Hamilton kritisiert die Formel 1

Lewis Hamilton ist nach seinem Sieg in Italien gut gelaunt

Wikimedia, ph stop (CC BY-SA 2.0)

Der Brite Lewis Hamilton hat einmal mehr Kritik an der Formel 1 geübt. Der dreifache Weltmeister hat sich in einem Interview mit dem Radiosender „BBC Radio 5“ über die neuen Regeln und die 1,6-Liter-V6-Turbomotoren, die seit 2014 zum Einsatz kommen, unterhalten. „Als ich 1996 in Spa zum ersten Mal bei einem Grand Prix war, kam ich ins Paddock und Michael (Schumacher; Anm. d. Red.) fuhr gerade mit seinem V10 vorbei. Das hat mich regelrecht durchgeschüttelt. Es war wie ein Kampfjet“, so Hamilton. Nachdem Nico Rosberg in der vergangenen Saison den Titel geholt hat, möchte Hamilton natürlich F1 Weltmeister 2017 werden.

Auf die Fans achten

Der 53-fache Grand Prix-Sieger hat auch erklärt, was die Chefetage der Formel 1 besser machen könnte. Hamilton bringt ein, dass ein Formel 1 Grand Prix sich etwas vom Super Bowl abschauen könnte. „Der erste Schritt wäre es, herauszufinden, was den Fans fehlt. Die Formel 1 ist in dieser Hinsicht etwas veraltet“. Wenn man sich andere Sportarten anschaut, dann sind sie beim Unterhaltungsfaktor etwas weiter vorne. Aber die Formel 1 holt auf – und sie muss eine Menge aufholen“, meint Hamilton. Traditionell beginnt die Rennserie im australischen Melbourne (14.-16.3.2017). Trotz Pole Position erreichte Hamilton im Vorjahr nur Platz zwei hinter seinem damaligen Teamkollegen, Nico Rosberg. Wenn du ein Formel 1-Experte bist, kannst du dein Wissen unter Beweis stellen. Hier findest du alle Informationen zu Formel 1 Buchmacher.