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News und Nachrichten zur aktuellen Formel 1 Saison. Alle Infos zu den Fahrern, Teams sowie den Rennen. Was tut sich im F1 Zirkus? Wir informieren euch über die aktuellsten F1 Wetten im Netz, welcher Anbieter hat die besten Quoten oder Aktionen?

Kommt eine eigene Renn-Serie für Frauen?

Frauen in der Formel 1 waren bislang immer etwas tabuisiert. Abgesehen von Formel 1 Jobs als Testfahrerinnen oder Stellen im Management ist die Formel 1 nach wie vor eine Männer-Domäne. Das soll sich aber nun ändern. Laut der Nachrichtenagentur „Press Association“ plant ein britisches Unternehmen, dass es ab 2019 eine eigene Formel 1 für Frauen geben soll. Die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Carmen Jorda hatten diesen Vorschlag bereits vor einigen Monaten gebracht. Es soll auch bereits einen Rennplan geben. Fünf Rennen sollen in Europa stattfinden, und eines in den USA.

IndyCar-Pilotin ist skeptisch

Grundsätzlich stehen viele Frauen, die bereits im Motorsport unterwegs sind oder waren, dem Vorschlag eher skeptisch gegenüber. So etwa auch die IndyCar-Fahrerin Pippa Mann. Die Britin äußerte sich auf Twitter: „Ich kenne viele Fahrerinnen – einige von ihnen Rennsieger – in normalen, nicht getrennten Serien, die aufgrund von Budgetproblemen nicht mehr fahren können. Trotzdem denken die Leute, dass es die Antwort ist, Geld für eine Trennung auszugeben“, teilte sie mit.

Erstmals war eine Frau übrigens im Jahr 1958 bei einem Formel 1 Rennen im Einsatz. Die Italienerin Maria Teresa de Filippis ging damals beim Großen Preis von Belgien an den Start und belegte Rang zehn. Ein paar weitere Frauen gingen ebenfalls in der Königsklasse des Rennsports an den Start, aber leider hat es sich nicht vollends durchgesetzt.

Wer wird Formel 1 Weltmeister 2018?

Die Formel 1 Saison 2017 ist ja bereits vorbei und hat mit Lewis Hamilton einen neuen Weltmeister hervorgebracht. Für den Briten war es bereits der vierte Titel in seiner Karriere. Ab sofort kann man aber auch darauf wetten, wer in der Saison 2018 den Titel holt. Hamilton hat erneut die besten Karten, aber die Formel 1 Wettanbieter haben auch Sebastian Vettel auf der Rechnung. Der Ferrari-Pilot hat ja auch in diesem Jahr lange mithalten können, musste sich aber dann dem Mercedes-Pilot geschlagen geben. Natürlich haben sich die Fahrer jetzt einmal eine kleine Pause verdient, nach dieser langen Saison.

Hamilton wie 2015?

Bereits beim Großen Preis von Mexiko im Oktober fixierte Lewis Hamilton seinen vierten Weltmeistertitel, der von den Formel 1 Weltmeister Wetten vorauszusehen war. Der Brite kündigte danach zwar an, für die verbleibenden beiden Rennen weiter Vollgas zu geben, konnte aber weder in Brasilien noch in Abu Dhabi gewinnen. Damit werden Erinnerungen an die Saison 2015 wach.

Kein Saisonsieg als Weltmeister

Hamilton krönte sich damals bereits drei Rennen vor Schluss zum Champion und feierte den Titelgewinn danach ausgelassen. Bei den verbleibenden Wochenenden in Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi musste sich der Brite dann jeweils seinem Teamkollegen und WM-Rivalen Nico Rosberg geschlagen geben. Dieses Momentum nahm sein deutscher Widersacher prompt in das Jahr 2016 mit, gewann die ersten vier Rennen und enttrohnte Hamilton schlussendlich. Damals gab der heute 32-jährige zu, nach dem vorzeitigen Titelgewinn zu viel gefeiert und zu wenig konzentriert gearbeitet zu haben.

Heuer wollte es Hamilton nach eigener Aussage besser machen, wollte die verbleibenden zwei Rennen gewinnen, da sich auch viele viele Fans Formel 1 Tickets gekauft haben und natürlich eine gute Show sehen wollen. Im Qualifying in Interlagos folgte ein Schnitzer des Weltmeisters, welcher ihn auf den letzten Platz bugsierte. Durch ein famoses Rennen erreichte er zwar immerhin noch Rang vier, verpasste aber den angestrebten Sieg auf einer Strecke, die seinem Boliden auf den Leib geschneidert war.

In Abu Dhabi war Mercedes erneut das Maß der Dinge, diesmal musste sich der Brite aber Teamkollege Valtteri Bottas in der Qualifikation und im Rennen recht deutlich geschlagen geben und wurde Zweiter. Hamilton gab anschließend zu, dass er den Fokus nach dem Erreichen seiner vierten WM-Krone etwas verloren und die Saison nicht ganz zufriedenstellend beendet hat.

Wolff zeigt Verständnis

Der Teamchef der Silberpfeile, Toto Wolff, nimmt Hamilton seinen kleinen Leistungsabfall nicht übel: „Er hat heuer keine Fehler gemacht, irgendwann muss so etwas wie in Brasilien erlaubt sein. Mit ist es lieber es passiert, wenn der Titel bereits eingesackt ist.“ Dass der mäßige Saisonausklang Hamiltons Start in das neue Jahr negativ beeinflussen könnte, glaubt der Österreicher nicht. Hinweis der Redaktion: Möchtest du Informationen zu Frauen in der Formel 1, kannst du diese gern hier nachlesen.

Lauda verlässt RTL

Das letzte Rennen der Saison 2017 war zwar nicht besonders spektakulär, trotzdem verabschiedet sich die Königsklasse mit einem, zumindest für deutschsprachige Zuschauer, Paukenschlag in die Winterpause. Niki Lauda gab im Rahmen des Abu Dhabi-GP bekannt, seine Tätigkeit als TV-Experte für den deutschen Privatsender zu beenden. Auswirkungen auf den Formel 1 Livestream gibt es damit definitiv, auch wenn die Formel 1 Wettanbieter wohl nicht darauf reagieren sollen.

Abschied nach 21 Jahren

Kurz bevor Moderator Florian König die Sendung beschließen wollte, fiel ihm Lauda ins Wort, da er eine „sehr persönliche“ Entscheidung getroffen habe und sie seinem langjährigen Kollegen mitteilen wolle. Daraufhin verkündete der 68-jährige das Ende seiner Expertenkarriere und bedankt sich sowohl bei RTL als auch dem Publikum vor dem Bildschirm. Ein sichtlich überraschter König kündigte an, zu versuchen, Lauda umzustimmen, dieser aber beharrte auf die Endgültigkeit seiner Entscheidung.

Seit 1996 war der Österreicher fixer Bestandteil der Formel 1 bei RTL. Seine immer wieder kontroversen Expertisen sorgten immer wieder für Diskussionen, Lauda polarisierte wie auch zu seiner aktiven Rennfahrerzeit sehr. Immer wieder sorgte auch der ein oder andere Zwist mit Florian König für Lacher. Dieser verabschiedete sich mit den Worten „Danke, Legende“ vom dreimaligen Weltmeister, am Ende fielen sich beide in die Arme. Lauda wird der Formel 1 nach wie vor erhalten bleiben, seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender beim Weltmeister-Team Mercedes wird er 2018 noch mehr Aufmerksamkeit schenken.

F1 nur noch im Pay-TV?

Über die Zukunft der Formel 1 bei RTL gibt es nun ein weiteres Fragezeichen. Noch immer ist unklar, ob der Privatsender die Königsklasse auch im nächsten Jahr zeigen wird. Die Übertragungsrechte werden erst am Jahresende vergeben, womöglich verschwindet die Königsklasse völlig aus dem deutschen Free-TV. Für den Fall, dass RTL die Formel 1 weiterhin im Programm hat, muss ein Nachfolger für Lauda gefunden werden. Timo Glock und Alex Hoffmann waren bereits mehrmals im Einsatz, beide gilten als beliebt bei den Zuschauern und haben wohl gute Chancen. Nico Rosberg absolvierte in Abu Dhabi seinen ersten Auftritt als RTL-Experte, mehr als vereinzelte Auftritte wird der Ex-Weltmeister aber wohl auch 2018 nicht absolvieren.

Neuauflage des Bullen-Stallkriegs?

Red Bull Racing ist das Team mit der größten Steigerung seit der Sommerpause, was sich auch an den Formel 1 Quoten widerspiegelt. Wie im vergangenen Jahr starteten die Bullen verhalten in die Saison, wurden aber immer besser und gewannen zwei der letzten fünf Grand Prix. 2018 will man in Milton Keynes von Anfang an bei der Musik sein, um am Ende erstmals seit 2013 die WM-Krone zu erobern.

Gutes Verhältnis zwischen den Fahrern

Neben dem harten Kampf mit Mercedes und Ferrari bahnt sich auch ein Red Bull-interner Fight an. Daniel Ricciardo und Max Verstappen lieferten sich bereits letztes Jahr und heuer ein Duell auf Augenhöhe. Während auf eine schnelle Runde der Holländer als der schnellere Mann gilt, zeigt Ricciardo vor allem im Rennen seine Qualitäten und schlug seinen Teamkollegen jeweils nach Punkten – und zwar auch in den Formel 1 Weltmeister Wetten.

Trotz der Rivalität ist das Verhältnis der beiden Piloten auffallend gut. Bei gemeinsamen Pressekonferenzen rennt regelmäßig der Schmäh, beide sprechen in den höchsten Tönen von einander. Ricciardo bezeichnete Verstappen unlängst als „härtesten Teamkollegen“ der Königsklasse, der Youngster lobt vor allem den Charakter des als „Sunnyboy“ geltenden Australiers.

Härtere Bandagen im Titelkampf?

Dass ein gutes Verhältnis zwischen Teamkollegen schnell kippen kann, hat man jüngst bei Mercedes gesehen. Lewis Hamilton und Nico Rosberg galten lange Zeit als gute Freunde, bis die persönliche Beziehung am erbitterten Kampf zerbrach. Auch bei Red Bull hat man mit teaminternen Zwists Erfahrung. 2010 kämpften Sebastian Vettel und Mark Webber um den Titel, das Duell gipfelte in Istanbul sogar in einem Crash. Am Ende wurde der Deutsche erstmals Weltmeister, Webber vermutete eine Bevorzugung des damals 23-jährigen.

Obwohl Vettel in der Folge meist die Oberhand hatte und drei weitere WM-Titel für Red Bull errang, kam es in den nächsten Jahren immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fahrern, besonders die Stallorder-Affäre in Malaysia 2013, die als „Multi 21“ Berühmtheit erlangte, dürfte den Verantwortlichen nur zu gut im Gedächtnis geblieben sein.

Bottas holt sich letztes Saison-Rennen

Die Formel 1 Saison 2017 ist nun offiziell Geschichte. Der Finne Valtteri Bottas hat sich beim letzten Rennen des Jahres, beim Grand Prix von Abu Dhabi durchgesetzt und sich noch einmal 25 Punkte geholt. Die Formel 1 Wettanbieter hätten eigentlich einen Sieg von Lewis Hamilton prophezeit, aber der britische Superstar ist am Ende „nur“ auf Rang zwei gelandet. Hier gibt es das Endergebnis vom Grand Prix von Abu Dhabi 2017:

  1. Valtteri Bottas: 1:34:14,062
  2. Lewis Hamilton: + 3,899
  3. Sebastian Vettel: + 19,330
  4. Kimi Räikkönen: + 45,386
  5. Max Verstappen: + 46,269
  6. Nico Hülkenberg: + 1:25,713
  7. Sergio Perez: + 1:32,062
  8. Esteban Ocon: + 1:38,911
  9. Fernando Alonso: 1 Runde
  10. Felipe Massa: 1 Runde
  11. Romain Grosjean: 1 Runde
  12. Stoffel Vandoorne: 1 Runde
  13. Kevin Magnussen: 1 Runde
  14. Pascal Wehrlein: 1 Runde
  15. Brendon Hartley: 1 Runde
  16. Pierre Gasly: 1 Runde
  17. Marcus Ericsson: 1 Runde
  18. Lance Stroll: 1 Runde

ausgeschieden sind: Ricciardo, Sainz