Formel 1 Fahrerkarussell – Vettel zu Ferrari

Sebastian Vettel fuhr beim Großen Preis von Japan wie befreit auf. Der Noch-Weltmeister erreichte Platz drei und musste sich nur den beiden Mercedes geschlagen geben. Inzwischen landet der Deutsche auch wieder regelmäßig vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo. Dieser Knotenlöser war möglicherweise die Entscheidung Vettels, Red Bull zum Saisonende den Rücken zu kehren, um nach sieben sehr erfolgreichen Jahren für einen anderen Rennstall in der Formel 1 zu fahren.

Der Gewinner ist Ferrari

Sebastian Vettel Red Bull

Abb.1: Wikimedia, Ryan Bayona (CC BY 2.0)

Wer das Wettbieten um Sebastian Vettel gewonnen hat, pfeifen, auch wenn es noch nicht offiziell bestätigt ist, längst die Spatzen von den Dächern. Vettel wird künftig für die Scuderia Ferrari ins Lenkrad greifen. Dort dürfte er Fernando Alonso beerben, der schon in der Vergangenheit deutlich gemacht hat, nicht mit dem 27-Jährigen in einem Team sein zu wollen. Vettel und Alonso verbindet eine tiefe gegenseitige Abneigung. Vermutlich zieht der Spanier zu McLaren weiter, wo Honda große Pläne hat.

Ferrari zahlt Vettel 60 Millionen Euro

Vettel soll, so berichten es aktuell die Medien, demnächst bei Ferrari einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreiben, der ihm pro Saison 20 Millionen Euro bringt – also insgesamt 60 Millionen. Zudem sind weitere Zahlungen für Rennsiege und Titel vorgesehen. Darüber hinaus enthält der Vertrag noch eine Option auf zwei weitere Jahre. Dass noch nicht Nägel mit Köpfen gemacht wurden, hängt wohl nur daran, dass die Zukunft Alonsos noch nicht geklärt ist. Der Vertrag ist angeblich komplett verhandelt. Die Gespräche zwischen Vettel und der Scuderia sollen den ganzen August und September gedauert haben.

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Vettel wandert damit endgültig auf den Spuren Michael Schumachers, der 1996 in einer Situation zu Ferrari gekommen war, als die Scuderia ähnlich schwach wie derzeit war. Der Kerpener benötigt fünf Jahre für seinen ersten Titel mit dem italienischen Traditionsrennstall. Vettel wird hoffen, dass dies für ihn deutlich schneller geht. Schon deshalb, weil sich Alonso an der Aufgabe, Ferrari an die Spitze zu führen, die Zähne ausgebissen hat. Hier kannst du auf den Weltmeister der Formel 1 Saison 2014 wetten.