Formel 1 Team Red Bull Racing

Der Rennstall Red Bull ging aus dem Jaguar Racing Team hervor und nimmt seit 2005 an der Formel 1 teil. Nachdem sich das vom gleichnamigen Konzern gesponserte Team in den ersten vier Jahren mit Plätzen im Mittelfeld der Formel 1 begnügen musste, schaffte Red Bull 2009 den Durchbruch mit dem zweiten Platz in der Konstrukteurs-WM. Eng mit dem Aufstieg von Red Bull verknüpft ist der Name Sebastian Vettel, der im selben Jahr zweiter der Fahrerwertung wurde.

Es folgten vier Jahre, in denen der Teamchef Christian Horner und sein deutscher Top-Pilot je vier Konstrukteurs- und Fahrer-WM-Titel feiern konnten. 2014 folgte der Rückschlag: Aufgrund häufig auftretender technischer Probleme wurde der Energy-Drink-Rennstall abgeschlagen zweiter in der Teamwertung, woraufhin Vettel seinen Wechsel zu Ferrari bekanntgab. Für das Jahr 2018 wird am Fahrerduo Max Verstappen/Daniel Ricciardo natürlich nicht gerüttelt. Ihre Formel 1 Jobs sind ihnen sicher.

Daniel Ricciardo Red Bull Racing

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Keyfacts zum Formel 1 Team Red Bull Racing:

  • Fahrer 2018: Daniel Ricciardo und Max Verstappen
  • Gegründet: 2005
  • Anzahl Rennsiege: 55
  • Anzahl der Fahrerweltmeisterschaften: 4
  • Anzahl der Konstrukteurs-Weltmeisterschaften: 4

Das Ende einer Ära

Nach sechs erfolgreichen Jahren verlässt der deutsche Rennfahrer Sebastian Vettel Red Bull Racing und schließt sich der Scuderia Ferrari an. Damit endet im britischen Milton Keynes eine Ära. Bereits in der vergangenen Saison bot sein Teamkollege Daniel Ricciardo bessere Leistungen und sicherte dem Team immerhin den zweiten Rang in der Konstrukteurs-WM. Der scheidende Deutsche wird durch den erst 20-Jährigen Daniil Kwjat ersetzt. Der junge Russe wechselt vom kleinen Schwester-Team Toro Rosso zu Red Bull. Damit geht der österreichisch-britische Rennstall ein großes Risiko ein, denn Kwjat ist zwar talentiert, aber in der Formel 1 ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Zusammen mit dem Australier Ricciardo, der immerhin schon auf vier Formel-1-Jahre zurückblicken kann, soll der Youngster den Neubeginn und möglichst auch eine neue Ära einleiten.

Kann Red Bull Racing die technischen Probleme lösen?

Bereits seit 2007 setzt das Red Bull Team auf einen Motor von Renault, den Experten in den vergangenen Jahren häufig als Schwachpunkt eines ansonsten starken Autos ausgemacht haben. Die technischen Probleme des Hybrid-Motors machten vor allem Vettel in der vergangenen Rennzeit zu schaffen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Rennstall über den Bau eines eigenen Motors nachgedacht hat. Für die kommende Saison gibt man dem langjährigen Partner Renault aber noch eine Chance und intensiviert die Zusammenarbeit. Während der V8-Verbrenner und die Turbotechnik aus Frankreich kommen, entstehen die Elektrik-Systeme samt Hybrid in Großbritannien. Sollte der Motor allerdings wieder nicht die gewünschte und zuverlässige Leistung bringen, so wird der finanzstarke Red Bull Rennstall vermutlich für 2016 einen eigenen Motor entwickeln.

Wetten und Quoten zur Formel 1 Weltmeisterschaft 2015

Die Aussichten für Red Bull Racing im Jahr 2015

Der neue Red Bull RB11 ist der letzte F1-Rennwagen des technischen Direktors und Design-Genies Adrian Newey, bevor er sich aus dem Tagesgeschäft zurückzieht. Damit ist das Auto selbst über jeden Zweifel erhaben. Da Red Bull nun auch bei der Motor-Entwicklung kräftig mitwirkt, kann man auch hier Fortschritte erwarten. Für Rennsiege sind die Roten Bullen immer gut und vielleicht gelingt ihnen mit zwei talentierten Fahrern sogar die Rückkehr an die Spitze.



Formel 1 Team Red Bull Racing vor der Saison 2014

Red Bull Racing Team Das Red Bull Racing Team ist auch in der Saison 2014 Topfavorit darauf, beide Titel zu gewinnen. Die Mannschaft von Teamchef Christian Horner hat eine erstklassige Fahrerpaarung und dürfte ebenfalls wieder ein entsprechendes Fahrzeug bauen. Nur die zahlreichen Regeländerungen könnten einen Strich durch diese Rechnung machen.

Keyfacts zum Team Red Bull Racing:

  • Fahrer 2014: Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo
  • Gegründet: 205
  • Anzahl Rennsiege: 47
  • Anzahl der Fahrerweltmeisterschaften: 4
  • Anzahl der Konstrukteursweltmeisterschaften: 4

Der Favorit: Red Bull Racing

Mark Webber hat seine Formel 1 Karriere mit dem Ende der Saison 2013 beendet. An seiner statt wird 2014 Daniel Ricciardo den zweiten Red Bull lenken, der aus dem Nachwuchsteam Torro Rosso befördert worden ist. Diese Entscheidung rief einige Überraschung hervor. Eigentlich hatte man angenommen, dass Jean-Eric Vergne das Webber-Cockpit erben würde, da er über mehr Potenzial zu verfügen schien. Erste Fragen wurden bereits laut, ob Red Bull mit dieser Entscheidung sicherstellen wollte, dass der neue Pilot keine Gefahr für Nummer Eins-Pilot und Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel sein würde?

Wie gut ist der neue Turbo des RB10?

Bis einschließlich 2013 war die Motorenentwicklung in der Formel 1 weitgehend eingefroren. Red Bull war mit Renault unterwegs. Der Motor war zwar nicht schlecht, galt aber allgemein als der Schwachpunkt des Fahrzeugs. 2014 werden die Karten neu gemischt, denn durch die Rückkehr der Turbos wird es völlig neue Aggregate geben. Bekannt ist bereits, dass der Red Bull Motor den Namen Energy F1 2014 tragen wird. Nun bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Wie gut ist der neue Motor?

Wie sind die Aussichten für Red Bull in der Saison 2014?

Red Bull ist der Favorit darauf, beide Titel zu gewinnen. Mit Vettel hat das Team einen der besten Fahrer wenn nicht sogar den besten Piloten unter Vertrag. Mit Adrian Newey ist der weltweit beste Designer damit beauftragt, das neue Auto zu bauen. Die Mannschaft der „Roten Bullen“ durchlief in den vergangenen Jahren zudem eine eine Phase der Professionalisierung. Fast nirgendwo sind die Arbeitsabläufe so optimal wie bei Red Bull. Die vier Titel in Folge beweisen zudem, dass sich Red Bull auf Regeländerungen einstellen kann. Diese sind es trotzdem als einziges, die an der Vormachtstellung des Teams zu kratzen vermögen. Wenn der Turbo schlecht ist oder die Aerodynamik enttäuscht, könnte ein anderes Team die Spitze erobern – aber auch nur dann.

Alle Teams der F1 Saison 2014

Bild: Wikimedia, Leo Hidalgo (CC by 2.0)