Schell hat Ferrari geholfen

Ferrari hat von der Saison 2014 zur Saison 2015 einen großen Schritt nach vorne gemacht. Und auch während der laufenden Saison hat die Scuderia noch einmal deutlich zugelegt. Gängig wurde dies zwei Faktoren zugeschrieben: Das Team hat einen sehr guten Job bei der Entwicklung gemacht – und der Wechsel von Fernando Alonso und Sebastian Vettel im Cockpit des ersten Ferraris hat sich voll ausgezahlt. Der Deutsche gilt als der sehr viel bessere „Entwickler“ als der Spanier. Vettel ist Perfektionist.

Sebastian Vettel im Ferrari

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 2.0)

Schell hat Ferrari eine halbe Sekunde schneller gemacht

Nun ist allerdings herausgekommen, dass die Steigerung Ferraris über die Saison vor allem auch Kraftstoffhersteller Schell geschuldet ist. Auch dort hat man entwickelt und seine Formel zunehmend verbessert sowie sie immer weiter an die Bedürfnisse des Ferrari-Motors angepasst. Das Ergebnis: Das Auto wird im Durchschnitt eine halbe Sekunde pro Runde schneller – in der Formel 1 ist das eine kleine Welt.

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Insgesamt brachte Schell während des Jahres fünf neue Spritmischungen an die Kurse. Man habe schon immer geplant, mit Ferrari „2015 ein aggressives Entwicklungsprogramm zu verfolgen“, heißt vom Benzinhersteller zu Begründung. Und auch die weiteren Sätze von Schell wird man bei der Scuderia sehr gerne zur Kenntnis nehmen: Man wolle und werde mit seinen Anstrengungen nicht nachlassen, so das Innovationsmanagement des Sprit-Produkten, sodass Ferrari 2016 endlich die Chance habe, an Mercedes dauerhaft vorbeizuziehen.