Allison: Verliert Ferrari Technikchef an Renault?

Angeblich wirbt das Renault-Team um James Allison von Ferrari. Der Brite ist Technikchef bei der Scuderia und zählt damit zu den wichtigsten Mitarbeitern des italienischen Rennstalls. Ferrari möchte ihn unbedingt halten. Immer wieder war Allison deshalb sogar schon als Teamchef im Gespräch, um ihm auf diese Weise den Verbleib der Scuderia schmackhaft zu machen.

Allison hat eine Renault-Vergangenheit

Ex Ferraristi zweifelt an Qualität der Scudaria

Wikimedia, Leo Hidalgo (CC BY 2.0)

Der 48-Jährige arbeitet seit 2014 für Ferrari und gilt deshalb als einer der Gründe, weshalb die Scuderia den Weg aus dem Mittelfeld zurück an die Spitze geschafft hat. Allison hat das Technikteam der Italiener auf links gedreht und damit einige Potenziale freigesetzt.

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Das Problem für Ferrari: Bevor der Technik-Experte nach Italien kam, arbeitete er schon einmal für das Renault-Team, das damals freilich noch Lotus hieß. Und man ist nicht im Schlechten voneinander geschieden. Allison soll deshalb durchaus bereit sein, zurückzukehren – zumal er dann wieder nach England ziehen könnte, wo noch immer das Werk von Renault steht.

Zudem soll sich 48-Jährige auch aus einem weiteren privaten Grund den Wechsel wünschen. Seine Frau ist vor kurzem aufgrund einer schweren Krankheit verstorben. Seine drei Kinder leben noch immer in England – momentan pendelt der Brite deshalb zwischen England und Italien, würde aber lieber ganz für seine Kinder nach dem Tod seiner Frau da sein können.