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Kein Grand Prix von Deutschland 2015

Hiobsbotschaft für alle deutschen Formel 1 Fans! Im Jahr 2015 wird es definitiv keinen Grand Prix von Deutschland geben. Nach der Absage des Hockenheimrings am Dienstag erklärte nun auch der Nürburgring die Verhandlungen mit Formel 1 Boss Bernie Ecclestone für gescheitert.

„Es macht keinen Sinn“

Am Hockenheimring Luftbild

Wikimedia, Schlurcher (CC BY-SA 3.0)

„Wir sind zur Auffassung gekommen, dass es jetzt aus zeitlichen, organisatorischen und auch wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mehr macht, weiter zu warten“, so Pietro Nuvoloni, seines Zeichens Sprecher des Nürburgrings. Den Schuldigen sehen die Verantwortlichen in Formel 1 Guru Bernie Ecclestone, der bei den Verhandlungen auf seinem Standpunkt beharrte und zu keinem Kompromiss bereit war.

Hockenheimring: 2 Mio. Verlust

Im vergangenen Jahr hatten die Veranstalter des Rennens am Hockenheimring ein Minus von rund zwei Millionen Euro hinnehmen müssen.

Das Rennen wäre ursprünglich für 19. Juli 2015 geplant gewesen. Ein Ersatzrennen ist nach derzeitigem Stand nicht geplant und auch nicht in Sicht. Der Formel 1 Rennkalender 2015 umfasst somit 19 Grand Prixs.

Lotus verpflichtet Model als Testfahrerin

Eine weitere Frau steht vor dem Sprung in die Formel 1 – bzw. erst einmal in den Testbereich der Königsklasse. Und nie zuvor waren die Zweifel daran, ob es eine sportliche weise Entscheidung war, sie zu verpflichten, oder nur ein (wirklich gelungener) PR-Gag sein sollte, so groß. Die Rede ist von Carmen Jorda, die künftig den Lotus testen wird. Die 26-Jährige fuhr zwar in der Vergangenheit bereits in diversen Rennserien, doch sehr viel erfolgreicher war die Blondine bislang als Model.

Sonderwetten zur Formel 1 Saison 2015

Jorda kam nie „über ferner liefen“ hinaus

Lotus testet als erstes Team die neuen Reifen

Wikimedia, Michael Elleray (CC BY 2.0)

Eins kann man nicht über Jorda behaupten: Dass sie keine Erfahrung im Rennsport hätte. Seit ihrem elften Lebensjahr ist sie in diversen Rennserien unterwegs. In den letzten drei Jahren war die GP3 ihre sportliche Heimat. Ihre „Erfolge“ dort waren allerdings mehr als überschaubar. In der Gesamtwertung belegte sie die Plätze 28, 30 und 29. Ihre beste Jahresplatzierung erreichte Jorda im Jahr 2010. Damals wurde sie 16. bei den Indy Lights (Indy Pro Series) – einer Rennserie, von denen in Europa noch nicht einmal hartgesottene Fans etwas gehört haben dürften.

Quoten und Vorschau zum Großen Preis von Malaysia 2015

Ex-Teamkollege spottet – und verspottet sich damit selbst

Über Lotus, das seit der Verpflichtung der 26-Jährigen sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat, goss sich in den sozialen Netzwerken reichlich Hohn und Spott aus. Dass dies auch nach hinten losgehen kann, bewies Jordas Ex-Teamkollege Rob Cregan aus GP3-Tagen. Dieser twitterte, dass Jorda nicht einmal einen Film geschweige denn ein Formel 1 Auto entwickeln könne. In der Formel 1 ging es um Talent und nicht um Geld oder darum, durch Mauschelei irgendwelche Fake-Fahrerplätze zu bekommen. Die Ironie an der Geschichte: Jorda hat einen Job und verdient nicht schlecht. Cregan ist gerade arbeitslos geworden. Und das nächste Cockpit wird schwer zu finden, denn der Fahrer hat die goldene Regel gebrochen, dass man nicht derart polemisch auf Kollegen bzw. Kolleginnen schimpft.

Van der Garde: Sauber zahlt 15 Millionen

Das Fahrerproblem rund um den Rechtsstreit zwischen dem Formel 1 Team Sauber und Giedo van der Garde hat ein Ende. Wie Medien am Dienstag berichten, zahlt der schweizer Rennstall dem Niederlände mit 15 Millionen Euro aus. „Wir haben eine Übereinkunft getroffen, mein Fahrer-Vertrag mit dem Team wird in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst“, erkärt der Niederländer auf seiner Facebook-Seite.

Woher bekommt Sauber F1 das Geld?

Giedo van der Garde Formel 1 Sauber

Wikimedia, Tambeau212 (CC BY-SA 3.0)

Van der Garde kaufte sich vor einem Jahr mit 13 Millionen Euro ein, der restliche Betrag soll die Anwaltskosten des 29-Jährigen decken. Das Geld soll innerhalb der kommenden zwei Tage überwiesen werden. Unklarheit herrscht über die Herkunft des Geldes, gilt das F1 Team doch seit längerem als finanziell angeschlagen.

Van der Garde gewann sowohl in der Schweiz als auch in Australien den Rechtsstreit gegen seinen Ex-Rennstall, der ihm einen gültigen Vertrag als Fahrer bei Sauber F1 bescheinigte. Nach der Außergerichtlichen Einigung mit dem Team sieht van der Garde seine Zukunft in der Formel 1 als „voraussichtlich beendet“.

Beim Großen Preis von Malaysia in Kuala Lumpur 2015 wird das Fahrer-Duo von Sauber somit definitiv Felipe Nasr sowie Marcus Ericsson gebildet.

Hamilton gewinnt Grand Prix Australien

Neue Saison, altes Bild! Lewis Hamilton und Mercedes sind auch beim Grand Prix von Australien 2015 das Maß aller Dinge. Der Brite gewinnt zum Saisonauftakt mit rund 1,3 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Nico Rosberg. Dritter wird Sebastian Vettel bei seinem Debüt für Ferrari.

Nasr Überraschungsmann beim GP Melbourne

Einen beeindruckenden Einstand in der Formel 1 feierte auch der Brasilianer Felipe Nasr. Der 22-Jährige kam mit seinem Sauber auf dem 5. Rang und darf sich als erfolgreichster brasilianischer Grand Prix Debütant bezeichnen. Für das Team Sauber war es nach den negativen Schlagzeilen rund um den Prozess mit Giedo van der Garde, der „im Interesse des Motorsports“ auf seinen Start freiwillig verzichtete, endlich wieder ein positives Zeichen. Es war der beste Saisonstart des schweizer Rennstalls in seiner Geschichte.

Formel 1 Pilot Lewis Hamilton

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Schwach war das Abschneiden von McLaren. Ex-Weltmeister Jenson Button wurde zwei Mal überrundet und kam als letzter ins Ziel, während Kevin Magnussen die Ziellinie erst garnicht erreichen konnte. Bitter verlief das erste Rennen auch für Valtteri Bottas. Der Finne klagte nach dem Qualifying über Rückenschmerzen und bekam von den Ärzten der FIA keine Freigabe für den Großen Preis am Sonntag.

Das nächste Rennen findet von 27. März – 29. März beim Grand Prix von Malaysia 2015 statt.

Ergebnis des Großen Preis von Australien

Pos.LandFahrerTeamZeit
1GBRHamilton, LewisMercedes31:54,0
2DEURosberg, NicoMercedes1,3
3DEUVettel, SebastianFerrari34,5
4BRAMassa, FelipeWilliams38,1
5BRANasr, FelipeSauber95,1
6AUSRicciardo, DanielRed Bull Racing1 Runde
7DEUHulkenberg, NicoForce India1 Runde
8SWEEricsson, MarcusSauber1 Runde
9ESPSainz Jr, CarlosToro Rosso1 Runde
10MEXPerez, SergioForce India1 Runde
11GBRButton, JensonMcLaren2 Runden

Rosberg mit Bestzeiten im freien Training

Nico Rosberg scheint gewapnet für den Krieg der Sterne 2015. Der Mercedes Pilot erzielt in beiden freien Trainings für den Grand Prix von Australien in Melbourne die Bestzeit, jeweils vor seiner Teamkollegen Lewis Hamilton. Die Silberpfeile weisen dabei jeweils über eine halbe Sekunde Vorsprung auf die Konkurrenz auf. Beim ersten Training am Vormittag lag der drittplatzierte Valtteri Bottas über eine Sekunde zurück.

Williams und Ferrari um zweiten Rang hinter Mercedes

Valtteri Bottas F1 Williams

Wikimedia, Morio (CC BY-SA 4.0)

Hinter den erneut dominanten Silberpfeilen kämpfen Williams und Ferrari um die Plätze. Während Bottas im ersten Training auf dem dritten und am Nachmittag auf den 5. Rang ladete, belegten Sebastian Vettel und Kimi Raikkönen die Plätze 5 und 3 bzw. 8 und 4. Ein tolles Debüt feierten die beiden Toro Rosso Piloten. Carlos Sainz Jr, Sohn der Rallye Legende, kam im ersten freien Training auf den starken vierten Rang, am Nachmittag reichte es immerhin zu Rang 7. Youngster Max Verstappen rasste zunächst auf die sechste Position, in der zweiten Session reichte es zum 14. Rang.

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Red Bull und McLaren in Australien mit Problemen

Probleme hatten die Red Bull Boliden. Im ersten Training reichte es für Daniel Ricciardo und Daniil Kwyat lediglich für die Ränge 10 und 11. Der Lokalmatador musste die zweite Session wegen technischer Schwierigkeiten sogar ganz auslassen, während sich Kwyat immerhin auf Rang 6 verbesserte. Noch schlechter war die Performence von McLaren. Jenson Button und Kevin Magnussen rangieren am Ende des Feldes.

Sauber verzichtet auf erstes freies Training

Auf Grund des anhaltenden Rechtsstreits mit Giedo van der Garde verzichtete der schweizer Rennstall Sauber auf das 1. freie Training am Vormittag. Am Nachmittag kamen dann aber auch Felipe Nasr und Marcus Eriksson zum Einsatz. Giedo van der Garde durfte wegen der fehlenden Superlizenz der FIA nicht an den Start.

Das ehemalige Marussia Team, Manor F1 musste hingegen den ganzen Freitag pausieren. Die Nachzügler beklagten Probleme mit der Software.