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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Alonso: „Ich sollte mit Hamilton das Cockpit tauschen“

Fernando Alonso hat eine Bombe platzen lassen, die wohl vor allem Sebastian Vettel treffen soll. Gegenüber dem spanischen Radiosender „Cadena Ser“ erklärte der McLaren-Honda-Pilot, dass es im Winter 2014/15 das Angebot gegeben habe, dass er mit Lewis Hamilton das Cockpit tauschen würde. Anders ausgedrückt: Der Brite sollte zur Scuderia kommen und Alonso künftig für Mercedes fahren. Er wisse gar nicht, so der Spanier weiter, ob Hamilton in die entsprechenden Planspiele eingeweiht gewesen ist. Aber „ja, es gab dieses Angebot!“ Ferrari allerdings habe die Offerte abgelehnt.

Fernando Alonso Scuderia Ferrari

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 2.0)

Geschichte stimmt wohl

Die Aussagen dürften vor allem darauf abzielen, die sehr glückliche Beziehung zwischen Vettel und Ferrari zu stören. Es ist kein Geheimnis, dass Alonso sowohl den vierfachen Weltmeister wie auch sein Ex-Team verachtet. Eine Geschichte, dass beinahe alles ganz anders gekommen wäre, dürfte die Harmonie zumindest ein bisschen stören. Wenn auch nicht nachhaltig, da selbst Alonso eingestehen muss, dass Ferrari den Tausch nicht wollte.

Diese Geschichte könnte jedenfalls neue Brisanz vor dem Großen Preis von Australien 2016 in die Formel 1 bringen.

Wahr ist die Geschichte aber wohl trotzdem: Mercedes-Sportchef Toto Wolff hatte Anfang 2015 erklärt, dass Alonso die erste Alternative zu Hamilton sei. Nachgefragt wurde, weil der Brite seinen Vertrag bei den Silberpfeilen damals noch nicht verlängert hatte, was inzwischen geschehen ist (bis 2018). Offenbar arbeitete man bereits an einem Plan B.

Was Vettel angeht: Er wird Alonso in dessen McLaren-Honda das nächste Mal wohl noch ein bisschen genüsslicher überrunden.

Tests: Mercedes pokert – Ferrari beeindruckt

Die ersten Testtage der neuen Saison sind beendet. Und vor allem Ferrari wusste in Barcelona zu beeindrucken. Sowohl Sebastian Vettel wie auch Kimi Raikkonen fuhren Bestzeit um Bestzeit für die Scuderia. Auch die Long Runs funktionierten größtenteils problemlos. Entsprechend fröhlich waren die Gesichter bei den Italienern. In Euphorie wollte trotzdem niemand verfallen. Und dies hatte einen Grund, der auf den Namen Mercedes hört.

Lewis Hamilton Daumen Hoch

Wikimedia, Richard Paquet (CC BY-SA 2.0)

Mercedes lässt sich nicht in die Karten schauen

Es war erkennbar, dass Mercedes vor allem an der Standfestigkeit des eigenen Fahrzeugs in Barcelona arbeitete. Und in dieser Frage war man sehr erfolgreich. Sowohl Nico Rosberg wie auch Lewis Hamilton spulten deutlich mehr Runden als alle andere Piloten ab. Der Silberpfeil lief absolut rund und hatte keinerlei Probleme. Es war bei den Testfahrten deutlich erkennbar, dass Mercedes nicht annähernd sein ganzes Potenzial zeigte.

Wirf einen Blick auf das erste Rennen, den Grand Prix von Australien 2016

Ricciardo erwartet Mercedes-Dominanz

Daniel Ricciardo sieht so beispielsweise auch am Anfang der Saison kein Team, das die Silberpfeile stoppen könnte. Es sei sehr gut möglich, dass Mercedes in den ersten vier Rennen der Saison vier Doppelsiege einfahre, so der Australier. Von Red Bull hätten die Silberpfeile jedenfalls nichts zu befürchten. Bei Ferrari wird man hoffen, dass dies im Falle der Scuderia anders ist.

Kommt die neue Formel 1 im Jahr 2017 doch nicht?

Eigentlich soll 2017 eine weitere Revolution in der Formel 1 stattfinden. Ein neues F1 Reglement soll für größere, lautere, schnellere und aggressivere Autos sorgen. Doch das Konzept, das die Fans zurückgewinnen soll, wackelt seit einiger Zeit bedenklich und musste bereits mehrfach überarbeitet, entschärft und damit immer weniger spektakulär gemacht werden. So äußerte beispielsweise Reifenhersteller Pirelli intensive Sicherheitsbedenken, weshalb man an den Aufhängungen Änderungen in den Plänen vornahm. Dies sind aber nur Detailfragen. Wesentlich wichtiger ist: Die Teams können sich bislang insgesamt einfach auf kein neues Konzept einigen.

Grand Prix von Italien Vettel und Alonso

Wikimedia, Francesco Crippa (CC BY 2.0)

Reglement-Treffen bleiben erfolglos

So gab es bereits mehrfach Reglement-Treffen der elf Teams, die 2017 an den Start gehen wollen, mit FIA-Renndirektor Charlie Whiting, die allesamt ergebnislos verliefen. Man konnte in einigen Fragen zwar zu Kompromisslösungen finden, war aber weit davon entfernt, zu einer generellen Einigung zu kommen. Und langsam läuft die Zeit davon. Viele Treffen haben die Teams nicht mehr, um das Paket für 2017 zu schnüren. Schließlich beginnt in aller Regel schon im Frühjahr die Entwicklung der Fahrzeuge für die kommende Saison – erst recht, wenn ein solcher Umbruch ansteht, wie er derzeit diskutiert wird.

Wird die Revolution auf 2018 verschoben?

Möglicherweise einigt man sich auf den Vorschlag von Williams, der im Prinzip vorsieht, Zeit zu kaufen. Das neue Reglement würde dann einfach auf 2018 verschoben. Absagen lässt es sich kaum noch, wurden doch gewaltige Erwartungshaltungen geweckt.

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Gibt die Formel 1 das Token-System auf?

Das Token-System, das die Entwicklung der Motoren reglementiert, könnte möglicherweise aufgegeben werden. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend. Stattdessen soll es eine „Black- und Whitelist“ geben, die künftig aufschlüsselt, welche Entwicklungen gestattet sind und welche nicht. Auch dieser Ansatz erntet aber bereits Kritik: Adrian Newey befürchtet beispielsweise eine Kostenexplosion.

Grand Prix von Ungarn vor Start

Wikimedia, Derzsi Elekes Andor – saját munka, gemeinfrei

Token-System nicht richtig umgesetzt

Das Token-System sieht vor, dass die Teams nur eine bestimmte Anzahl von „Münzen“ pro Jahr in die Motorenentwicklung stecken dürfen. Zudem sind nicht alle Bereiche des Motors freigegeben, um an ihnen zu arbeiten. Richtig umgesetzt wurde jenes jedoch nie. Ursprünglich sollten die Teams mit Rückstand mehr entwickeln dürfen als die an der Spitze. Darauf hatte man sich 2012 und 2013 geeinigt. Stattdessen bekamen alle Teams gleich viele Tokens. 2015 durfte zudem erstmals in der Saison entwickelt werden. Das Ergebnis war zwar einerseits, dass Ferrari an Mercedes näher heranrückte, anders bauten die beiden führenden Teams ihren Vorsprung deutlich vor allen anderen aus. Renault und Honda sahen kein Land. Kommt es nun zu erneuten Regeländerungen in der Formel 1?

Die Idee der Listen

Die Black- und Whitelist würde sehr viel mehr Freiheit bedeuten – allerdings grundsätzlich für alle Teams. Die Whitelist zeigt an, wo entwickelt werden darf. Die Blacklist zeigt die verbotenen Bereiche an. Die Elemente auf der Whitelist können frei entwickelt werden, ohne jede Begrenzung. Im Klartext droht so die Gefahr, dass die Teams und Hersteller, die viel investieren können, noch weiter wegziehen. Newys Befürchtungen gehen beispielsweise genau in diese Richtung.

Pasqual Wehrlein erhält Cockpit in der Formel 1

Deutschland ist um einen weiteren Formel 1 Piloten reicher. Neben Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Nico Hülkenberg wird mit Pascal Wehrlein ein vierter Deutscher im F1 Fahrerfeld zu finden sein. Der 21-Jährige wird künftig für den russischen Rennstall Manor an den Start gehen.

Pascal Wehrlein Interview

wikimedia, Stefan Brending

Mercedes Motoren Wehrleins Trumpf

Wehrlein gilt als eines der größten Talente im Rennsport. 2013 eroberte er als jüngster Fahrer den Meistertitel in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft, DTM. In der vergangenen Saison war der 21-Jährige als Testfahrer bei Mercedes engagiert. Genau das war nun sein Trumpf bei der Suche nach einem Stammplatz in einem Formel 1 Cockpit.

„Manor ist ein großartiger Ort, um meine F1-Karriere zu starten. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, so Wehrlein in einer ersten Stellungnahme.

Auch Manor Besitzer Stephen Fitzpatrick zeigt sich begeistert von der Verpflichtung des Deutschen: „Pascal ist ein starker Fahrer mit einer vielversprechenden Zukunft. Manor Racing ist hocherfreut, ihn an Bord zu haben. Wir sind ein kleines Team, das in dieser Saison vor einer großen Herausforderung steht. Darum haben wir uns für einen Fahrer entschieden, der das Talent und den Hunger besitzt, um die von uns gesetzten Ziele zu erreichen.“ Hier bekommst du alle Infos zum Formel 1 Fahrer Pascal Wehrlein