Lauda: „Bin daheim nur noch die Nummer zwei“

Niki Lauda Portraitbild

wikimedia, morio

In der Formel 1 App kann man wieder einmal eine spaßige Aussage von Niki Lauda lesen. Der ehemalige Weltklasse-Rennfahrer hat beim Grand Prix von Barcelona 2017 erstmals seine siebenjährigen Zwillinge Max und Mia mitgenommen um dem Papa bei der Arbeit zuzusehen. „Das war ein Fehler“, scherzt Lauda im Schweizer ‚Blick‘. „Jetzt bin ich zu Hause nur noch die Nummer zwei.“ Was er damit meint? Laudas Ehefrau und die beiden Kinder haben gegen Rennende dem Sieger Lewis Hamilton zugewinkt. „Lewis winkte freundlich zurück – jetzt ist er zu Hause der neue Held“, sagt Lauda.

Monte Carlo steht bevor

Am kommenden Wochenende steht übrigens der F1 Grand Prix von Monte Carlo 2017 auf dem Programm. Sowohl 1975 und 1976 gewann Lauda selbst im Fürstentum den Grand Prix. „Wer in Monte Carlo gewinnt, bekommt genauso viel Aufmerksamkeit und Werbung wie der Weltmeister“, so Lauda. Tatsächlich wurde Lauda auch selbst im Jahr 1975 Weltmeister. Lauda hält übrigens erneut Ferrari als Favorit, da der Mercedes mit dem „hohen Radstand in den engen Kurven“ Probleme bekommen wird. Einige F1 Quoten sagen aber Lewis Hamilton als Sieger voraus. Der Brite hat im Vorjahr und 2008 bereits auf dem weltberühmten Kurs gewonnen.

Wohnort als Vorteil

Hamilton ist in Hertfordshire in Großbritannien geboren, wohnt allerdings in Monte Carlo. Dadurch, dass die Strecke also sozusagen sein Wohnzimmer ist, dürfte sich der ein oder andere Vorteil eventuell ableiten lassen. Daniel Ricciardo und Max Verstappen (beide Red Bull Racing), Sergio Perez (Force India) oder auch Felipe Massa (Williams), wohnen übrigens ebenfalls im Fürstentum. Genauso wie der neue Chef der DTM-Rennserie, der Österreicher Gerhard Berger.

Sebastian Vettel, der sich derzeit mit Lewis Hamilton einen Zweikampf um die Weltmeister-Krone liefert, kennt ebenfalls das Gefühl in Monte Carlo zu gewinnen. Beim GP von Monaco 2011 stand der Deutsche am Ende vor Mark Webber und Lewis Hamilton am Ende ganz oben. Nicht nur sportlich, sondern auch vom Rahmenprogramm her ist das F1 Rennen in Monaco Jahr für Jahr etwas ganz besonderes.