Alonso geht in Daytona fremd

Am Rande des Mexiko-GP bestätigt Fernando Alonso, was schon seit Längerem als fix gilt: der Spanier wird 2018 die 24 Stunden von Daytona bestreiten. Der Einsatz beim berühmten Langstrecken-Rennen für Team United Autosports soll aber nur die Vorbereitung auf dein noch größeres Ziel zu sein – Alonso will im nächsten Jahr den 24 Stunden-Klassiker in Le Mans gewinnen. Gleich ein Hinweis vorweg: Solltest du an Infos über Formel 1 Frauen interessiert sein, kann dir auf dieser Seite geholfen werden.

Vorgeschmack auf Le Mans

Da das Rennen nächste Saison an einem Formel-1-freien Wochenende stattfindet, steht einem Start des 36-jährigen nichts im Weg – außerdem spielt Alonso in der Frage wer wird Formel 1 Weltmeister? ohnehin keine Rolle mehr. Das Rennen in Daytona gilt dafür als optimale Einstimmung. Wie United Autosports bekanntgab, soll wird Alonso neben den Youngsters Phil Hanson und Lando Norris an den Start gehen. McLaren-Boss Zak Brown begrüßt das Langstrecken-Engagement seines Superstars. Der US-Amerikaner sieht keinen Interessenskonflikt mit der Formel 1 und will Alonso nicht verstimmen.Heuer ließ der Spanier sogar den Monaco-GP sausen, um in Indianapolis an den Start zu gehen. Beim legendären Indy 500 gab Alonso eine ausgezeichnete Figur ab, konnte das Rennen aber aufgrund eines Defekts nicht beenden.

Trotzdem zeigte sich der zweimalige Weltmeister von seinem Ausflug in die IndyCar-Szene begeistert und spricht von einem „großen Plan“, den er im Motorsport verfolge. Alonso spielt damit auf die sogenannte „Triple Crown“ an. Dieser imaginäre Titel besteht aus dem Gewinn der Formel-1-Weltmeisterschaft sowie Erfolgen beim Indy 500 und den 24 Stunden von Le Mans. Der einzige Fahrer, dem dieses Kunststück gelang, ist Graham Hill. Der Brite wurde 1962 und 1968 Weltmeister, gewann 1966 in Indianapolis und krönte seine Laufbahn 1972 mit dem Sieg in Le Mans.

Racing Alonsos große Leidenschaft

Alonso ist schon länger dafür bekannt, sich auch außerhalb der Königsklasse für Motorsport zu begeistern. Während andere Fahrer, wie etwa Lewis Hamilton, nach der Formel 1 ihre Zukunft nicht auf der Rennstrecke sehen, verfolgt der Spanier das große Ziel, es Graham Hill gleichzutun und über die Königsklasse hinaus Legendenstatus zu erlangen.