Saison 2015: Honda übt sich in Selbstkritik

Vor der Saison 2015 war Honda fast schon arrogant aufgetreten: Man wolle gemeinsam mit McLaren um Podiumsplätze und Siege mitfahren, erklärte der japanische Konzern, der 2008 aus der Königsklasse ausgestiegen waren. Zur Erinnerung: Der Nachfolger des damaligen Werksteams wurde Brawn GP, das aus dem Stand Weltmeister werden konnte und heute unter dem ebenfalls nicht ganz erfolglosen Label Mercedes an den Start geht.

Honda Formel 1 Motor

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 3.0)

Bei Honda schien man gedacht zu haben, dass diese Erfolge eigentlich noch die Ergebnisse der eigenen Arbeit waren. Man unterschätzte die lange Pause und die vielen Veränderungen, die es in der Formel 1 insbesondere im Motorenbereich gab. Das Ergebnis war ein desaströser neunter Platz in der Konstrukteurswertung. Bei Honda gibt man sich selbstkritisch: Man habe es nicht geschafft, die Erwartungen zu erfüllen, erklärt Motorenchef Yasuhisa Arai. Die Gründe hierfür seien vielfältig, allerdings könne man insgesamt sagen, dass man es nicht geschafft habe, Lösungen für die technischen Probleme schnell Es habe an „Spielpraxis“ gefehlt, so Arai. Die Pause sei wohl doch zu lang gewesen.

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Weniger forsche Aussagen für 2016

Bezüglich 2016 scheut Honda so auch klare Zielsetzungen. Grundsätzlich bleibe es natürlich das Ziel, irgendwann das Podium zu erreichen, erklärt der Motorenchef. Allerdings will er sich diesbezüglich nicht mehr auf einen Zeitpunkt festlegen. Für 2016 gebe man deshalb „keine Details bekannt.“ Nur einer Sache könne man sich sicher sein: Das Formel 1-Projekt habe nach wie vor die volle Unterstützung von den Bossen bei Honda.