Keine Teamorder bei Mercedes

Toto Wolff Teamchef Mercedes Formel 1

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Aktuell haben mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas noch zwei Mercedes-Fahrer Chancen auf den WM-Titel. Der Führende in der WM-Wertung, Sebastian Vettel, liegt aktuell auf Rang eins, aber mit nur einem Punkt Vorsprung auf Hamilton. Dementsprechend werden sich diese drei Fahrer wohl den Titel ausmachen. Wie es in solchen Situationen üblich ist, gibt es sogenannte Teamorders. Das bedeutet, dass ein Fahrer aus demselben Rennstall einen anderen Fahrer unterstützt, damit einer beispielsweise Weltmeister werden kann. Für Formel 1 Weltmeister Wetten sollte man solche Dinge beachten. Bei Mercedes ist dies laut Motorsportchef Toto Wolff vorerst aber kein Thema.

 

„Es könnte dazu kommen“

In einem Fan-Interview hat der Österreicher gemeint, dass es keine Teamorder geben wird „solange beide Fahrer Chancen auf den WM-Titel haben“. Aktuell ist das natürlich noch der Fall. Jedoch könnte sich laut Wolff eine Konstellation ergeben, wo das dennoch möglich sei. „Es könnte gegen Saisonende zu einer Situation kommen, in der einer von beiden mathematisch noch gewinnen könnte, wenn er alle Rennen gewinnt und weder Sebastian noch Lewis punkten. Das würde dann natürlich nicht zählen“, sagt er. „Aber bis es soweit ist und so lange beide WM-Chancen haben, möchte ich sie gegeneinander fahren sehen. Das sind wir beiden schuldig.“

Showdown beim GP von Ungarn

Am kommenden Wochenende findet der nächste Grand Prix statt. Beim Großen Preis von Ungarn 2017 wird erneut ein Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel erwartet. Allerdings darf man auf keinen Fall den Finnen Valtteri Bottas unterschätzen. Bottas hat bereits den GP von Österreich und den GP von Russland für sich entscheiden können und sitzt nicht ohne Grund den beiden Topstars Hamilton und Vettel im Nacken. Einer der ebenfalls noch mitmischen könnte wäre Daniel Ricciardo. Der Red Bull Pilot konnte sich beim GP von Aserbaidschan durchsetzen und liegt im Moment auf Rang vier in der Formel 1 Gesamtwertung.