Formel 1 Rekordweltmeister Michael Schumacher

Michael Schumacher ist aus dem Koma erwacht

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 3.0)

Die lange Zeit der Sorge um Michael Schumacher hat vorerste ein Ende. Am heutigen 16.06.2014 teilte Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm mit, dass sich der Rekordweltmeister der Formel 1 nicht mehr im Koma befindet. Der Kerpener wurde aus der Intensivstation entlassen und befindet sich nun auf dem Weg in die Reha-Klinik. Ihn erwartet zwar weiterhin ein langer Weg zurück ins normale Leben, doch diese Nachricht gibt vielen seiner Fans Hoffnung. Aufgrund der freudigen Nachricht, werfen wir einen Blick auf die Karriere eines der besten Fahrer der F1-Historie.

Michael Schumacher ist der erfolgreichste Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Der Kerpener gewann insgesamt sieben Weltmeisterschaften. Er ist nicht nur der Fahrer mit den meisten WM-Titeln, sondern auch mit den häufigsten GP-Siegen, Pole-Positions und hält diverse weiter Rekorde.

Keyfacts zum Rekordweltmeister Michael Schumacher

  • Nationalität: Deutschland
  • Geburtstag: 03.01.1969
  • WM-Titel: 7
  • GP-Siege: 91
  • Poles: 68
  • GP-Starts: 307

Der Beginn der Erfolgsstory von Michael Schumacher

Die Erfolgsstory von Michael Schumacher in der Formel 1 beginnt 1991 in Spa. Der Deutsche erhielt die Chance sich beim GP von Belgien zu beweisen, nachdem Jordans Stammfahrer Bertrand Gachot nach einem Streit mit einem Taxilenker, eine Haftstrafe zu verbüßen hatte. Bis heute legendär ist die Geschichte, die besagt, dass Schumacher den Ardennenkurs vor dem 1.Training mit dem Fahrrad abgefahren sei, um sich die Strecke Stück für Stück einzuprägen. Der damals 22-Jährige nutzte seine Chance und überraschte die Kritiker mit einem siebenten Platz in der Startaufstellung. Beim Rennen überholte Schumacher zwei weitere Kontrahenten und lag kurze Zeit auf Rang 5, ehe er mit Kupplungsschaden ausschied.

Nach nur einem Rennen bei Jordan wanderte Schumacher, dank der Mithilfe von F1-Boss Bernie Ecclestone zu Benetton ab und wurde Teamkollege des dreifachen Weltmeisters Nelson Piquet. In seiner ersten vollen Saison belegte Schumacher Platz 3 in der Endwertung der WM, ließ somit seinen Teamkollegen hinter sich und feierte seinen ersten Rennsieg. Nach einem vierten Rang im Jahr darauf, ging Schumachers Stern endgültig 1994 auf – der Kerpener sicherte sich seine erste Fahrer-Weltmeisterschaft. Auch 1995 war der Deutsche im Benetton nicht zu stoppen und sicherte sich prompt Titel Nummer 2.

Video-Tribute über Michael Schumacher

Viel Spaß beim schauen des folgenden Videos über Michael Schumacher.

Es folgte der Wechsel zu Ferrari, denen Schumacher zum Glanz früherer Tage zurückverhelfen sollte. In seiner ersten Saison für die Scuderia landete der Kerpener auf dem dritten Rang, der besten Platzierung eines Ferrari-Piloten seit 1990. 1997 ging Schumacher als Führender der WM-Wertung vor dem Kanadier Jacques Villeneuve ins letzte Rennen. Als Villeneuve den in Führung liegenden Ferrari-Piloten überholen wollte, kam es zur Kollision. Schumacher schied aus und Villeneuve konnte seinen ersten und einzigen WM-Titel bejubeln. Auch 1998 und 1999 reichte es für Schumacher nicht zum Gewinn der Weltmeisterschaft. Beide Male musste er sich dem Finnen, Mika Hakkinen geschlagen geben, wobei man dazu sagen muss, dass der Deutsche 1999 aufgrund eines Schien- und Wadenbeinbruchs mehrere Rennen pausieren musste.

Weitere Legenden der Formel 1 Geschichte

Das Karriereende und der der tragische Unfall in Genoble

Mit dem Beginn des neuen Jahrtausends begann auch die Dominanz von Schumacher und Ferrari. Der Deutsche feierte zwischen 2000 und 2004 fünf Titel in Serie und stellte damit einen neuen Rekord auf. 2006 beendete der Rekordweltmeister erstmals seine Karriere und arbeitete anschließend als Testfahrer und Berater für die Scuderia. 2010 kehrte der Kerpener zurück ins Fahrerlager der Formel 1, diesmal unterschrieb er bei Mercedes. Nach drei wenig erfolgreichen Jahren endete die zweite aktive Karriere des Superstars.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2013 erleidete Michael Schumacher bei einem Skiunfall im französischen Grenobel schwere Kopfverletzungen. Der Rekordweltmeister lag dabei bis Mitte Juni 2014 im künstlichen Koma.