Lorenzo wechselt zu Honda

In der MotoGP kommt es zu einem Transferhammer: Ducati-Pilot Jorge Lorenzo verlässt die Italiener mit Saisonende und wird Teamkollege von Marc Marquez bei Honda. Damit dürfen sich die Fans 2019 auf ein hochbrisantes Duell zwischen den spanischen Mehrfach-Weltmeistern freuen. Der Wechsel erfreut auch alle Fans von Wetten auf Moto GP Rennen, die Quoten für nächste Saison werden noch mehr Spannung mit sich bringen.

Spanisches „Dreamteam“

Zuletzt war oftmals mit einer Rückkehr Lorenzos zum Yamaha-Werksteam spekuliert worden, wo der 31-jährige bereits von 2008 bis 2016 fuhr und insgesamt drei Weltmeisterschaften gewann. Da Routinier Valentino Rossi aber bei den Japanern bleiben dürfte und nicht gerade als Freund Lorenzos gilt, schließt sich der Mallorquiner nun Repsol-Honda an. Dort kommt es zum Kampf der Titanen: der viermalige und amtierende Champion Marquez gegen den dreimaligen Lorenzo. Zwar gelten die beiden Spanier als gute Freunde, ein enges Stallduell könnte aber für viel Zündstoff sorgen. Das Abenteuer Ducati beendet Lorenzo damit nach nur zwei Saisonen, die von vielen Enttäuschungen geprägt waren. Zwar konnte er zuletzt in Mugello erstmals für die Roten gewinnen, an seiner Entscheidung änderte dies aber nichts mehr. Der Nachfolger des 65-fachen GP-Sieger steht bereits fest, der Italiener Danilo Petrucci wird von Pramac ins Werksteam befördert und damit Teamkollege seines Landsmanns Andrea Dovizioso.

Was macht Pedrosa?

Bei Repsol-Honda endet währenddessen eine Ära: seit 2006 war Dani Pedrosa bei den Japanern und konnte neben 31 Siegen drei Vizeweltmeisterschaften verbuchen. Geprägt war seine Zeit bei Honda aber auch von vielen Verletzungen, von denen er sich nicht immer zu hundert Prozent erholen konnte. Besonders seit 2013 Marquez zum Team stieß, schwanken die Leistungen des Katalanen, weshalb sein langjähriger Arbeitgeber nun einen Schlussstrich zieht. Wie es mit dem 32-jährigen weitergeht, ist noch offen. Ein Karriereende dürfte ebenso im Raum stehen wie ein Engagement in der Superbike-WM. Auch ein Verbleib in der Königsklasse scheint möglich, viele attraktive Optionen gibt es aber wohl nicht. Gerüchten zufolge ist Suzuki an einer Verpflichtung Pedrosas interessiert.