76
  • Anzahl Fahrer-Weltmeisterschaften: 4
  • Anzahl Konstrukteurs-Weltmeisterschaften: 2

Der Motor: Mercedes bestes Pferd im Stall

Die Aussichten von Mercedes sind auch im Jahr 2016 ganz hervorragend. Der Grund ist die sogenannte Motorenhomologation. Diese besagt, dass die Entwicklung an den Power-Einheiten immer weiter eingefroren werden muss. Das grundlegende Design darf überhaupt nicht mehr geändert werden. Mercedes hatte 2014 und 15 den mit Abstand besten Motor und kann diesen Vorteil auf diese Weise ins neue Jahr mitnehmen.

Hier findest du den offiziellen Rennkalender des Jahres 2018.

Trumpfkarte Hamilton

Mercedes profitiert davon, dass man in Gestalt von Bottas und Hamilton über zwei Piloten verfügt, die sich gegenseitig zu Topleistungen anstacheln. Bottas kann man ansehen, dass dieser extrem unter den Niederlagen gegen Hamilton leidet. Dies hilft Hamilton: Jener verlor nach seinem Titel 2008 die Konzentration. Zu viele Menschen klopften ihm auf die Schulter, er wurde viel zu wenig gefordert. Bottas ist der Garant dafür, dass dies nicht noch einmal passiert.

Die Aussichten für Mercedes F1 AMG 2018

Toto Wolff als Teamchef und Niki Lauda als Aufsichtsratsboss von Mercedes halten das Team im engen Griff und garantieren so dafür, dass die Mannschaft durch den Titelgewinn nicht abhebt. Die Motorenregel spielt den Silberpfeilen zusätzlich in die Karten. Mercedes ist ganz vorne und wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch bleiben. Die beiden Fahrer können wohl auf das beste Auto in der Rennserie bauen und fahren Jahr für Jahr um den Titel mit. Hamilton ist auch in der aktuellen Saison der absolute Titelfavorit. Bottas kann nach seinen ersten Siegen im Jahr 2017 sicher auch ein Wörtchen mitreden.

Die Rennställe der Formel 1 im Überblick



Formel 1 Team Mercedes AMG vor der Saison 2014

Mercedes Formel 1 RennwagenVor fünf Jahren kündigte eine große Traditionsmarke seine Rückkehr in die Formel 1 an. Mercedes wollte nicht mehr nur Motorenlieferant sein, sondern künftig ein eigenes Auto bauen. Es sollte wieder richtige Silberpfeile geben. Dazu kaufte die deutsche Edelmarke das Formel 1 Team von Ross Brawn und heuerte Michael Schumacher sowie Niko Rosberg als Fahrer an. Brawn blieb als Technischer Direktor. Ihm wurde der kampferprobte Norbert Haug an die Seite gestellt. Innerhalb von drei Jahren sollte das Team an die Spitze kommen. Das Vorhaben misslang und das große Stühlerücken begann. Das prominenteste Opfer war zweifelsfrei Michael Schumacher, der durch Lewis Hamilton ersetzt wurde. 2014 ist das Jahr der Wahrheit.

Keyfacts zum Team Mercedes 2014:

  • Fahrer 2014: Lewis Hamilton und Niko Rosberg
  • Neugründung: 2010
  • Anzahl Rennsiege seit Neugründung: 4
  • Anzahl der Fahrerweltmeisterschaften seit Neugründung: 0 – bestes Ergebnis 4. (2013)
  • Anzahl der Konstrukteursweltmeisterschaften seit Neugründung: 0 – bestes Ergebnis 2. (2013)

Mercedes AMG Formel 1: Das Jahr der Wahrheit

Nicht nur Schumacher, der kein neues Vertragsangebot als Pilot bekommen hatte, musste mittlerweile gehen. Auch Norbert Haug wurde nach fast 30 Jahren ehrenvoll entlassen. Zuletzt musste sogar Strategie-Genie Ross Brawn gehen, um einen „Neuanfang zu ermöglichen“, wie es offiziell hieß. Haug wurde bereits 2013 durch Toto Wolff ersetzt. Die Aufsicht über das gesamte Projekt Formel 1 führt Niki Lauda. Von Red Bull wechselten die beiden Ingenieure Mark Ellis und Gilles Wood zu Mercedes. Beide sind direkt für die Entwicklung des neuen Fahrzeugs zuständig. Bob Bell, der bislang als Technischer Direktor tätig war, dürfte Brawn beerben. Ebenfalls an der Teamführung beteiligt ist künftig Paddy Lowe, der von McLaren abgeworben worden ist.

Wie stehen die Chancen für Mercedes in der Formel 1 Saison 2014?

Die Karten für Mercedes stehen nicht schlecht. Schon immer hatte das Team einen der besten Motoren im Feld. Das Werk verfügt zudem über reichlich Turbo-Erfahrung und dürfte deshalb auch 2014 ein ausgezeichnetes Aggregat bauen können. In der Saison 2013 gelang es zudem bereits, Ferrari den Rang abzulaufen. Mercedes war „best of the rest“ nach Red Bull. Auf einigen Strecken war der Silberpfeil sogar das beste Fahrzeug. Je länger die Saison dauerte, desto seltener wurden diese Momente allerdings.

2014 muss Mercedes vor allem den bisherigen Schwachpunkt endgültig lösen. Das Auto geht nicht gut mit den Reifen um. Ist der Bolide stark im Qualifying, kommen die Reifen nicht über die Distanz. Wird das Auto so eingestellt, dass die Reifen im Rennen halten, hat Mercedes Probleme im Training. Die Neuzugänge von Red Bull sowie die neuen Aerodynamik Regeln sollen hierbei helfen. Gelingt dies, so ist Mercedes fraglos der größte Konkurrent für Red Bull in der kommenden Saison.

Bild: Wikimedia, Magic Aviation (CC by 2.0)