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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Kein Comeback von Caterham und Marussia

Die im Jahr 2014 insolvent gegangenen Formel 1 Teams Caterham und Marussia werden 2015 nicht in die Königsklasse zurückkehren. Im Fall von Caterham zog der Insolvenzverwalter die Notbremse: Die Schulden sind zu groß, deshalb werden alle Wertgegenstände des Teams demnächst in England versteigert. Das Kapitel Caterham scheint für immer geschlossen zu sein.

Kein Manor-Marussia

Caterham Formel 1 Racing Team

Caterham und Marussia 2015 nicht am Start (Wikimedia, Kevin Rodriguez Ortiz (CC BY-SA 2.0)

Ähnliches gilt aller Wahrscheinlichkeit nach auch für Marussia. Der Rennstall hätte zwar noch über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um an Läufen teilzunehmen, allerdings nicht, um ein neues Auto zu bauen. Marussia bat deshalb um die Erlaubnis, in Australien zum Saison-Start unter dem Namen Manor mit dem letztjährigen Auto an den Start gehen zu dürfen. Dem hätten allerdings alle anderen Formel 1 Teams zustimmen müsse, was nicht passiert ist. Laut Bernie Ecclestone waren „drei oder vier Mannschaften“ dagegen. Dabei ist es offenbar ums Geld gegangen: Durch den Wegfall von Marussia werden die Preisgelder nun unter weniger Teams aufgeteilt. Anders ausgedrückt: Die Mannschaften, die an den Start gehen, erhalten mehr vom Kuchen.

Die Formel 1 Teams der F1 Saison 2015

Nur 18 Piloten im Jahr 2015

Im Jahr 2015 müssen sich die Fans so auf ein deutlich kleineres Feld gefasst machen: Nur 18 Fahrzeuge werden an den Start gehen. Und für die Zukunft droht noch Schlimmeres: Sauber und Force India haben ebenfalls mit erheblichen finanziellen Problemen zu kämpfen. Auch um die Finanzen von Williams steht es nicht zum Besten. Letzteres Team hat sich allerdings durch die überraschenden Erfolge 2014 mit neuen Sponsoren etwas stabilisieren können. Es dürfte nicht lange dauern, bis wieder einmal der Vorschlag laut wird, dass die Topteams mit drei Autos an den Start gehen dürfen. Die aktuelle Entwicklung zeigt mehr als deutlich, dass dies aber nicht die Lösung sein kann: Vielmehr muss die Königsklasse zu einer gesunden Kostenstruktur zurückkehren: Vor zehn Jahren konnte man eine Saison mit einem Budget von fünf Millionen Euro bestreiten. Heute benötigt man 100 Millionen.

Tests: McLaren und Red Bull mit Problemen

Red Bull Racing und McLaren Honda haben den Anspruch an sich selbst, eine enttäuschende Saison 2014 durch Erfolge im Jahr 2015 vergessen zu machen. Gemessen an den ersten Testfahrten in Jerez wird dies eine Herkules-Aufgabe. Beide Teams waren nicht schnell und konnten zudem kaum fahren. Für Red Bull wird es dabei kaum ein Trost sein, dass McLaren sogar noch ein bisschen schlechter als man selbst war.

Red Bull hat viel mit sich selbst zu tun

In der einwöchigen Testfahrt kam Red Bull insgesamt auf eine Fahrdistanz von 735 Kilometern. Nur McLaren fuhr noch weniger. Erst ganz am Ende konnte Vettel-Nachfolger Daniil Kwjat an einem Tag wenigstens einmal 64 Runden drehen. Das Auto hat nach wie vor zahlreiche technische Probleme, zudem wirkt die Traktion alles andere als gut. Sowohl Kwjat als auch Daniel Ricciardo trieb es einige Male von der Strecke. Der russische Pilot möchte sich trotzdem keinen Kopf machen: Man werde sich weiter ins Zeug legen und in Ruhe analysieren, wo man sich verbessern könne, versprach der 20-Jährige.

McLaren versinkt bei F1 Tests in Jerez in Problemen

Gemessen an F1 Team McLaren Honda geht es Red Bull tatsächlich gut. Eigentlich sollte die Rückkehr von Superstar Fernando Alonso dafür sorgen, dass es mit McLaren endlich wieder bergauf geht. Die dünne Bilanz: Der Spanier schaffte beim Testen gerade einmal 38 Runden. Seine Bestzeit war mehr als 14 (!) Sekunden schlechter als die Wochenbestzeit von Kimi Raikkonen im Ferrari. Immer wieder stoppten technische Pannen den McLaren. Das Team erklärte hinterher, dass die erste Testerfahrung für Alonso schon „recht frustrierend“ gewesen sein müsse. Der Spanier ließ sich hingegen nichts anmerken und lobte sein Team weiter in den höchsten Tönen.

Allerdings hat auch Jenson Button beim Testen für McLaren kaum Glück. Der Brite konnte nur unwesentlich mehr fahren als der Spanier und war dabei kaum schneller. Die nächsten Tests finden vom 19. bis zum 22. Februar in Barcelona statt. Und McLaren hat hier einiges zu erledigen.

Tests: Vettel lässt Ferrari träumen

Sebastian Vettel hat bei den Testfahrten der Formel 1 in Jerez die Hoffnungen der Fans von F1 Team Ferrari geweckt, dass das eigentlich Unmögliche doch geschehen könnte und der Deutsche gleich in seinem ersten Jahr bei der Scuderia den WM-Titel gewinnen kann (zu den F1 Weltmeister Quoten 2015). Vettel markierte im Ferrari die Bestzeit, konnte konstant schnell fahren und zeigte sich mit seinem Rennwagen hochzufrieden. Der vierfache Weltmeister wird es zwar niemals zugeben, aber es dürfte für ihn auch eine besondere Befriedigung gewesen sein, dass er mehr als sieben Zehntel schneller als Daniel Ricciardo im Red Bull war. Objektiv betrachtet kann man nicht sagen, wozu Ferrari 2015 in der Lage sein wird, doch ein Schritt nach vorne scheint das neue Auto schon zu sein.

Italienische Presse jubelt über Ferrari-Tests

Objektiv mag man nach den Jahren der Misserfolge in Italien derzeit aber nicht sein. Der „Corriere dello Sport“ verspottete beispielsweise Red Bull durch eine Abwandlung des Werbespruchs des Unternehmens in Gestalt der Titelzeile „Ferrari hat Flügel“.

Angst vor Mercedes Aufholjagd

Ganz der Euphorie mochten sich aber auch die Italiener nicht hingeben: Die „Gazzetta dello Sport“ freute sich so beispielsweise ebenfalls über „das positive Ferrari-Debüt Vettels“, erinnerte aber daran, dass Räikkönen vor einem Jahr ebenfalls der Schnellste gewesen sei, was aber trotzdem nicht geholfen habe. Zudem spiegelten die Zeiten noch nicht die Wirklichkeit wieder. Mercedes habe längst noch nicht alles gezeigt und sei „nach wie vor von einem anderen Stern“. Diese Aussage hat einen durchaus wahren Kern: Nico Rosberg konnte am selben Testtag, an dem Vettel seine Bestzeit setzte, mehr als 150 Runden ohne jedes Problem abspulen. Der Ferrari-Pilot kam gerade einmal auf 60.

2015 kein Rennen in Deutschland?

Im Jahr 2015 wird es offenbar kein Formel 1 Rennen in Deutschland geben. Die „Rhein-Zeitung“ berichtet, dass der Lauf auf dem Hockenheimring gestrichen wird. Formel 1 Promoter Bernie Ecclestone soll diese Entscheidung in einem Fax an die Redaktion bestätigt haben. Der 84-Jährige beteuerte, dass er genauso „enttäuscht wie unsere Fans“ sei, dass es in diesem Jahr kein Rennen in Deutschland geben werde.

Schwindendes Interesse bricht Deutschland-GP das Genick

Hockenheim Ring

Wikimedia, Schlurcher (CC BY-SA 3.0)

Hintergrund für das Aus des Deutschland-GP soll laut Ecclestone das schwindende Interesse der Menschen hierzulande an der Formel 1 sein. Die Besucherzahlen seien seit Jahren rückläufig, so der Promoter. Es sei deshalb für die Veranstalter nicht mehr möglich, ein Rennen wirtschaftlich durchzuführen. So falsch ist dies ohne Frage nicht: 2014 machte der Große Preis von Deutschland unter dem Strich einen Verlust von 2,5 Millionen Euro.

Gibt es noch Hoffnung?

Kundige Leser werden sich vielleicht an einer Information stören: Weshalb ist vom Hockenheimring die Rede? Dort soll doch erst 2016 wieder gefahren werden. Eigentlich soll der Große Preis von Deutschland im Juli doch am Nürburgring stattfinden. Dies ist korrekt, allerdings fehlt eine wichtige Information: Die Finanzlage in der Eifel ist so schlecht, dass man dort wohl keinesfalls einen Lauf ausrichten kann. Der Hockenheimring wurde deshalb als Alternative ins Auge gefasst – ganz offensichtlich jedoch vergeblich, wie es derzeit scheint.

Ganz die Hoffnung hat man bei der Formel 1 aber noch nicht aufgegeben. Ecclestone erklärte, er erwarte zeitnah eine Antwort von seinen Geschäftspartnern aus Deutschland auf die Frage, ob es doch noch Möglichkeiten gebe, den Lauf in der Bundesrepublik durchzuführen. Groß sei die Wahrscheinlichkeit freilich nicht. Hier findest du alle F1 Teams 2015.

Kimi Raikkönen Vater eines Jungen

Kimi Räikkönen ist am Dienstag zum ersten Mal Vater geworden. Der Ferrari-Pilot und seine Lebensgefährtin Minttu Virtanen bestätigten die Geburt eines kleinen Jungen. Die 27-Jährige gab zudem auf ihrem Blog bekannt, dass sowohl das Kind als auch sie wohl auf sind und die Geburt gut verarbeiten konnten.

Kimi Räikkonen Ehrenrunde

Wikimedia, Mark McArdle (CC BY-SA 2.0)

Auch um die Maße von Raikkönen Junior macht die Flugbegleiterin kein Geheimnis: Er bringt es auf stolze 3,7 Kilogramm und ist 51 Zentimeter groß. Raikkönnen und Virtanen sind seit Sommer 2013 liiert. Zuvor war der Ice Man mit dem finnischen Model Dahlmann verheiratet. Nach neun Jahren Ehe, gaben die beiden Im Februar 2013 ihre Trennung bekannt.

Raikkonen gleicht somit im Teaminternen „Duell“ aus, nachdem Neo-Teamkollege und Freund Sebastian Vettel Anfang 2014 Vater einer Tochter wurde.

Die neue Formel 1 Saison startet am 15. März mit dem F1 Grand Prix von Australien 2015 in Melbourne.