Formel 1-Rennen in Panama?

Die Königsklasse des Motorsports könnte ihr Expansion 2022 fortsetzen und erstmals ein Rennen in Mittelamerika erhalten. Panama soll offenbar in Verhandlungen mit Liberty Media stehen, um einen Grand Prix in der Hauptstadt auszutragen. Während in panamaischen Medien bereits darüber berichtet wird, haben sich die Formel-1-Verantwortlichen dazu noch nicht geäußert.

Nächster Stadtkurs?

Die Vertreter eines möglichen Panama-GP sollen demnach bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben haben, eine rund fünf Kilometer lange Rennstrecke in Panama City soll derzeit geplant sein. Der Kurs ähnelt jenem in Baku, charakteristisch ist vor allem die lange Start- und Zielgerade. Liberty Media äußerte sich zu den Gerüchten zwar noch nicht, ein Rennen in Mittelamerika würde aber zur Expansionspolitik der F1-Macher passen. Insgesamt sollen bis zu 25 Veranstaltungen pro Saison möglich sein, weshalb die Rennwochenenden ab 2021 von vier auf drei Tage verkürzt werden.

Die Initiatoren in Panama sollen auch beobachten, was mit dem Großen Preis von Mexiko passiert. Das Rennen in der Hauptstadt Mexiko City, das seit 2015 wieder im Rennkalender ist und seitdem als Zuschauermagnet zu den Highlights des Jahres zählt, hat einen Vertrag bis 2022, Gerüchten zufolge könnte sich die Königsklasse dann aber aus dem Autodromo Hermanos Rodriguez verabschieden. Panama wäre dann womöglich der passende Ort, um einen Grand Prix in der Region zu halten. Theoretisch ist ein neues Rennen aber nicht an ein Aus des Mexiko-GP gebunden, da noch drei Plätze bis zu den 25 Wochenenden zu vergeben sind. Bereits in der kommenden Saison finden 22 Rennen statt, so viele wie noch nie zuvor. Neu dabei sind das niederländische Zandvoort, wo bis 1985 bereits zahlreiche Grand Prix ausgetragen wurden, und Debütant Vietnam.

Sollte es tatsächlich zu einem Rennen in Panama City kommen, würde der Kalender auch einen weiteren Stadtkurs erhalten. Aktuell sind dies Baku, Monaco, Singapur und Hanoi, außerdem wird in Melbourne, Montreal, Sotschi und Mexiko City teilweise auf öffentlichen Straßen gefahren.

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