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Wird Prost der Teamchef von Renault?

Seit Monaten geistern die Gerüchte umher, Alain Prost würde bald wieder eine bedeutende Rolle in der Formel 1 spielen. Der „Professor“ arbeitet derzeit als Berater von Renault. Die Franzosen bringen 2016 bekanntlich wieder einen eigenen Rennstall an den Start. Und Prost könnte der Teamchef werden, schreibt zumindest Giancarlo Minardi.

„Gerüchte deuten auf Prost hin“

Alain Prost im Anzug

Wikimedia, MEDEF (CC BY-SA 2.0)

Minardi schrieb kürzlich bereits darüber, dass sich Renault intensiv um die Dienste von Fernado Alonso als neuem Piloten bemühe. Dort äußerte sich der frühere Teamchef allerdings wesentlicher konkreter als jetzt. Über Prost schreibt der Italiener, „die Gerüchte deuten auf ihn als Teamchef von Renault hin“.

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Auf den ersten Blick würde das Sinn machen: Das neue Renault-Team braucht eine Gallionsfigur und einen Mann mit Erfahrung am Kommandostand. Prost wäre beides und kennt den französischen Autobauer zudem ganz genau. Darüber hinaus ist er in der Formel 1 hervorragend vernetzt.

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Desaströse Erinnerungen kommen wieder

Allerdings versuchte sich Prost schon einmal als Teamchef in der Formel 1 mit einem Team, das seinen Namen trug. Das Vorhaben war ein Desaster und wurde nach vier Jahren (1997 – 2001) abgebrochen. Der Rennstall erzielte immer schlechtere Ergebnisse. Was damals nur hinter vorgehaltener Hand gesagt wurde, ist heute längst bekannt: Prost war hemmungslos überfordert mit seiner Rolle als Teamchef. Aber vielleicht ist man ja bei Renault zu der Einsicht gelangt, dass er sich mittlerweile weiterentwickelt hat, immerhin sind inzwischen 15 Jahre ins Land gegangen.

Minardi: Renault will Alonso

Formel 1 Fahrer Fernando Alonso begann seine große Karriere im Rennstall von Minardi. Dort wurde er behutsam aufgebaut, sammelte erste Rennerfahrungen in der Königsklasse und ging dann zum Formel 1 Team Renault. Dort konnte er seine zwei Weltmeisterschaften gewinnen. Die Erfolgspaarung soll wieder zusammenfinden – behauptet zumindest Alonsos Ex-Teamchef Minardi.

Das hat Minardi gesagt

Alonso Pit-Stop Renault

Alonso zurück zu Renault? Wikimedia, Bert van Dijk (CC BY-SA 2.0)

Renault, welches das alte Lotus-Team übernommen hat, um künftig wieder eine Werksmannschaft an den Start schicken zu können, suche derzeit für alle Bereiche des Rennstalls Personal, schildert Giancarlo Minardi auf Minardi.it. Als Piloten sollen die Franzosen den Spanier ins Auge gefasst haben. Renaults Präsident Ghosn arbeite bereits „hart daran, Alonso aus seinem Vertrag mit Honda herauszubekommen“. Eigentlich ist der Spanier noch zwei Jahre an McLaren gebunden.

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Nicht komplett abwegig

Vollständig aus der Luft gegriffen, scheint das Gerücht nicht. Alonso hat sein enges Verhältnis zu Renault über seinen Agenten Flavio Briatore niemals aufgegeben. Das Jahr 2015 war zudem ein Desaster für den Spanier und es ist allgemein bekannt, dass jener eigentlich wenig Vertrauen in seinen derzeitigen Arbeitgeber und insbesondere in den Honda-Motor hat. Auf der anderen Seite wäre es dann schon das zweite Mal, dass Alonso die Flucht nach einem Jahr bei McLaren ergriffen hätte, weil es für ihn nicht wie gewünscht lief. Es ist fraglich, ob er dieses Bild von sich wirklich in den Köpfen festsetzen möchte.

Allianz gegen Red Bull: Lauda widerspricht Ecclestone

Red Bull fährt im Jahr 2016 in der Formel 1 mit Renault-Motoren, welche die Bezeichnung „TAG HEUER“ tragen werden. Das Junior-Team Toro Rosso erhält Motoren von Ferrari, allerdings die Aggregate von 2015. Das frühere Weltmeister-Team dürfte damit nicht über siegfähiges Material verfügen. Bernie Ecclestone treibt dies noch immer die Zornesröte ins Gesicht: Ferrari und Mercedes hätten sich gegen Red Bull verbündet, tobt der Brite. Schließlich hatten die beiden besten Motorenhersteller den Konkurrenten abblitzen lassen. Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda widerspricht.

Lauda: Keine Allianz mit Ferrari

Niki_Lauda_Stars_and_Cars_2014_amk

Wikimedia, AngMoKio (CC BY-SA 4.0)

Er wolle die Sache klarstellen, erklärte Lauda in der „Gazzetta dello Sport“. Ferrari und Mercedes seien Konkurrenten und müssten stets versuchen, sich zu besiegen. Es habe keine Allianz gegen Red Bull gegeben. Silber und Rot stimmten lediglich in einigen politischen Fragen überein. Diesbezüglich sei man aber auch auf einer Linie mit Honda und Renault. Was zwischen den Zeilen bei Lauda durchklingt, ist: Weder Ferrari noch Mercedes haben eine gegenseitige Abstimmung gebraucht, um zu verstehen, dass es keine sonderlich gute Idee ist, einen geschwächten Konkurrenten durch eigene Motoren wieder stark zu machen.

Wirf einen Blick auf unsere Vorschau zum Grand Prix von Australien 2015, dem ersten Rennen im neuen Jahr.

Machtkampf in der Formel 1

Tatsächlich ist der Vorwurf von Ecclestone nur ein Symptom für den Machtkampf, der momentan in der Formel 1 stattfindet. Ecclestone und Red Bull wünschen sich billige Motoren und wollen eine „Show-Formel 1“. Die großen Hersteller wollen hingegen den sehr teuren Weg der grüneren Hybrid-Turbos weitergehen.

FIA-Urteil: Teams dürfen kooperieren

Im Schatten des Saisonfinales von Abu Dhabi hat die FIA ein wichtiges Urteil gefällt, dass von den meisten Teams als sehr vernünftig begrüßt wurde. Es ging um die Kooperation zweier Teams und die Frage, wie weit diese reichen dürfe. Ist es beispielsweise erlaubt, gemeinsam einen Windkanal zu benutzen oder Teile auszutauschen? Vor allem die kleinen Teams hatten gemahnt, dass ein Kooperationsverbot zu einer Kostenexplosion in der Königsklasse führen würde. Für einige Mannschaften würde dies das Ende bedeuten. Die FIA hat die mahnenden Stimmen gehört und grundsätzlich die Kooperation gestattet.

Mercedes hatte um Urteil gebeten

Die FIA musste sich überhaupt nur damit beschäftigen, weil Mercedes um „eine Klarstellung der Regeln“ gebeten hatte, wie Teamchef Toto Wolff erklärte. Konkret ging es dem Weltmeisterteam um die Zusammenarbeit zwischen Ferrari und der Haas-Mannschaft. Er habe nie gedacht, dass dort die Regeln gebrochen worden sein, erklärte Wolff. Er habe angenommen, dass die Italiener und das US-Team die Regeln „richtig interpretiert“ hätten. Aber um ganz sicher für die Zukunft zu sein, wollte man eine Klarstellung haben.

Red Bull Renault Kooperation

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 2.0)

Red Bull begrüßt Urteil

Auch bei Red Bull, das immerhin zwei Rennställe am Start hat, begrüßte man das Urteil wenig überraschend. Allerdings ist der Fall dort heikel: 2016 tritt Red Bull mit Renault an, Toro Rosso erhält jedoch wohl die Ferrari-Motoren aus dem Jahr 2015. Gewagt ist die Prognose wohl nicht, dass man sich gegenseitig sehr dafür interessiert, wie der jeweils andere Motor aussieht.

Die große Frage ist: Welche Auswirkungen hat dieses Urteil auf die Formel 1 Weltmeisterschaft 2016 und deren Quoten?

Mercedes und Petronas zweifeln an Ferrari und Shell

Pünktlich zum letzten Rennen der Saison 2015 präsentierten Ferrari und sein Treibstoffpartner Shell eine spannende Zahl, die für viel Aufmerksamkeit sorgte: Durch Weiterentwicklungen des Kraftstoffes seien die Renner der Scuderia im Saisonverlauf um eine halbe Sekunde schneller geworden. Für die kommende Saison wünsche man sich das noch einmal und arbeite hart daran, das Ziel zu erreichen. Der Kommentar vom Branchenführer Mercedes im Einklang mit seinem Treibstoffpartner Petronas war eindeutig: Es handele sich „um eine interessante Zahl, wenn diese aber sicher nicht ganz der Wahrheit entspricht“.

Sebastian Vettel im Ferrari

Copyright, Shutterstock

Darum zweifeln Mercedes und Petronas

Mercedes und der eigene Spritpartner zweifeln aus zwei Gründen an der Zahl von Ferrari und Shell: Zum ersten ist das Reglement für die Spritentwicklung sehr eng gesteckt. Das mache es überaus schwer, in diesem Bereich noch signifikante Fortschritte zu erzielen, heißt es aus dem silbernen Lager. Zum anderen seien Zeitgewinne rein über den Kraftstoff kaum möglich. Fortschritte seien „ohne Motor und Elektronik nicht möglich“, hieß es weiter.

Wirf einen Blick auf den F1 Rennkalender 2016

Mercedes hat es deshalb zu Beginn der Saison 2015 einen Experimentalantrieb eingeführt, um Sprit, Power-Einheit und die Elektronik im Gleichklang besser entwickeln zu können. Man habe „Bauklötze gestaunt“, erinnerte man sich bei Petronas, wie viel Verbesserungspotenziale man dadurch noch entdeckt habe. Auf diese Weise habe man das Ziel erreicht, nur solchen Sprit an die Rennstrecke zu bringen, der wirklich einen Vorteil bringen würde.

Zur Ehrenrettung von Ferrari und Shell – und zur Schande von Mercedes und Petronas – muss allerdings gesagt werden, dass die Italiener und ihr Spritpartner nie behauptet hatten, der Zeitgewinn sei nur durch das Benzin gelungen. Man den Treibstoff im Laufe der Zeit immer besser an die Anforderungen des Turbos anpassen können, lautete stattdessen die Aussage – die sich vollständig mit dem Befund von Mercedes und Petronas deckt: Geschwindigkeitszuwächse waren auch bei Ferrari nur dadurch möglich, dass Motor und Benzin gemeinsam optimiert wurden.

Diese News könnte einen wichtigen Hinweis auf den Verlauf der kommenden Saison bieten. Durch neue Erkenntnisse kannst du in der jetztigen Phase Trends erkennen, die sich besonders bei Langzeitwetten, wie etwa die Formel 1 Weltmeister Wetten 2016, entscheidend sein können.