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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Kvyat heuert bei Ferrari als Testfahrer an

Daniil Kvyat ist zurück in der Formel 1. Der Russe, dessen Engagement als Red Bull-Fahrer vor wenigen Monaten endete, wird 2018 bei der Scuderia Ferrari als Test- und Entwicklungsfahrer agieren. Bei den Formel 1 Quoten ist der Russe ohnehin nie ein Thema für den F1 Weltmeister-Titel gewesen.

Neue Rolle als Entwicklungsfahrer

Der 23-Jährige wird kommende Saison regelmäßig in Maranello in den Simulator steigen und auch bei Testfahrten zum Einsatz kommen. Obwohl er bereits Formel 1 Fahrer gewesen ist, hat er nun immer noch einen der begehrtesten aller Formel 1 Jobs. Ob der ehemalige Red Bull-Fahrer auch als Ersatzpilot fungieren sollt, falls einer der Stammpiloten ausfällt, ließ Ferrari offen. Das Engagement Kvyats kommt überraschend, bis vor wenigen Wochen bemühte sich der Mann aus Ufa um ein Cockpit bei Williams. Dort galt er lange als Favorit, wurde aber offenbar von Landsmann Sergej Sirotkin ausgestochen.

Nach Spekulationen um einen Wechsel in die Langstrecken-WM hat der Russe nun eine neue Aufgabe gefunden, auch ein Start beim 24-Stunden Klassiker in Le Mans soll geplant sein. Zuletzt fuhr Kvyat für die Scuderia Toro Rosso, wo er nach schwankenden Leistungen und öffentlicher Kritik von Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko aussortiert wurde.

Für Brisanz sorgt auch das angespannte Verhältnis mit Ferrari-Star Sebastian Vettel. Kvyat und der Heppenheimer kamen sich 2016 mehrmals in die Quere, Vettel bezeichnete den Russen damals als „Torpedo“ und kritisierte seine Fahrweise scharf. Beim Traditionsrennstall müssen die beiden Streithähne nun zusammenarbeiten, um 2018 endlich den WM-Titel zurück nach Italien zu holen.

Schwankende Leistungen nach starkem Debüt

Kvyat wurde bereits früh von Red Bull entdeckt und gab 2014 sein F1-Debüt für Toro Rosso. Nach einem starken Debütjahr ersetzte er Vettel 2015 als Stammfahrer bei Red Bull Racing und konnte mit Platz zwei in Ungarn sein bestes Resultat in der Königsklasse erzielen. Nach schwachen Leistungen zu Beginn der Folgesaison reagierten die Red Bull-Verantwortlichen und ersetzten ihn durch Max Verstappen, Kvyat wurde zurück zu Toro Rosso beordert. Dort unterlag er seinem Teamkollegen Carlos Sainz in beiden gemeinsamen Saisonen klar und wurde nach dem GP der USA im Oktober 2017 von Red Bull freigestellt.

F1 erwägt Liveticker auf Halo-Flügel

Sämtliche Formel 1 Fahrer müssen ab dem Grand Prix von Melbourne 2018 den Halo-Sicherheitsbügel am Cockpit verwenden. Das neue Element am Formel 1 Wagen soll eigentlich der Sicherheit dienen, wird aber von vielen Experten kritisiert. Nun wollen die Formel 1 Chefs das neue Teil auch der Kommunikation widmen. Gegenüber „Motorsport Total“ McLaren-Boss Zak Brown: „Die Formel-1-Chefs haben angesprochen, dass man dort digitale Displays integrieren könnte. Also liegt es an uns, daraus das Beste zu machen“. Tatsächlich ist die Vorstellung, dass eine Art Formel 1 Liveticker verwendet wird.

Nachrichten-Übermittlung

„Wie bei Börsenkursen im Ticker – so etwas in der Art könnte es sein. Irgendeine Form von Nachrichten-Übermittlung. Allerdings gibt es natürlich Grenzen dabei. Die Innenseite von Halo dürfen wir dafür nicht nutzen, weil der Fahrer keinesfalls abgelenkt werden soll“, sagte Brown weiter. In den Formel 1 Foren ist bereits zu lesen, dass die Fahrer von dieser Neuerung mit Sicherheit abgelenkt werden und es deshalb abzulehnen ist.

Außerdem könnte man davon ausgehen, dass das neue Element einfach zu einer neuen Werbefläche wird. Die Formel 1 ist in puncto Vermarktung zwar noch etwas hinten nach, bekommt aber nun durch die neuen Formel 1 Besitzer einen Schwung in die richtige Richtung. Die Ingenieure die sich solche Neuerungen überlegen, haben übrigens einen der beliebtesten Formel 1 Jobs. Das Problem dabei ist: Die allerwenigsten schaffen tatsächlich den Sprung in die Königsklasse des Motorsports.

Saisonstart im März

Nach den Testfahrten in Barcelona startet die Formel 1 traditionell ihre Rennen in Melbourne. Am Rennwochenende vom 23. bis zum 25. März 2018 ist der Grand Prix in Australien und begeistert Jahr für Jahr Millionen von Menschen. Zur Einstimmung darauf können wir euch die Quoten der Formel 1 Wettanbieter nur ans Herz legen. Dort kann man erkennen, wem die Buchmacher welche Platzierung zutrauen. Aktuell ist es wenig überraschend, dass Lewis Hamilton die schlechtesten Quoten auf den Weltmeister-Titel hat. Der Brite hat schließlich in der Saison 2017 absolut dominiert.

Magnussen glücklich über Haas-Engagement

Nach seinem ersten Jahr bei Haas F1 hat Kevin Magnussen gegenüber „Motorsport-Total.com“ eine positive Bilanz gezogen. Der Däne fühlt sich bei den Amerikanern endlich in der Königsklasse „angekommen“. Natürlich ist es möglich, dass man den Former 1 Fahrer auch einmal live erlebt. Hier gibt es Informationen zu den Formel 1 Tickets.

Schwierige Phasen bei McLaren und Renault

Der 25-jährige bestritt 2017 sein drittes Jahr in der Formel 1, sein erstes bei Haas. Gegenüber seinen bisherigen Station McLaren und Renault verspürt Magnussen laut eigener Aussage „keinen negativen Druck mehr“. Der Genuss am Rennfahren stehe beim kleinen Rennstall wieder im Vordergrund, so Magnussen. Sportlich verlief das erste gemeinsame Jahr nicht wie erhofft.

Magnussen unterlag seinem Teamkollegen Romain Grosjean nach Punkten und im Qualifying-Duell klar, dazu kam oftmals Kritik an seiner Fahrweise auf. Einige Fahrerkollegen beschwerten sich öffentlich über den Dänen, der führ seine harte Gangart bekannt ist. Kritik, die Magnussen nicht kümmert – solange sein Team mit ihm zufrieden ist, werde er „weitermachen wie bisher“. Als großes Ziel gibt er das Engagement in einem Top-Team an, bis dahin wolle er „für Haas Vollgas geben“.

Der einst als Supertalent gehypte Sohn von Ex-Rennfahrer Jan Magnussen begann seine F1-Karriere 2014 bei McLaren und erreichte beim Debüt in Australien sensationell Rang zwei. Die weitere Saison verlief durchwachsen, weshalb der damals 22-jährige sein Cockpit am Jahresende für Fernando Alonso räumen musste. Nach einem Jahr als Testfahrer wechselte er 2016 zu Renault, das Engagement bei den Franzosen endete aber in einer Enttäuschung. Magnussen litt unter einem nicht konkurrenzfähigen Boliden sowie unter Motivationsproblemen und verließ das Werksteam nach nur einem gemeinsamen Jahr, um bei Haas anzuheuern.

Haas will 2018 in die Erfolgsspur

Der Rennstall von Gene Haas will 2018 einen Schritt nach vorne gehen. Nachdem die vergangene Saison gut begann, rutschte der US-amerikanische Rennstall im Laufe des Jahres ins hintere Mittelfeld und verpasste den angestrebten siebten Platz bei den Konstrukteuren. In der kommenden Saison soll die Weiterentwicklung verbessert werden, auch die beiden Fahrer stehen vermehrt im Fokus.

Harte Piquet-Kritik an Alonso

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet hat in einem Interview mit den Fernsehsender ‚La Sexta‘ scharfe Kritik an Fernando Alonso geübt. Piquet wirft dem Spanier vor, in der Vergangenheit viele sportliche Erfolge weggeworfen zu haben. Das hätte auch bessere Formel 1 Quoten gebracht. Der Spanier ist aber zumeist bei den Nicht-Favoriten eingestuft.

Alonso Pit-Stop Renault

Alonso zurück zu Renault? Wikimedia, Bert van Dijk (CC BY-SA 2.0)

Alonso zu egoistisch?

Der Brasilianer bezieht sich damit auf das Verhalten Alonsos in den vergangenen Jahren. Der Asturier gilt als egoistische Diva, besonders in schwierigen Phasen verhielt sich der zweifache Weltmeister nicht immer teamdienlich. Für Piquet ein Anlass zum verbalen Rundumschlag: „Alonso hatte die Gelegenheit, fünf WM-Titel zu gewinnen, aber die Wahrheit ist: wo immer er auftaucht, bricht ein Fiasko aus.“ Die Frage wer wird Formel 1 Weltmeister 2018 kann Piquet aber dennoch nicht beantworten.

Tatsächlich hinterließ der zweimalige Weltmeister bei seinen bisherigen Stationen oft verbrannte Erde. Seine erste McLaren-Ära endete im Streit mit Teamchef Ron Dennis nach nur einem Jahr, bei Ferrari gelang ihm in fünf Saison kein WM-Titel, weshalb er das Team nach lauter werdender Kritik Ende 2014 verließ. Bei seinem McLaren-Comeback fiel der Asturier bisher mehr durch höhnische Boxenfunks als sportliche Leistungen auf.

Fahrerisch hält Piquet Alonso nach wie vor für Extraklasse und „auf einem Niveau mit Lewis Hamilton“. Im Weg stehe sich der stolze Spanier durch sein intrigantes Verhalten selbst. Auch an Alonso-Berater Flavio Briatore lässt der Brasilianer kein gutes Haar. Bereits in der Vergangenheit war das Verhältnis angespannt, besonders seit „Crash-Gate“ in Singapur 2008, als Piquets Sohn Nelson junior auf Briatores Anweisung sein Auto absichtlich in die Mauer lenken musste, um Alonsos Sieg zu ermöglichen. 2009 flog der Skandal auf und Piquet musste ebenso seinen Platz räumen wie Briatore.

Auch Piquet kein Kind von Traurigkeit

Dass ausgerechnet der dreimalige Champion Alonsos teaminternes Verhalten kritisiert entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Piquet galt während seiner aktiven Zeit als „Bad Boy“ im Fahrerlager und war unter Kollegen nicht besonders beliebt. Besonders seine Fehde mit Williams-Teamkollege Nigel Mansell wär legendär, den schnelleren Briten brachte er durch diverse Scharmützel neben der Piste aus der Konzentration.

Hagawa kritisiert Motorenregeln

Yusuke Hagawa, ehemaliger Projektleiter von Honda, hat sich negativ über die ab 2018 geltenden Motorenregelungen geäußert. Im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ kritisierte er die Entscheidung, das Motorenlimit erneut herunter zusetzten. Ob es noch weitere Formel 1 Regeländerungen geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Honda Formel 1 Motor

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 3.0)

Nur mehr drei statt vier Antriebseinheiten

Die bisher geltenden Regeln, wonach ein Fahrer pro Saison nur vier Motoren verwenden durfte, ehe eine Strafversetzung folgte, werden 2018 nochmal verschärft. So müssen die Piloten mit nur drei Triebwerken durch das Jahr kommen – eine Mammutaufgabe, wie Hagawa findet. Besonders Honda hatte in den vergangenen Jahren mit Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen. Nach dem Wiedereinstieg 2015 gelang es den Japanern in drei Saison bei McLaren nicht, die Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, was man auch bei den Formel 1 Quoten sehen konnte.

Für 2018 ist ein totaler Neuanfang geplant, der mit dem Wechsel zur Scuderia Toro Rosso und der Ablöse Hagawas soll ein frisches Motorenkonzept her. Der Ex-Projektleiter der Japaner sieht für das Schwesterteam von Red Bull einen Wettbewerbsnachteil: „Es wird sehr schwierig für uns, das Ganze ist eine knifflige Angelegenheit.“

Doch nicht nur für Honda sei die Reglementverschärfung nachteilig, auch Renault dürfte damit zu kämpfen haben. Die Franzosen standen in der vergangenen Saison unter Beschuss, weil das Werksteam und die Kundenteams von Red Bull mit vielen Defekten zu kämpfen hatten. Wie Honda hat auch Renault vorrangig ein Leistungsdefizit, das nur durch höhere Drehzahlen und einer damit einhergehenden Häufung von Problemen ausgeglichen werden kann. Hagawa kritisiert die großen Hersteller Mercedes und Ferrari – beide votierten für weniger Antriebseinheiten, um speziell gegenüber Konkurrent Red Bull einen Vorteil zu wahren. Auch die Argumentation der FIA, dass weniger Motoreneinheiten weniger Kosten verursachen, kann der Japaner nicht nachvollziehen.

Strafen-Farce in Monza

Hagawa ist nicht der Erste, bei dem die Reglementänderungen nicht gut ankommen. Red Bull-Teamchef Christian Horner kritisierte die FIA ebenfalls scharf, auch einige Fahrer äußerten Bedenken. Besonders der GP von Italien im Vorjahr war Anlass für heftige Debatten, da mehr als die Hälfte des Starterfelds Grid-Strafen für das Tauschen von Motorenkomponenten erhielt.