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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Haas fordert Budget-Limit

Die Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media hat bisher für eine Aufbruchstimmung gesorgt und wird im Fahrerlager positiv bewertet. Gene Haas, Teamgründer und Chef von Haas F1, äußert nun aber Kritik an den amerikanischen Besitzern. Gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘ sagte der US-Amerikaner, dass eine Budgetobergrenze lieber früher als später eingeführt werden sollte. In unserer Formel 1 App kannst du übrigens gerne weiterer solcher News lesen.

Chancengleichheit für kleine Teams

Haas gehört zu den finanzschwächsten Teams der Königsklasse und will den Vorteil der großen Teams minimieren. Der Hinweis von Liberty, noch bis 2020 an die von Bernie Ecclestone abgeschlossenen Verträge gebunden zu sein, hält Haas für eine Ausrede, um einer unangenehmen Streitfrage aus dem Weg zu gehen. Ross Brawn äußerte sich zuletzt zwar gesprächsbereit, eine baldige Einführung eines Budget-Limits scheint aber trotzdem unwahrscheinlich. Auf die F1 Weltmeister Wetten im Jahr 2017 hat das natürlich keine Auswirkung.

Besonders die finanzstarken Rennställe wie Ferrari, Mercedes oder Red Bull haben kein Interesse daran, Abstriche zu machen und damit die Entwicklung zu gefährden. Für Haas ist klar, dass sich die Großen erneut querlegen werden, sieht aber langfristig keine andere Lösung, um eine faire Chancengleichheit, die sich im Übrigen auch Liberty Media zum Ziel gesetzt hat, zu erreichen. Die Debatte um Kostenlimits ist keineswegs neu, schon seit Jahren fordern kleinere Teams mehr Anteile aus dem Geldtopf der Formel 1. Der fühere FIA-Präsident Max Mosley stand Ende der 2000er-Jahre kurz vor der Einführung einer Budgetobergrenze, scheiterte aber schließlich an der Macht der großen Teams, die sogar mit einer eigenen Rennserie drohten.

Wenig Geld für Haas

In letzter Zeit war die Debatte etwas auf Eis gelegt, nun aber fordert Haas die Liberty-Funktionäre auf, Taten sprechen zu lassen und für mehr Fairness zu sorgen. Besonders sein junger Rennstall, erst seit 2016 in der Königsklasse aktiv, leidet unter dem aktuellen System, da Teams erst ab einer gewissen Zeit überhaupt Geld von der FIA beziehen. Haas bekommt derzeit vom Weltverband keinen Cent, während Spitzenreiter Ferrari jährlich 180 Millionen Euro kassiert.

Williams-Test für Kubica

Was im Sommer noch von vielen im Paddock ins Reich der Fabeln verwiesen wurde, könnte tatsächlich Realität werden: Ein Formel-1-Comeback von Robert Kubica 2018 bahnt sich an! Am Mittwoch absolvierte der 32-jährige in Silverstone einen kompletten Testtag für Williams.

Test im 2014er-Modell

Da Tests im aktuellen Auto während der Saison verboten sind, pilotierte der Pole einen FW36 aus der Saison 2014. Genauere Informationen über Zeiten sowie Rundenanzahl sind nicht bekannt, laut den Verantwortlichen aus Grove ist der Test aber positiv verlaufen. Obwohl Williams nicht bekanntgab, für welchen Zweck der Probelauf durchgeführt wurde, ist klar, dass die Briten ein Engagement Kubicas in Betracht ziehen. Eine weitere Chance soll der WM-Vierte von 2008 bereits kommende Woche erhalten, wenn er am Hungaroring in Budapest ins Lenkrad greift. Somit gehört er natürlich auch zu jenen Menschen, die einen der beliebtesten Formel 1 Jobs haben.

Im Zuge dieses Tests wird auch der aktuelle Williams-Ersatzfahrer Paul di Resta die Möglichkeit bekommen, sich für ein Stammcockpit 2018 zu empfehlen. Aktuell ist der Platz beim achtmaligen Konstrukteursweltmeister der einzige, der noch nicht besetzt ist. Während Youngster Lance Stroll nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile vielversprechende Leistungen abliefert und damit gesetzt ist, wird Routinier Felipe Massa seine Karriere mit großer Wahrscheinlichkeit beenden. Da Williams neben dem unerfahrenen Stroll einen Fahrer mit Formel-1-Erfahrung haben möchte, dürfen sich sowohl Kubica als auch di Resta Chancen ausrechnen.

Fitness bleibt Unsicherheitsfaktor

Hinter der Einsatzfähigkeit des Polen stehen allerdings nach wie vor Fragezeichen. Nach seinem schweren Rallye-Unfall im Jänner 2011, bei dem er um ein Haar seine rechte Hand verlor und der seine Karriere in der Königsklasse vorläufig beendete, zeigt sich Kubica zwar gut erholt und voller Zuversicht, ob der Pole aber tatsächlich in der Lage ist, auf höchstem Niveau zu agieren und Renndistanzen zu bestreiten, gilt als ungewiss. Offenbar hat er die Williams-Verantwortlichen aber immerhin davon überzeugt, ihm einen weiteren Testlauf zu gewähren und seine Qualitäten zu zeigen.

Hinweis der Redaktion: Wenn du Interesse an MotoGP Wetten hast, dann kannst du dich auf dieser Seite natürlich auch gerne einmal umsehen.

Quoten zum GP von Austin

Die Spannung könnte im Moment fast nicht größer sein. Lewis Hamilton und Sebastian Vettel haben sich in der gesamten Formel 1 Saison 2017 heftig duelliert. Zwar hat der Brite aktuell wohl die besseren Karte aber das Rennen ist für Vettel noch nicht gelaufen. Beim Formel 1 Grand Prix der USA 2017 werden die Karten einmal mehr neu gemischt. Eines sollte aber nahezu klar sein. Wenn Lewis Hamilton gewinnen sollte und Vettel nicht mindestens auf dem Podium landet, wird es für den vierfachen Weltmeister Vettel wohl ganz schwierig bis unmöglich. Wir haben uns die Tipico Quoten für das aktuelle Rennen angesehen.

Tipico Quoten F1 GP Austin 2017

Vettel muss in Austin liefern!

Vor dem GP von Austin 2017 hat Hamilton exakt 59 Punkte Vorsprung auf Sebastian Vettel. Damit ist es auch nicht überraschend, dass die Formel 1 Wettanbieter Hamilton auch als Favorit für den Sieg in den USA einstufen. Neben der Tatsache, dass Hamilton gleich vier der letzten fünf Rennen gewinnen konnte, hat der 32-Jährige auch noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: Er hat auch vier der letzten fünf Rennen in den USA gewonnen, davon die letzten drei Jahre en suite.

Sebastian Vettel hat im Vorfeld des Rennens ein sehr großes Problem: Wenn Hamilton „nur“ 16 Punkte mehr holt als Vettel, dann ist der Brite schon vor den letzten drei Rennen Formel 1 Weltmeister 2017. Nach dem Rennen in den USA geht es übrigens noch in Mexiko, Sao Paulo und Abu Dhabi in die letzten drei Grand Prixs des Jahres 2017. Im Anschluss daran beginnt die Pause bis zur nächsten Saison, die traditionell wieder in Australien beginnt.

Zeichen gegen Brustkrebs in Austin

Beim GP der USA 2017 gibt es vom Reifenhersteller Pirelli übrigens ein tolles Zeichen. Das Unternehmen lässt die Formel 1 Reifen für diesen GP in der Farbe pink vom Band, um ein Zeichen gegen Brustkrebs zu setzen. Der Oktober ist demnach auch der Monat der Brustkrebs-Prävention. Alleine in den USA erkranken 200.000 Menschen pro Jahr an der Krankheit.

Sainz ab Austin im Renault

Nachdem Renault Carlos Sainz von Toro Rosso loseisen konnte, rechnete man ursprünglich damit, dass der Spanier ab 2018 bei den Franzosen ins Cockpit steigt. Im Rahmen des Großen Preis von Japan in Suzuka wurde allerdings bekannt, dass Sainz bereits beim nächsten Rennen in den USA anstellte des bisher glücklosen Jolyon Palmer in das gelbe Auto steigen wird. Somit hat Sainz einmal mehr einen der begehrtesten Formel 1 Jobs die es gibt.

Renault unter Druck

Da Palmer in dieser Saison erst ein Ergebnis in den Punkten vorweisen kann (Platz sechs in Singapur) und Renault aktuell nur auf Platz acht in der Konstrukteurswertung liegt, beschloss das Team nun, Palmer eine Abfindung in Millionenhöhe zu bezahlen und dadurch den Platz für den schnelleren Sainz freizumachen.

Für den 23-Jährigen, der trotz des Wechsels ein Mitglied des Red Bull-Fahrerprogramms bleibt und bei Bedarf 2019 für das Werksteam der Bullen an den Start gehen könnte, bietet sich dadurch die Möglichkeit, das Renault-Team schon früher als geplant kennenzulernen. Bei den Franzosen erhofft man sich, dass Sainz seinen neuen Teamkollegen Nico Hülkenberg unter Druck setzen kann, da dem Briten Palmer dies nicht gelungen war. Für Palmer bedeutet das frühzeitige Aus wohl auch das vorläufige Ende seiner Formel-1-Karriere, da er im nächsten Jahr bei der Cockpitvergabe leer ausgehen wird.

Buemi vor Comeback?

Für Toro Rosso könnte der vorzeitige Vollzug ebenfalls Kopfschmerzen bedeuten. Ursprünglich war geplant, dass Sainz und Youngster Pierre Gasly in Austin starten. Neben dem Spanier kann aber auch der Franzose nicht starten, da Honda darauf besteht, ihn beim Saisonfinale der japanischen Super Formula einzusetzen, wo er noch beste Chancen auf den Titel hat. Während Sainz aller Voraussicht nach durch Daniil Kvyat ersetzt wird, der bereits 14 Saisonrennen für die Scuderia bestritt, ist der zweite Platz noch zu vergeben.

Da Red Bull außer Gasly keine weiteren Junioren im Kader hat, die bereits die nötige Reife für die Königsklasse besitzen, könnte es zu einem spektakulären Comeback kommen: Formel-E-Champion Sebastien Buemi, von 2009 bis 2011 bei Toro Rosso und noch immer tief mit Red Bull verwurzelt, könnte vorübergehend in die Formel 1 zurückkehren. In den Formel 1 Weltmeister Quoten ist übrigens schon fast alles entschieden. Geht es nach den Buchmachern, so wird Lewis Hamilton der nächste F1 Weltmeister sein.

Ricciardo kokettiert mit Wechsel

Bisher läuft die Saison für Daniel Ricciardo wie am Schnürchen: Acht mal stand der Red Bull-Pilot bereits am Podium, in Baku konnte er sogar den Sieg erringen. Im Vergleich zu Teamkollege Max Verstappen hat der Australier deutlich mehr WM-Punkte auf dem Konto und ist aktuell Gesamt-Vierter. Für das nächste Jahr fordert Ricciardo allerdings eine Steigerung seines Rennstalls, da er endlich um den WM-Titel mitkämpfen will. Für die Formel 1 Wettanbieter wäre dieser Wechsel natürlich auch eine interessante Sache, zumal Ricciardo als einer der besten F1 Fahrer auf dem Planeten gilt.

Red Bull heuer mit Problemen

Heuer hatte Red Bull erhebliche Startschwierigkeiten und konnte lange Zeit nicht mit Ferrari und Mercedes mithalten. Sollten die Bullen auch 2018 den Saisonbeginn verschlafen und erneut nicht um den Titel fighten, könnte Ricciardo das Weite suchen. Wie auch Teamkollege Verstappen betonte der Australier zuletzt mehrmals, dass er sich einen Abschied von Red Bull durchaus vorstellen könnte, sollte der Rennstall nicht in der Lage sein, ihm ein siegfähiges Paket zu schnüren.

Während Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko Verstappen als „unverkäuflich“ bezeichnete, scheint ein Wechsel von Ricciardo wahrscheinlicher. Der 28-jährige genießt zwar hohes Ansehen bei den Verantwortlichen, steht aber in Sachen Aufmerksamkeit im Schatten von Supertalent Verstappen. Durchaus möglich, dass sich der Australier für 2019 nach Alternativen umsieht. Zuletzt war durchgesickert, dass Renault Ricciardo gerne verfpflichtet hätte, scheiterte aber am Red Bull-Veto und holte stattdessen Carlos Sainz. 2019 könnte der Australier hingegen wieder eine Option werden, womöglich sogar im Tausch mit dem Spanier. Bei Mercedes könnte eine Tür aufgehen, falls Valtteri Bottas im nächsten Jahr die Bosse nicht überzeugen kann, Lewis Hamilton steht kurz vor eine Vertragsverlängerung.

Ricciardo träumt von Ferrari

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Engagement bei Ferrari. In der Vergangenheit betonte Ricciardo mehrfach, wie sehr er das italienische Traditionsteam schätzt. Während Sebastian Vettel, den der Australier noch aus gemeinsamen Red Bull-Tagen kennt, gesetzt ist, könnte Kimi Räikkönen die Handschuhe nach der Saison 2018 an den Nagel hängen. Durchaus möglich, dass die Scuderia Ricciardo gerne als Nachfolger für den Finnen verpflichten würde.