Arne Steinkellner

Arne Steinkellner

Über den Autor

Die Formel 1 begleitet mich bereits seit meiner Kindheit, in der ich jeden Sonntag nach dem Essen vor dem Fernseher verbringen durfte. Was gibt es schöneres als einen Start bei einem F1-Grand-Prix? Nicht wirklich viel :) Rennen live vor Ort zu verfolgen gehört zu meinen großen Hobbys, vor allem die Grand Prixs in Europa zählen zu meinen Lieblingen. Für alle F1 Fans berichte ich über die Königsklasse des Motorsports in Bezug auf Sportwetten und Quoten.

Aktuelle Artikel

VW erwägt Formel 1-Einstieg

Angeblich denkt der deutsche Automobilbauer Volkswagen über einen Einstieg in die Formel 1 nach. So berichtet die „BBC“, dass VW eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben habe, um zu überprüfen, ob ein solcher Schritt möglich und sinnvoll sei. Motiviert wurden die Niedersachsen demnach vom großen Erfolg von Mercedes in der vergangenen Saison, der sich sehr positiv auf die Marke ausgewirkt habe.

Domenicali als Chef der Studie

Stefano Domenicali

Wikimedia, SchumiChamp

Chef des Teams, das die Machbarkeitsstudie erstellt, ist ein Mann, der die Formel 1 wie seine Westentasche kennt: Der ehemalige Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali, der seit seiner Entlassung bei den Italiern für Audi arbeitet. Und diese Marke gehört bekanntlich zu VW. Gerne wüsste man, ob die Deutschen darüber nachdenken, ein eigenes Auto zu bauen oder nur den Einstieg als Motorenlieferant erwägen. Über diese Frage schweigt sich die Quelle allerdings aus. VW ist im Motorsport allerdings dafür bekannt, die Dinge komplett zu machen – also auch eigene Fahrzeuge zu bauen. In der Formel 1 dürfte dies kaum anders sein, sollte die Studie aufzeigen, dass ein Einstieg möglich und ratsam ist.

Die Teams der Formel 1 Saison 2015 im Überblick

Problem Formel 1 Chef Bernie Ecclestone

Insider sprechen allerdings davon, dass VW niemals in die Formel 1 einsteigen wird, solange diese von Bernie Ecclestone geführt. Der 84-Jährige und VW-Boss Ferdinand Piech sind sich gegenseitig in tiefer Abneigung verbunden. Die „BBC“ zitiert hierfür den Briten Eddi Jordan, der erklärt, dass die beiden Männer sich sowohl „privat wie auch professionell nicht mögen“. Dieser Umstand ist allgemein bekannt. In der Vergangenheit gab es immer wieder die Gerüchte, VW könne in die Königsklasse einsteigen. Und stets scheiterte das Vorhaben daran, dass die Beziehung der beiden Entscheider katastrophal schlecht war. Aber vielleicht haben sich die Dinge inzwischen geändert.

Hier gelangt ihr zum aktuellen Rennkalender der Formel 1 Saison 2015

2015 soll längste Formel 1 Saison aller Zeiten werden

Laut verschiedener Medienberichte befindet sich die Formel 1 in der Krise. Dabei geht es nicht nur um die Finanzierungsprobleme der kleineren Teams oder der Tatsache, dass im Jahr 2014 ein funktionierender Mercedes unschlagbar war, sondern auch, weil der Zuspruch der Fans stetig nachlässt. In Deutschland, wo man in den besten Zeiten darüber nachgedacht hat, noch ein drittes Rennen ausrichten zu wollen, rechnet sich inzwischen ein Lauf kaum noch. Der Weltrat der FIA hat bei seiner Sitzung in Doha nach einer Lösung für dieses Problem gesucht und beschlossen, die Formel 1 Saison 2015 auf Rekordlänge auszudehnen.

Grand Prix Südkorea

Wikimedia, calflier001 (CC BY-SA 2.0)

Korea überraschend wieder im Kalender

Es war bereits klar, dass die Saison 2015 um ein Rennen länger als die Saison 2014 wird, da Mexiko nach 23 Jahren Abwesenheit wieder zurück unter die Austragungsorte der Rennen der Königsklasse kehren wird. In Doha entschied man sich zudem überraschend, auch Südkorea, wo bereits zwischen 2010 und 2013 Läufe stattfanden, wieder aufzunehmen. Allerdings wurde das zusätzliche Rennen, das am 5. Mai stattfindet, mit dem Vermerk „tbc“ – also „to be confirmed“ (Bestätigung ausstehend) – versehen. Es könnte also noch passieren, dass das Rennen in Korea wieder aus dem Kalender gestrichen wird. Ein „tbc“-Vermerk ist zumeist ein Hinweis auf Finanzierungsprobleme oder Widersprüche aus den Reihen der Teams. In diesem Fall könnte es beides sein.

Der Formel 1 Rennkalender 2015

Vettel dürfte sich über Korea-Comeback freuen

Vorläufig ist allerdings davon auszugehen, dass Korea 2015 nach einjähriger Abstinenz wieder in den Kalender der Formel 1 zurückgekehrt und damit die Rekordsaison bezüglich der Länge bzw. Anzahl der Rennen perfekt ist. Besonders Sebastian Vettel dürfte sich darüber freuen, gewann er doch im Red Bull drei der vier bisherigen Ausgaben. Er dürfte sich kaum dagegen wehren, die Chance zu bekommen, diese Erfolgsstory im Ferrari fortzuschreiben.

Virtuelles Safety Car geht 2015 an den Start

Eine der spannendsten Regeländerungen für 2015 ist perfekt: Die FIA hat, nachdem die Mehrzahl der Fahrer grünes Licht gegeben haben, erklärt, dass in der kommenden Saison das virtuelle Safety Car eingesetzt werden. Der Entschluss ist eine Konsequenz aus dem schweren Unfall von Jules Bianchi. Dieser soll sich durch das neue System nicht wiederholen können.

Was ist das virtuelle Safety Car?

Die Piloten erhalten eine VSC Anzeige in ihr Cockpit, um sie einzubremsen. Diese soll immer dann erfolgen, wenn der Umstand scheinbar nicht den Einsatz des echten Safety Cars erfordert. Das virtuelle Safety Car ist also eine Zwischenstufe zwischen der gelben Flagge und dem eigentlichen Sicherheitsfahrzeug. Sobald die Anzeige kommt, gelten die Safety Car Regeln: Eine Geschwindigkeitsbegrenzung greift und es herrscht Überholverbot.

Formel 1 Safety Car

Wikimedia, chaitanya surya (CC BY-SA 2.0)

Das virtuelle Safety Car kommt für die ganze Runde

Alle Teams und Piloten fanden die Idee gut, hatten allerdings zwei Bedenken: Zum einen fürchteten sie, die Anzeige zu spät zu sehen, weshalb es zu kritischen Geschwindigkeitsunterschieden kommen könnte. Zum anderen monierten sie, dass es keine klare Linie gebe, ab wann das virtuelle Safety Car gelte und ab wann nicht mehr.

Hier gehts zu den Flaggen der Formel 1 und derren Bedeutung

Die erste Sorge wurde bei Tests in freien Trainings ausgeräumt. Die Anzeige kommt zuverlässig, zudem dürfen die Teams die Fahrer via Funk informieren. Der zweite Kritikpunkt hatte schon mehr Gewicht: Die Piloten einigten sich deshalb darauf, dass sie das System für eine ganze Runde zum Einsatz bringen wollen und nicht nur für einen bestimmten Sektor. Start- und Ziel fungiert dann als die Linie, die zu beachten ist. Die FIA stimmte der Idee zu, die deshalb ungesetzt wird.

Um ganz sicher zu gehen, dass alles so funktioniert, wie es soll, wird es weitere Probeläufe in den offiziellen Testphasen vor der neuen Saison geben.

Erste Runden: Vettel liebt Ferrari 

Es ist fraglos der wohl spektakulärste Fahrerwechsel: Sebastian Vettel hat sein bisheriges Team Red Bull Racing verlassen und fährt künftig für Ferrari. Der vierfache Weltmeister hat jüngst die Fabrik der Scuderia besucht. Dort hat man die Gunst der Stunde genutzt und ihn in einen zwei Jahre alten Renner gesetzt. Ein jüngeres Auto durfte Vettel aufgrund des Reglements nicht fahren. Es waren die ersten Runden des 27-Jährigen in einem Ferrari. Trotz der Tatsache, dass nicht zu erwarten war, dass Vettel auch nur irgendein negatives Wort verlieren würde, klingen seine Jubelsätze danach mehr als authentisch.

„Ein Märchen, das wahr wurde“

Sebastian Vettel jung

Abb.1: Wikimedia, Rzober89, gemeinfrei

So erklärte der vierfache Weltmeister, dass es viele Märchen darüber gebe, wie es sich anfühle, einen Ferrari zu fahren. Nachdem er nun die ersten Runden mit einem Formel 1 Renner aus Maranello zurückgelegt habe, könne er vom ganzen Herzen sagen: Die Märchen-Erzählungen stimmen alle. Es sei ein „sensationelles Gefühl“ gewesen, einen Ferrari zu fahren. Es seien nicht bloß Geschichten, die um diese Autos kursierten. Dort existiere tatsächlich eine Legende. Es für ein etwas „wirklich, wirklich besonderes“ von nun an als Pilot Teil dieser Legende zu sein. Es gebe „ganz bestimmt etwas sehr Magisches“. In Gestalt seiner ersten Runden im Ferrari sei etwas passiert, „dass ich nie vergessen werde“.

Endlich auf der anderen Seite des Zauns

Es ist nicht Vettels erster Besuch an Ferraris privater Rennstrecke, wie sich der Heppenheimer erinnert. Als Kind war der 27-Jährige großer Fan von Michael Schumacher. Er sei deshalb mit seinen Eltern nach Fiorano gereist und an den Zaun des Kurses gegangen, als es hieß, Schumacher werde seinen Ferrari testen. Er sei auf den Zaun geklettert und habe nach der Formel 1-Legende (vermutlich sowohl Schumacher wie auch der Ferrari) Ausschau gehalten und beide schließlich auch gesehen. Der siebenfache Weltmeister blieb stets ein großes Vorbild für Vettel. Nun, Jahre später, ist er endlich auf der anderen Seite des Zauns angekommen.

Weißt du eigentlich was die Flaggen der Formel 1 genau bedeuten? Schau rein!

Transfers und Trasfergerüchte in der Formel 1 zur Saison 2015

Traditionell beginnt in der Formel 1 in der zweiten Hälfte der Saison das große Stühlerücken unter den Fahrern. Nur selten war es allerdings so extrem wie vor der Saison 2015. Grund genug, einmal einen Blick auf den aktuellen Transfermarkt der Piloten zu werfen und auch die wahrscheinlichsten Gerüchte zu beleuchten.

Diese Fahrer stehen bereits fest

Max Verstappen Toro Rosso

Abb.1: Wikimedia, Stefan Brending (CC BY-SA 3.0-de)

Nägel mit Köpfen haben bislang nur drei Teams gemacht: Mercedes geht zu „99 Prozent“ davon aus, dass Lewis Hamilton und Nico Rosberg auch im nächsten Jahr die Silberpfeile lenken werden, was man wohl als Quasi-Bestätigung auffassen darf. Red Bull wird im kommenden Jahr Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat fahren lassen. Die Sauber lenken Felipe Nasr und Marcus Ericsson. Bei Toro Rosso darf sich im kommenden Jahr Max Verstappen beweisen, wer zweiter Pilot ist, bleibt völlig offen. Williams und Force India haben die Paarungen aus dieser Saison vorläufig bestätigt, ob es wirklich so kommt, daran bestehen allerdings noch große Zweifel. Lotus hat ebenfalls Pastor Maldonado vorläufig bestätigt, sicher ist dies ebenfalls noch nicht. Völlig offen sind die Cockpits von McLaren, und dem neuen Manor Team.

Die heißesten Transfergerüchte der Formel 1

In der obigen Aufzählung vermisst man Ferrari. Dort wird Fernando Alonso seine Koffer packen. Sebastian Vettel wird aller Wahrscheinlichkeit nach dafür in Zukunft den roten Renner steuern. Kimi Raikkönen darf offenbar bleiben. Komplett sicher sollte man sich diesbezüglich allerdings nicht sein. Alonso wird, so das heißteste Gerücht, zu McLaren gehen. Allerdings gibt es Gerüchte, dass der Spanier hofft, doch noch ein Cockpit bei Mercedes zu erhalten, weil McLaren alles daran setzen könnte. Hamilton zurückzuholen. Dies wirkt allerdings sehr weit hergeholt.

Welcher F1-Pilot ist der Social Media Star?

Unklar ist, was mit den beiden bisherigen McLaren-Piloten Jenson Button und Kevin Magnussen passiert. Zumindest einer von beiden dürfte wohl gute Aussichten haben, das Cockpit neben Alonso zu übernehmen. Nur welcher? Derzeit scheint es so, als habe Magnussen die besseren Karten, doch tatsächlich wechseln sich diesbezüglich die Tendenzen fast wöchentlich ab. Spannend ist zudem, das Esteban Gutierrez noch kein Cockpit für die nächste Saison hat. Sportlich konnte der Mexikaner zwar nicht sonderlich überzeugen, allerdings hat er einige zahlungskräftige Sponsoren hinter sich, die in diesen Tagen und Wochen mehr als begehrt sind. Sowohl bei Lotus als auch beim Manor Team wird man deshalb mit Nachdruck darüber diskutieren, ihn zu verpflichten.

Wirf einen Blick auf die besten Formel 1 Filme

Grundsätzlich gilt aber derzeit, dass Alonso den Transfermarkt blockiert. An ihm hängen derzeit die Bekanntgaben für die Top-Sitze in der Formel 1. Und erst, wenn diese vergeben sind, entscheiden sich die kleineren Rennställe.