Rosberg: Kein Streit mit Hamilton

Rosberg sieht ein professionelles Verhältnis mit Hamilton

Wikimedia, Smo1997 (CC BY-SA 3.0)

Mercedes ist das dominierende Team der bisherigen Formel 1 Saison. Immer öfter heißt es auf den Plätzen 1 und 2, dass dort Lewis Hamilton und Nico Rosberg fahren – inzwischen glaubt wohl kaum noch jemand, dass nicht einer von diesen beiden Weltmeister wird. Dumm für den Deutschen und gut für den Briten: Hamilton hat inzwischen zumeist die Nase vorn. Vielerorts wird deshalb gemutmaßt, dass das persönliche Verhältnis der beiden Fahrer, die eigentlich sehr eng miteinander befreundet sind, leiden könnte. Schließlich geht es um sehr viel. Rosberg sieht dies völlig anders und glaubt nicht, dass das persönliche Verhältnis zu seinem Teamkollegen leiden werde.

Situation wie in den Karttagen

Eigentlich sei die aktuelle Situation wie in den gemeinsamen Karttagen, schildert der Deutsch-Finne. Jetzt gebe „es vielleicht ein paar mehr Zuschauer“, doch die Situation sei nach wie vor die gleiche. Man habe das „alles schon erlebt“, so Rosberg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Schon damals sei man schließlich hart um Titel gefahren und regelmäßig auf den Plätzen 1 und 2 ins Ziel gekommen. Es seien auch damals schon packende Duelle gewesen, die das persönliche Verhältnis nicht in Streit gewandelt hätten.

Aktuelle Situation eigentlich gut für die Zuschauer

Rosberg richtet einen Appell an die Fans, die aktuelle Situation als vorteilhaft für die Zuschauer zu sehen: Man sehe doch im Moment „ein spannendes Duell“. Für ihn als Fahrer sei der Zweikampf mit Hamilton „eine große Herausforderung“. Er wolle deshalb genau wie in der bisherigen gemeinsamen „langen Geschichte“ mit seinem Teamkollegen nach kritischen Situationen reden, um diese so schnell beilegen zu können. Er sei deshalb davon überzeugt, so Rosberg, der im Moment die WM-Wertung aufgrund von Hamiltons Ausfall im ersten Rennen sogar noch mit vier Zählern anführt, dass er und sein Teamkollege die Situation „meistern werden und weiterhin neutral miteinander umgehen“. Man hätte gerne auch ein paar Worte von Hamilton zu diesem Thema gehört, der hielt sich jedoch weitgehend zurück. Allerdings kommentierte der Brite die Aussagen seines deutschen Teamkollegen lächelnd mit einem wiederholten Nicken. Noch gilt also: Es herrscht Ruhe!

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