Hamilton warnt vor Ferrari

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton sieht sein Team trotz des jüngsten Sieges in Belgien gegenüber Titelrivale Ferrari im Hintertreffen. Die Scuderia verfüge über das schneller Auto, besonders die Performance in Spa-Francorchamps beeindruckte,da Mercedes aufgrund der langen Geraden und schnellen Kurven eigentlich klar favorisiert wurde. Sebastian Vettel gelang es aber, das gesamte Wochenende mit Hamilton Schritt zuhalten, was die Formel 1 Buchmacher auch vorausgesagt haben.

Vor allem im Rennen schien Ferrari sogar das bessere Paket zu haben. Mit einem derart engen Zweikampf hatte Hamilton im Vorfeld nicht gerechnet, der Speed der Roten bereitet ihm auch nach seinem Sieg Kopfzerbrechen. In die selbe Kerbe schlug auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der Ferrari einen großen Sprung nach vorne bescheinigte.

Hamilton in der Boxengasse

Abb.1: Wikimedia: Alberto-g-rovi (CC BY 4.0)

Vettel und Räikkönen zuversichtlich

Auch die Scuderia zeigte sich von der eigenen Performance überrascht, viele Experten erwarteten die Italiener auf einem ähnlichen Niveau wie in Silverstone, wo man deutlich hinter Mercedes zurücklag. Dass dem nicht so war, ist mehreren großen Technik-Updates geschuldet: neue Bardgeboards in Ungarn, eine neue Vorderradaufhängung und einen neuen Frontflügel sowie ein überarbeiteter Unterboden in Belgien.

Vettel und Teamkollege Kimi Räikkönen sprachen von deutlichen Verbesserungen und blicken zuversichtlich auf ein heißes Saisonfinish um den Weltmeistertitel. Im Titelkampf seht Vettel auch Valtteri Bottas weiterhin als ernstzunehmden Gegner an, obwohl der Finne nach seinem verkorksten Wochenende in Spa-Francorchamps bereits 41 Zähler hinter dem Deutschen zurückliegt. Bei den Wetten Formel 1 sieht es auch noch danach aus, als würde Bottas im Titelkampf mitmischen können.

Wie geht es weiter?

Beim kommenden Großen Preis von Italien in Monza ist Mercedes erneut in der Favoritenrolle. Dass auf der Ferrari-Hausstrecke Topspeed noch mehr und Abtrieb noch weniger gefragt ist als in Spa, sollte den Silberpfeilen mehr entgegenkommen als den Roten. Beim darauffolgenden Nachtrennen in Singapur hingegen ist wieder Ferrari das Team, das es zu schlagen gilt. Auf Kursen, wo viel Abtrieb und mechanischer Grip gefragt ist sind die Italiener schwer zu biegen, wie die Doppelerfolge in Monaco und Ungarn beweisen. Bei beiden Rennen hatte Mercedes Probleme, hofft aber auf eine Verbesserung, um im WM-Fight gerüstet zu sein.

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