Arne Steinkellner

Arne Steinkellner

Über den Autor

Die Formel 1 begleitet mich bereits seit meiner Kindheit, in der ich jeden Sonntag nach dem Essen vor dem Fernseher verbringen durfte. Was gibt es schöneres als einen Start bei einem F1-Grand-Prix? Nicht wirklich viel :) Rennen live vor Ort zu verfolgen gehört zu meinen großen Hobbys, vor allem die Grand Prixs in Europa zählen zu meinen Lieblingen. Für alle F1 Fans berichte ich über die Königsklasse des Motorsports in Bezug auf Sportwetten und Quoten.

Aktuelle Artikel

Die Social Media Auftritte der Formel 1 Stars

Formel 1 Fahrer und ihre PR-Abteilungen haben bereits seit einigen Jahren die Social Media für sich entdeckt, um mit ihren Fans in engem Kontakt zu stehen, besondere Momente mit diesen zu teilen und persönliche Einblicke zu gewähren. Insbesondere in dieser Saison stehen die unterschiedlichen Social Media Kanäle der Toppiloten immer wieder im Mittelpunkt. Grund genug, einmal einen genauen Blick zu riskieren, was genau dort passiert.

Lewis Hamilton – Der Weltmeister

Der Brite ist insbesondere bei Facebook, Twitter und Instagram sehr aktiv und postet fast täglich. Die Einträge überschneiden sich inhaltlich und gewähren spannende Einblicke in das Privatlebens Hamiltons. Er ist auf Fotos zum Beispiel mit seiner Mutter zu sehen. Zudem postet der Mercedes-Pilot ebenfalls häufig Bilder von seinem Hund Coconut. Auf Twitter kommentiert er zudem regelmäßig die Rennergebnisse. Lesenswert sind die Einträge vor und nach dem Rennen in Brasilien 2014 Vor dem Lauf schrieb Hamilton noch, er sei wahrscheinlich noch nie so früh über einen zweiten Platz gewesen wie er es in Brasilien wäre. Der Post kam direkt nach dem Qualifying. Nach dem Lauf, als er Zweiter wurde, machte er aus seiner Enttäuschung keinen Hehl.

Nico Rosberg – Social Media Weltmeister

Rosberg benutzt die gleichen Kanäle wie Hamilton. Bis 2012 war er auch auf Google Plus aktiv, hat die Plattform seitdem aber nicht mehr gepflegt. Der Deutsche gewährt weit weniger Einblicke in sein Privatleben als Hamilton, sondern hält die Kanäle überwiegend professionell. Allerdings postet er immer wieder Fotos von sich in lustigen Posen oder verbreitet Videos, die ihm gefallen. Bei Rosberg ist sehr gut zu erkennen, dass viele der Einträge nicht von ihm und seinen Freunden stammen, sondern von einer PR-Abteilung. Sichtbar wird dies beispielsweise auf Facebook in den zahlreichen Posts in unterschiedlichen Sprachen. Sehenswert sind die vielen Videos, die Rosberg im Rahmen der Rennen postet und die einen Einblick geben, was ein Fahrer während eines Wochenendes so zu tun hat.

Daniel Ricciardo – Die Red Bull Hoffnung

Ricciardo ist in den Social Media in sehr ähnlicher Weise wie Rosberg aktiv. Der Australier postet fast nur Bilder und Beiträge zu den Rennen bzw. in seiner Rolle als Red Bull Pilot. Allerdings weiß er auch, dass die Fans von ihm privatere Einblicke erwarten. So nutzt Ricciardo vor allem Instagram, um sich und seine Hobbys zu präsentieren. Man sieht ihn auf einem Surfbrett oder auch beim Training mit Hanteln. Bei Twitter hat er zudem seinen Entwurf für ein „Ricciardo Kart“ geteilt. Der Red Bull Pilot verbreitet zudem zahlreiche Beiträge von anderen Stellen, die ihm gefallen. Dies betrifft Fernsehserien genauso wie Motorsportevents. Für Fans, die den Menschen hinter dem Fahrer näher kennenlernen möchten, dürften diese Einblicke, was er mag, besonders spannend sein.

Sebastian Vettel – Der Zurückhaltende

Der vierfache Weltmeister ist sehr zurückhaltend im Netz. Bis heute gibt es keine offizielle Facebook-Seite von ihm. Fans haben diesen Job übernommen und täuschend echte Seiten geschaffen, aber die einzelnen Einträge verraten, dass hier nicht der wirkliche Pilot schreibt. Vettel konzentriert sich auf Twitter und Instagram als Kanäle, um mit seinen Fans in Kontakt zu sein. Dabei legt er einen absoluten Schwerpunkt auf das Sportliche und seinen Job. Private Aufnahmen von ihm sind nicht zu finden. Bei Instagram ist er zudem im Jahr 2014 nicht sonderlich aktiv gewesen. Bei Twitter macht das Mitlesen allerdings sehr große Freude. Vettel outet sich hier als Fan der Praktik, leckere Mahlzeiten zu posten. Zudem schreibt er mit viel Ironie. So wünschte er Fernando Alonso beispielsweise am 3. November 2014 viel Glück auch offiziell bei McLaren und versah dies mit einem Augenzwinkern, da der Deal nicht offiziell war. Wer dem Menschen Vettel näher kommen möchte, hat hier die beste Chance.

Fernando Alonso – Der Facebooker

Der Spanier konzentriert sich auf Facebook sowie auf Twitter als Kanäle, um mit seinen Fans zu konzentrieren. Ähnlich wie bei Vettel liegt der Fokus dabei ganz klar auf seinem Job als Rennfahrer. Das Privatleben wird weitgehend ausgeblendet. Alonso postet praktisch ausnahmslos nur Bilder und Videos von der Strecke, die ihn in Ferrari-Kleidung oder im Auto zeigen. Unterbrechen werden diese Einträge in aller Regel nur dann, wenn er zu Gast bei einem offiziellen Ferrari-Event war. Bei Twitter ist er etwas aktiver als bei Facebook und gewährt einige Einblicke in seinen Tag, freilich ohne zu viel zu sagen. So schreibt er von Zeit zu Zeit beispielsweise, er würde gerade einfach mal entspannen. Lesenswert sind die Einträge, wenn er sich über die langen Flugzeiten von einem Rennen zum nächsten äußert. Diese Einträge dürften einigen Fans fraglos ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Bemerkenswert ist, dass sich Alonso bemüht, alle Einträge sowohl auf Englisch wie auch auf Spanisch zu posten.

Valtteri Bottas – Auf allen Social Media Kanälen aktiv

 

Der Finne, der nach wie vor zu weniger den bekannten Piloten im Fahrerfeld zählt, ist bei Facebook, Twitter und Instragram sehr aktiv. Er arbeitet ähnlich wie Hamilton: Bottas postet fast täglich, die Einträge, Bilder und Videos überschneiden sich dabei zum größten Teil. Bottas gewährt zudem tiefe Einblicke in sein Privatleben. Bilder zeigen seine Heimatstadt oder stellen ihn beim Tontaubenschießen darf. Bemerkenswert sind auch die Fotos, die der Pilot bei seinem Besuch im Williams Museum gemacht hat. Insgesamt liegt der Schwerpunkt des Finnen in seinen Aktivitäten aber auch auf der Darstellung seiner Rolle als Formel 1 Fahrer. Fleißig ist er dabei insbesondere bei Twitter. Während der Rennen postet Bottas nach jeder Trainingssitzung, wie diese in seinen Augen gelaufen ist. Zudem kann man hier auch zwischenzeitlich immer wieder neue News von ihm um seine Person sowie das Williams Team finden. In den Tagen zwischen den Rennen findet man hier zudem Eindrücke darüber, was ein Fahrer tun muss, wenn er gerade keinen Grand Prix fährt. Bottas postet beispielsweise, wenn er in der Fabrik ist und technische Besprechungen mit dem Personal vor Ort hat.

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Kimi Raikkonen – Der Social Media Iceman

Der Weltmeister von 2007 ist bei Facebook und Twitter sehr aktiv. Lange Zeit galt dies auch für Instagram, doch diesen Kanal vernachlässigt der Finne seit Mai 2014 etwas. Regelrecht einen Narren gefressen hat er hingegen an Facebook, wo er teilweise im Abstand von nur wenigen Stunden immer wieder Neuigkeiten postet. Raikkonen gibt ebenfalls praktisch keinen Einblick in sein Privatleben und kontentriert sich ganz überwiegend auf die Rennen. Insbesondere bei Twitter kann man dabei aber immer wieder den feinen Humor des Piloten kennenlernen. So liest man hier beispielsweise schon einmal Sätze wie, dass es zwar ein schlechtes Rennen gewesen sei, aber er ja immerhin einen guten Freund getroffen. Stilecht ist dann auch das Bild von ihm mit dem Freund zu sehen. Bei Facebook stellt der Finne zudem die Strecken im Detail vor, die als nächstes gefahren werden. Diese Einträge stammen vermutlich nicht von ihm selbst, sind aber trotzdem sehr lesenswert für jeden, der sich schnell informieren möchte.

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Ferrari holt nächsten Teamchef

Nicht einmal acht Monate nach seinem Antritt ist die Amtszeit von Marco Mattiacci als Teamchef von Ferrari schon wieder beendet.

Fernando Alonso Scuderia Ferrari

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 2.0)

Nach der ersten sieglosen Saison der Scuderia nach 21 Jahren ist das Projekt des Nachfolgers von Stefano Domenicali gescheitert. Der italienische Traditionsrennstall belegte in der Konstrukteursweltmeisterschaft lediglich den vierten Rang. Der Versuch Ross Brawn als Teamchef zu installieren scheiterte hingegen.

Nun soll Maurizio Arrivabene der neue starke Mann bei Ferrari werden. Gemeinsam mit dem neuen Fahrer Duo Sebastian Vettel und Kimi Raikkonen soll der bisher als Vizepräsident des Tabakkonzerns Philipp Morris tätige Italiener den Neuanfang vorantreiben und die Scuderia zu altem Glanz führen.

Hamilton siegt in Abu Dhabi und ist Formel 1 Weltmeister 2014

Lewis Hamilton krönt sich mit einem Sieg im letzten Rennen in Abu Dhabi zum Formel 1 Weltmeister 2014. Das große Saisonfinale endete dabei relativ unspektakulär.

Lewis Hamilton Pressekonferenz

Wikimedia, 2eight (CC BY-SA 3.0-de)

Bereits in der ersten Kurve zog der Brite an seinem Teamkollegen und Pole-Position Mann, Nico Rosberg vorbei und gab diese Führung bis zum Ender des Rennens nicht mehr ab. Zudem war es ausgerechnet der Wagen des Deutschen, der an diesem Tag schwächelte. Probleme mit dem Gas sowie weitere kleine technische Mängel warfen Rosberg weiter zurück, die Weltmeisterschaft war damit früh zu Gunsten Hamiltons entschieden.

Rosberg gratuliert fair

Nach dem Rennen zeigte sich Rosberg, der den Grand Prix von Abu Dhabi als 14. beendete als großer Sportsmann. „Über die gesamte Saison gesehen, war er (Hamilton) der ein bisschen bessere Fahrer“, gratulierte der 28-Jährige seinem Teamkollegen nach dem Gewinn dessen zweiter Weltmeisterschaft. Das Podest komplettierten die Williams Piloten. Felipe Massa wird Zweiter, Valtteri Bottas landet auf dem dritten Rang.

Hier das Ergebnis des Großen Preis von Abu Dhabi

Pos.LandFahrerTeamZeit
1GBRHamilton, LewisMercedes
2BRAMassa, FelipeWilliams2,5
3FINBottas, ValtteriWilliams28,8
4AUSRicciardo, DanielRed Bull Racing37,2
5GBRButton, JensonMcLaren60,3
6DEUHulkenberg, NicoForce India62,1
7MEXPerez, SergioForce India71
8DEUVettel, SebastianRed Bull Racing72
9ESPAlonso, FernandoFerrari85,8
10FINRaikkonen, KimiFerrari87,8
11DNKMagnussen, KevinMcLaren90,3
12FRAVergne, Jean EricToro Rosso91,9
13FRAGrosjean, RomainLotus1 Runde
14DEURosberg, NicoMercedes1 Runde
15MEXGutierrez, EstebanSauber1 Runde
16DEUSutil, AdrianSauber1 Runde
17GBRStevens, WillCaterham1 Runde

Formel 1 Weltmeisterquoten vor Abu Dhabi

Am kommenden Wochenende findet in Abu Dhabi das letzte Rennen der Formel 1 Saison 2014 statt. Alles blickt dabei gespannt auf das Duell Lewis Hamilton gegen Nico Rosberg. Das Mercedes Duo liegt in der Weltmeisterschaftswertung lediglich 17 Punkte auseinander. Aufgrund dessen, dass beim letzten F1 Grand Prix des Jahres allerdings erstmals die doppelte Punktezahl vergeben wird, wird ein packendes Saisonfinish erwartet.

Rosberg braucht einen Sieg beim Großen Preis von Abu Dhabi

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Realistisch ist Nico Rosberg in den Vereinigten Arabischen Emiraten dazu verdammt zu siegen. Doch nicht nur das, er muss auch auf eine starke Konkurrenz der anderen Teams hoffen, denn nur wenn Hamilton nicht besser als Dritter wird, kann Rosberg noch den Titel holen.

Alle möglichen Szenarien wie der Deutsche Weltmeister werden könnte, kannst du hier nachlesen.

Die Weltmeisterquoten vor dem letzten F1 Grand Prix

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Hamilton1,221,221,21,221,201,181,21,2
Rosberg4,04,04,334,04,24,24,24,2

Die Quoten vor dem letzten Rennen sprechen eine deutliche Sprache. Hamilton geht als klarer Favorit auf den WM-Titel in den Großen Preis von Abu Dhabi. Doch Vorsicht! Ein kleiner Ausrutscher oder ein technischer Defekt und schon hat Rosberg die Chance sich seinen ersten Formel 1 Titel zu krallen. Eine Wette auf den Deutschen könnte also zum Glücksfall werden.

Alle weiteren Infos zu den Formel 1 Quoten erhaltet ihr hier

WM-Rechner: So kann Rosberg Weltmeister werden

Durch seinen Sieg in Brasilien konnte Nico Rosberg den Rückstand auf seinen Teamkollegen Lewis Hamilton in der Fahrer-WM auf 17 Zähler verkleinern. Auf den ersten Blick wirkt dies für den Briten bei noch einem ausstehenden Rennen wie eine klare Sache. Doch beim Grand Prix von Abu Dhabi gibt es doppelte Punkte. Hamilton ist so zwar klar in der Favoritenposition, doch entschieden ist die Sache längst nicht.

Rosberg sollte Grand Prix von Abu Dhabi gewinnen

Hamilton Rosberg Teamduell

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 3.0)

Rosberg sollte in Abu Dhabi auf jeden Fall gewinnen, um die 50 Punkte zu bekommen. Ein zweiter Platz von Hamilton würde für den Deutschen allerdings nicht reichen. Der Brite bekäme 36 Punkte und würde somit drei Zähler Vorsprung durchs Ziel retten. Wird Hamilton allerdings nur Dritter, so würde er lediglich 30 Punkte bekommen. Rosberg hätte 20 Punkte gut gemacht und wäre mit drei Punkten Champions. Ist Hamilton am Ende noch weiter hinten, so wäre Rosberg bei einem eigenen Sieg logischerweise immer Champion.

Wirf einen Blick auf die Weltmeister Quoten

Komplizierter wird es, wenn Rosberg nicht gewinnt. Landet er auf Rang zwei, darf der Brite bestenfalls Sechster werden. Ist der Deutsche am Ende nur Dritter, darf Hamilton nur Siebter werden. Landet Rosberg auf dem vierten Rang, so sollte sein Teamkollege nicht besser als auf Platz neun ins Ziel kommen. Ist Rosberg nur Fünfter, so darf der andere Mercedes-Pilot maximal Zehnter werden. Der Deutsche darf nicht schlechter als Platz fünf sein, um eine Chance auf den Titel zu haben. Landet er weiter hinten, kann Hamilton tun und lassen, was er möchte (im Rahmen der Regeln) und ist in jedem Fall Champion.

Hamilton muss nur direkt hinter Rosberg sein

Für den Briten sind keine derart komplizierten Berechnungen notwendig. Landet Hamilton vor Rosberg, ist er in jedem Fall Champion. Ansonsten gilt: Er muss nur direkt hinter seinem Teamkollegen ins Ziel kommen, um seinen zweiten Titel zu erringen.