Michael Schumacher nach Skiunfall im Koma

Michael Schumacher

Bangen um das Leben von F1 Star Michael Schumacher

Nach seinem Sturz in den französischen Alpen, bangt die Formel 1 Gemeinde um den Weltmeister Michael Schumacher. Der F1 Star war beim Ski fahren gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geschlagen. Im Moment befindet sich der ehemalige Rennfahrer im künstlichen Koma in einer Klinik in Grenoble. In der Nacht auf heute wurde Michael Schumacher bereits zum zweiten Mal operiert. Laut Berichten des französischem Mediums ledauphine.com werden folgende Ärzte und Spezialisten bei der für 11 Uhr angesetzten Pressekonferenz zum Gesundheitszustand des ehemaligen Formel 1 Profis sprechen: Marc Penaud, der stellvertretende Direktor des CHU; Professor Jean-François Payen, Leiter der Anästhesiologie; Professor Emmanuel Guy, Chef der Neurochirurgie und Professor Chabardes, Neurochirurg. Die Pressekonferenz wurde von zahlreichen TV-Sendern live übertragen.

Tweets von F1 Kollegen und andere Social Media News

Während es von vielen Rennfahrkollegen via der sozialen Medien Zuspruch gibt und viele aufmunternde Worte an die Familie versandt werden gibt es leider auch wieder schwarze Schafe die schon jetzt aus dem Unglück des Profisportlers Kapital schlagen möchten. So kursiert bereits eine Meldung zum Tod von Michael Schumacher auf der Plattform Twitter. Eine Geschmacklosigkeit sondergleichen denkt man an die Angehörigen und die Familie die um das Leben des 44-jährigen bangen.

 

 

Weitere Meldungen und Liveticker

Focus.de und weitere Medien berichten über weitere Entwicklungen im Liveticker. Auch auf Twitter finden sich zahlreiche Meldungen aller großen deutschen Medien die im Minutentakt eintreffen.

Unser Team drückt dem ehemaligen F1 Rennfahrer fest die Daumen und hofft auf einen möglichst guten Ausgang des Dramas!

 

Foto von Mark McArdle

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Der große Preis von Brasilien: Vorschau auf das Formel 1 Rennen in Sao Paulo

Vom 22. bis zum 24. November gastiert die Formel 1 zum Saisonfinale 2013 in Brasilien. Auf dem Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo sind insgesamt 71 Runden zu absolvieren. Die Strecke hat eine Länge von 4,3 Kilometern. Es ergibt sich eine Renndistanz von rund 305 Kilometern. Das Qualifying findet am 23. November um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt. Rennstart ist am 24. November ebenfalls um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Die Besonderheiten der Strecke in Sao Paulo

Bild vom Formel 1 Grand Prix in Sao Paulo, Brasilien im Jahr 2012Der Kurs in Brasilien wird häufig auch als „Interlagos“ bezeichnet, was „zwischen den Seen“ bedeutet und andeutet, wo der Kurs errichtet wurde. Die Strecke ist aufgrund der hohen Temperaturen sowie der ausgesprochen hohen Luftfeuchtigkeit ausgesprochen anstrengend. Zudem wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was eine große Belastung für die Nacken der Fahrer darstellt. Hinzu kommen zahlreiche Unebenheiten im Belag des Kurses, der seit 1973, welche das Nackenproblem weiter verschlimmern.

Die Abstimmung auf dem Kurs ist schwierig. Zum einen handelt es sich um eine Berg- und Talbahn, zum anderen verfügt Interlagos über zwei sehr lange Geraden, jedoch auch ein intensives Geschlängel enger Kurven. Durch die immer wieder auftretenden Regenfälle wird die Strecke zwischen den Trainings und dem Rennstart zudem oft grün. Dies bedeutet, sie ist abgewaschen und die Piloten gehen ohne genaue Daten auf die Straße, wie sich ihr Fahrzeug eigentlich jetzt verhält. Dies führt dazu, dass die Teams und Piloten nicht gerne nach Brasilien reisen.

Die Favoriten für das F1 Rennen

Vor allem die beiden Red Bull Piloten sind favorisiert, konnten sie doch in Sao Paulo drei der letzten vier Rennen gewinnen. Insbesondere Mark Webber scheint die Strecke zu liegen, siegte er hier doch 2009 und 2011. Zudem wird der Australier in dem letzten Formel 1 Rennen seiner Karriere hoch motiviert sein. Sebastian Vettel wird alles daran setzen, das wohl stärkste Jahr seiner Karriere gebührend zu krönen. Vorjahresieger Jenson Button dürfte kaum eine Chance haben, zu schlecht geht der McLaren in dieser Saison. Spannend dürfte auch zu beobachten sein, wie sich Felipe Massa im Ferrari schlägt. Brasilianer in Brasilien sind besonders stark. Massa konnte das Rennen zudem bereits zwei Mal gewinnen. Außerdem hält er den Pole-Rekord in Interlagos.

Die wichtigsten News vor dem Start

Es ist zugleich Massas letztes Rennen für Ferrari und damit wohl vorerst auch das letzte Mal, dass der 32-Jährige zumindest auf dem Papier ein Fahrzeug hat, mit dem er auch gewinnen kann. In der kommenden Saison wird Massa für das Williams-Team fahren. Er ersetzt hier Pastor Maldonado, der noch kein neues Cockpit gefunden hat.

Sein vorerst letztes Rennen zumindest für seinen derzeitigen Arbeitgeber fährt laut britischer Medien auch Sergio Perez. McLaren feuert den Mexikaner demnach nach einem ausgesprochen enttäuschenden Jahr und vergibt das Cockpit an den talentierten Kevin Magnussen. Teamchef Martin Whitmarsh dementierte das auch nur sehr halbherzig. Man habe noch keine Fahrerpaarung für die neue Saison bestimmt, ließ der Brite wissen. Auch der als gesetzt geltende Brite Jenson Button könne sich noch nicht ganz sicher sein, im kommenden Jahr wieder im Cockpit zu sitzen.

USA-Grandprix Austin 2013

Vom 15. bis zum 17. November gastiert die Königsklasse des Motorsports in den USA. Seit 2012 ist dabei der Circuit of the Americas in der texanischen Hauptstadt Austin der Austragungsort des Rennens. An eine Rückkehr nach Indianapolis war nach dem Skandal-Grandprix des Jahres 2005, als nur sechs Fahrzeuge das Rennen bestritten, nicht zu denken. Das Qualifying beginnt am 16. November um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Rennstart ist am 17. November um 20 Uhr MESZ.

Die Strecke in Austin

Formel 1 Grandprix von Austin USADer Circuit of the Americas ist 5,5 Kilometer lang. Kennzeichen der Strecke sind die zwei langen Geraden sowie die Mischung schneller Kurven sowie der Haarnadelpassagen am Ausgang der Geraden. Den Rundenrekord hält der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel mit seinem Red Bull. Er fuhr 1:39:347. Sieger im Jahr 2012 war Lewis Hamilton. Der heutige Mercedes-Pilot war damals noch für McLaren aktiv. Genau wie im Vorjahr werden auch 2013 wieder 56 Runden gefahren.

Die vermutliche Renn-Strategie

Der häufige Wechsel zwischen schnellen und langsamen Passagen beansprucht die Reifen eigentlich zu stark dafür, um mit nur einem Boxenstopp ins Ziel zu kommen. Vermutlich sind deshalb zwei oder sogar drei Pitstops zu erwarten – insbesondere dann, wenn es wieder zu „taktischen Safety-Cars“ kommen sollte, wie Vettel im Jahr 2012 kritisierte. Die Toppiloten werden sich vermutlich auf der weicheren Reifenmischung qualifizieren, dann einen kurzen Sprint fahren, die härteren Reifen aufziehen und etwa zum letzten Renndrittel noch einmal wechseln.

Die Favoriten für den Grandprix in den USA

Beim Großen Preis der USA sind alle Entscheidungen bereits gefallen. Vettel ist erneut Fahrer-Weltmeister. Es war sein vierter Titel in Folge. Seine Mannschaft von Red Bull darf zudem auch die Team-Weltmeisterschaft bejubeln. Der Deutsche ist deshalb auch ganz natürlicher Favorit für das Rennen. Im Vorjahr konnte Vettel neben der Pole auch die schnellste Runde fahren. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es in dieser Saison auch kein anderes Fahrzeug, welches sich mit den Red Bulls auf Augenhöhe bewegt. Neben Vettel ist deshalb Mark Webber der Topfavorit auf den Sieg.

Große Hoffnungen dürfen sich vermutlich auch die beiden Mercedes-Piloten Niko Rosberg und Lewis Hamilton machen. Die Form der Silberpfeile zeigte in den vergangenen Rennen deutlich nach oben. Beide Piloten bewiesen außerdem im Vorjahr, dass ihnen die Strecke liegt. Mercedes möchte sich außerdem unbedingt in der Teamwertung vor Ferrari qualifizieren und hat diese Saison deshalb – anders als die Scuderia – noch nicht abgeschrieben.

Kein Raikkonen: Die Top News vor dem Start

Eigentlich müsste auch Kimi Raikkonen als Favorit genannt werden. Denn der Finne, der momentan noch im Lotus sitzt und im nächsten Jahr für Ferrari ins Lenkrad greifen wird, ist immer für einen Gradprix-Sieg gut. Doch für den Weltmeister des Jahres 2007 ist die Saison zuende. Offiziell hindert ihn eine Rückenverletzung am Weiterfahren. Ersetzen wird ihn der Italiener Davide Valsecchi, heißt es. Der Finne selbst erklärte, er beende die Saison schon jetzt, weil er kein Risiko für das kommende Jahr eingehen wolle. Es ist kein Geheimnis, dass ihm die Verletzung aber doch gelegen ist. Raikkonen ist seit der Bekanntgabe seines Wechsels zur Ferrari mit seinem derzeitigen Arbeitgeber zerstritten. Es geht vor allem um ausstehende Gehaltszahlungen. Der Finne hatte deshalb sogar laut über einen Streik nachgedacht.

Für Schlagzeilen vor dem Rennen in den USA sorgte auch einmal mehr Sebastian Vettel. Nach seinem viertel Titel legten verschiedene Experten dem Wahl-Österreicher erneut einen Teamwechsel ans Herz, denn „nur so könne er ein ganz Großer“ werden. Vettel wiegelte ab und schwörte Red Bull die Treue. Ein Wechsel komme für ihn nicht in Frage, erklärte der 26-Jährige. Die „kritischen Stimmen würden auch bei einem Teamwechsel nicht verstummen“, so Vettel. Er werde deshalb auch in den kommenden Jahren für Red Bull ins Lenkrad greifen und versuchen, weiter erfolgreich zu fahren. Denn Anfang, davon darf man wohl ausgehen, wird er in den USA machen wollen.

Vorschau Grand Prix von Japan am 13.Oktober 2013

Die Formel 1 macht diese Woche halt in Japan. Das Rennwochenende in Suzuka startet am Freitag, 11. Oktober mit dem ersten freien Training. Es wird den ersten Hinweis darauf geben, wie das Rennen am Sonntag verlaufen wird. Gespannt darf man auf das Qualifying am Samstag sein. Topfavorit ist zweifelsohne der Deutsche Sebastian Vettel, der in Japan bereits seinen vierten WM-Titel fixieren kann. In den letzten fünf Rennen konnte lediglich Lewis Hamilton den 26-Jährigen die Pole Position entreißen.

Am Sonntag den 13. Oktober starten die Formel-1 Boliden um 8 Uhr MEZ in den Grand Prix von Japan. Die große Frage wird sein, ob es der Konkurrenz gelingt die Dominanz Vettels zu durchbrechen und somit die Entscheidung in der Weltmeisterschaft zu vertagen. Der Heppenheimer feierte zuletzt vier Siege en suite und erarbeite sich 77 Punkte Vorsprung auf Fernando Alonso, den zweitplatzierten im WM-Tableau.

 Derzeitiger WM-Stand nach 14 von 19 Rennen.

  1. Sebastian Vettel – 272 Punkte
  2. Fernando Alonso – 195 Punkte
  3. Kimi Räikkönen – 167 Punkte
  4. Lewis Hamilton – 161 Punkte
  5. Mark Webber – 130 Punkte

Formel Eins Grand Prix von Ungarn am 28.7. am Hungaroring

Die Formel 1 macht diese Woche halt in Ungarn. Am mittlerweile legendären Hungaroring findet das zehnte Rennen der Saison statt. Das Rennwochenende wie gewohnt am Freitag, 26. Juli 2013, mit dem ersten freien Training. Es wird einen Hinweis darauf geben, ob die Konkurrenz den favorisierten Red Bull Boliden näher gekommen ist.  Mit Spannung wird das Qualifying am Samstag erwartet. Hier wird es aller Voraussicht nach wieder zu einem Dreikampf zwischen Sebastian Vettel sowie den beiden Mercedes Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton kommen. In den bisherigen Qualifikationen für die Startaufstellung machten sich diese Piloten die Poleposition untereinander aus. Jeder der Drei startete jeweils drei Mal als Erster ins Rennen.

Am Sonntag den 28. Juli starten die F1-Boliden um 14:00 Uhr in den großen Preis von Ungarn. Auf Grund der momentan überlegenen Rennperformence vom Team Red Bull geht Sebastian Vettel als Favorit in den Grand Prix. Der WM-Leader jubelte bereits vier Mal in dieser Saison vom obersten Siegertreppchen. Doch auch seine schärfsten Konkurrenten in der WM-Wertung, Fernando Alonso (Ferrari) und Kimi Räikkönen (Lotus), wollen alles daran setzen den Rückstand auf den 26-jährigen Deutschen zu verkürzen.

 Derzeitiger WM-Stand nach 9 von 19 Rennen.

  1. Sebastian Vettel – 157 Punkte
  2. Fernando Alonso – 123 Punkte
  3. Kimi Räikkönen – 116 Punkte
  4. Lewis Hamilton – 99 Punkte
  5. Mark Webber – 93 Punkte