Force India: Windkanal Schuld am miesen Saisonstart

Force India gehört zu den Teams, die in der letzten Saison positiv überraschen konnten. Damals erklärte man diesen Umstand mit dem Mercedes-Motor im Heck der Renner. Der ist jedoch noch immer da, allerdings fährt das Team trotzdem nur hinterher. Die Verantwortlichen des Rennstalls haben nun selbst erklärt, weshalb es bislang so schlecht laufe und man lediglich 17 Zähler (statt 67 Punkte zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr) geholt habe: Schuld ist demnach der Windkanal – bzw. die neuen Regeln über den Windkanal.

Umzug nach Köln ist Auto nicht bekommen

Force India Formel 1 Duo

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 3.0)

Noch im letzten Jahr durften die Teams zwei Windkanäle nutzen. Dies hat sich inzwischen jedoch erledigt. Die neuen Regeln schreiben vor, dass sich jeder Rennstall auf einen Windkanal festlegen muss. Force India entschied sich für seine Anlage in Köln. Das Problem dabei: Bislang hatte der Rennstall überwiegend einen Windkanal in Monaco genutzt. Die gesamte Vorarbeit des aktuellen Fahrzeugs ist dort gemacht worden. Durch die Festlegung auf Köln als alleinigen Standort musste jedoch die gesamte Aero-Abteilung nach Deutschland umziehen. Und dies hat zu heftigen Reibungs- und Leistungsverlusten in der Arbeit an dem Auto geführt – glaubt man zumindest bei Force India.

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Neues B-Auto soll helfen

Damit soll es jedoch bald vorbei sein: Force India hat in Köln inzwischen eine neue Version seines Autos entwickelt, dass es auf den Namen „B“ getauft hat. Dieses soll endlich wieder zu besseren Eregbnissen verhelfen. Man sei „ziemlich sicher, künftig wieder regelmäßig in die Punkte zu fahren“, ließ die Führung des Rennstalls wissen. Die kommenden Läufe werden Aufschluss geben, ob das B-Auto tatsächlich den gewünschten Sprung nach vorne bedeutet.