Vettel will 2019 zurückschlagen

Obwohl Sebastian Vettel in dieser Saison fünf Rennen gewinnen konnte und damit wie im Vorjahr Vizeweltmeister wurde, blickt der 31-jährige Deutsche auf ein enttäuschendes Jahr zurück. Das große Ziel, es seinem Idol Michael Schumacher gleichzutun und mit Ferrari Weltmeister zu werden, verpasste der Vierfach-Champ auch heuer. 2019 will sich Vettel den Traum vom Titel in Rot endlich erfüllen. Die F1 Weltmeister Quoten findest du natürlich bei uns.

Aus den Fehlern gelernt?

Für den Heppenheimer ist klar, dass sowohl er als auch sein Team heuer nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben. „Wir waren insgesamt einfach nicht schnell genug und haben ncht alles rausgeholt“, bilanziert der 52-malige GP-Sieger und verweist besonders auf die zweite Saisonhälfte, in der Mercedes der Scuderia meist davonfuhr. Auch mit seiner eigenen Vorstellung hadert Vettel, im Gegensatz zu seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton habe er „nicht immer eine optimale Leistung abgerufen“. Die teilweise harsche Kritik von Experten und Fans will sich der Ex-Weltmeister nicht zu Herzen nehmen „Du bist nie so schlecht, wie sie sagen, aber auch nie so gut“, so das Credo des zweifachen Familienvaters.

Für die kommende Saison sieht Vettel sein Team gut gerüstet. „Wir haben aus der Krise im Herbst viel gelernt und werden versuchen, es nächstes Jahr besser zu machen“, hofft „Super Seb“. Nach zehn Jahren ohne Titelgewinn steht nicht nur Ferrari unter Druck, auch der jüngste Weltmeister aller Zeiten steht vor einer entscheidenden Saison. Sollte es ihm nicht gelingen, Neo-Teamkollege Charles Leclerc im Griff zu haben, könnten die Roten auf den 20-jährigen Monegassen setzen. Schon einmal wurde Vettel als vermeintliche Nummer eins von einem jungen Stallgefährten in den Schatten gestellt – 2014 verließ er Red Bull Racing nach einer klaren Niederlage gegen Daniel Ricciardo.

Hätten Alonso und Hamilton den Titel geholt?

Zuletzt gab es mit Flavio Briatore und Luca di Montezemolo prominente Kritiker. Der extravagante Ex-Benetton-Teamchef äußerte, dass sein Schützling Fernando Alonso im Ferrari den Titel gewonnen hätte. Ähnlich äußerte sich di Montezemolo, von 1973 bis 2014 Chef in Maranello, der glaubt, Mercedes-Pilot Hamilton hätte auch in der roten Göttin triumphiert.